in Medien

https://www.youtube.com/watch?v=3nqN_GUzdQA

In der ersten Gesprächsveranstaltung „Hart aber fair“ nach den Wahlen zum Europaparlament war, was der Titel zeigt, eine Klatsche gegen die vielen EU- und Euroskeptiker geplant:

„Europas Wutbürger – Abschottung statt Toleranz?“

So hieß jedenfalls der Titel der Sendung. Nur einer,der für die EU-Unwilligen steht, Professor Dr. Bernd Lucke von der AfD, wurde gegen eine Riege bekannter Unterstützer der Politik des Eurozentrismus gestellt, außer Blome vom Spiegel aber mit Roth, Heye, Scharnagl und Friedmann weitgehend einflusslose oder abgehalfterte politische „Größen.“

Das Wort führte – listig und arrogant wie immer – der wegen Kokain- und Sexorgien aus dem öffentlichen Fernsehen als Moderator entfernte Frankfurter Rechtsanwalt Friedmann (CDU), der seither wenigstens beim privaten Nachrichtensender N24 eine wöchentliche kleine Talkrunde veranstalten darf. Friedmann und seine Mitstreiter einschließlich Plasberg selbst einigten sich schnell darauf, dass die Wähler, die in Großbritannien, Frankreich, Italien, Holland, Österreich, Belgien, Finnland, Griechenland und Ungarn im Schnitt zu einem Viertel EU-feindliche oder zumindest EU-kritische Parteien gewählt haben und in Deutschland immerhin der nur eurokritischen AfD von Null auf 7 % geholfen haben, alles verblendete Irre sind, eben „Wutbürger“, meist verkappte Rassisten und Nationalisten.

Friedmann fasste das Ergebnis so zusammen:

„Es ist ein Jammer, dass es so viele seltsam verängstigte Menschen in Europa gibt, die an eine Renationalisierung der Länder denken.“

Die versammelte gegen Lucke aufgebotene Corona schüttelte sich immer wieder demonstrativ, wenn nur das Wort Nationalismus fiel und erhielt dafür auch prompt den Beifall der Claqueure im Publikum.

Wie kann ein Jurist wie Friedmann nur so auftrumpfen, dass der Nationalstaat bereits tot sei und dass die Menschen, die ihn wieder haben wollten, arme Irre seien?!  Die Bundesrepublik Deutschland ist doch de facto und de jure ein Nationalstaat, in dem das deutsche Volk und nicht eine beliebige gerade mal ansässige Zahl von Menschen regiert wird. Angeführt von Merkel und Schäuble kämpft aber die deutsche Politik mit Unterstützung der Mainstream-Medien heftig dafür, die europäische Zentralmacht in Brüssel auf  Kosten der Mitgliedsstaaten immer weiter zu stärken. Dabei geht sie auch darüber hinweg, dass die heutige EU auf dem  Subsididaritätsprinzip aufbaut, das alle politischen Fragen nach Möglichkeit immer auf der jeweils untersten Ebene zu lösen sucht.

Das Subsidiaritätsprinzip hat nicht nur praktische Bedeutung. Wir Menschen sind als denkende und fühlende Wesen biologisch so festgelegt, dass wir uns nur für die Dinge einsetzen, die uns ganz nahe kommen. Wenn wir hören, dass am anderen Ende der Republik an einem hoch über einem Abgrund gelegenen Aussichtspunkt keine ausreichenden Geländer angebracht waren und deshalb ein Kind zu Tode stürzte, rührt uns das nicht, wohl aber, wenn wir die schrecklichen Bilder des toten Kindes sehen. Je weiter die Ereignisse weg liegen, desto schwerer erreichen sie unsere Empathie.

Daher war es schon mehr als bedenklich, dass ganz Deutschland im Zuge der Verwaltungsreform alle seine kleinen Gemeinden verlor, die ihren Bewohnern immer besonders am Herzen gelegen hatten. Die Bürger, die mit überwältigender Zahl dagegen waren, mit ihnen weniger verbundenen Nachbarn zusammengelegt zu werden, konnten sich dagegen nicht wehren. Die verfasste Demokratie gab ihnen ja selbst in wichtigsten Fragen kein Mitspaecherecht. Sie durften  nur die Leute wählen, die dann ohne Rücksicht auf die Volksmeinung landesweit durchdrückten, dass die Mindestgröße einer deutschen Gemeinde bei 30.000 Einwohnern zu liegen kam.

In den Nationalstaaten haben die Bürger regelmäßig eine bestimmte Sprache, die sie miteinander verbindet. Zudem werden die Menschen durch ihre gemeinsame Kultur und erlebte Geschichte geeint. Ein durchstrukturierter Staat kann daher Menschen im Sinne einer Nation zusammenbringen. Aber kann das auch ein Moloch wie die Europäische Union? Bei der EU fehlt die Nähe zur Organisation. Zudem ist sie trotz einiger Mitwirkungsrechte des EU-Parlaments ein Instrument der Regierungen der Mitgliedsstaaten. Welcher EU-Bürger würde die EU-Kommission als „seine“ Regierung ansehen, so wie er die Regierung „seines“ Landes als „seine“ Regierung ansieht. Einen Bürger, der „seine“ Nation liebt und sich für die Wahrung ihrer Besonderheiten einsetzt, ist ein Patriot, dem man keine unanständige Gesinnung unterstellen darf. Man kann man ihn dann einen Nationalisten nennen,wenn er sich in der Förderung der Nation intolerant aufführt.

Die Wahl des Europaparlaments vom 25.5.2014 hat wieder einmal deutlich gezeigt, dass die Völker Europas mit großer Mehrheit gerade nicht hinter einem europäischen Zentralstaat stehen. Sie freuen sich über den Frieden, den die Zusammenarbeit der Staaten in Europa gebracht hat. Dafür aber müssen nicht alle gleich geschaltet werden. Da tut es auch ein Staatenbund.

In Plasbergs Gesprächsrunde wurde das angekündigte Thema Abschottung nur am Rande erwähnt. Es ging um die Verwässerung der Asylrechte, die fast allgemeiner Meinung von der großen Koalition kurz vor der Europawahl nur ins Auge gefasst wurde, um Wähler am rechten Rand abzuholen. Die Bundesregierung und mehr noch die CSU in Bayern wurden gescholten, dass sie das Thema der möglichen Ausnutzung der Sozialsysteme durch Zuwanderer zum Wahlthema gemacht hatten. Wer nicht der bedingungslosen Zuwanderung von außen zustimmt, gilt in ihren Augen als intolerant . So wie sie schon den Begriff des Nationalstaates meiden, erklären sie auch den Begriff der Zuwanderung zum Tabu. Wer nicht zustimmt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist oder werden soll, kommt an den Pranger.

Die Herren Friedmann & Co und Claudia Roth denken nicht daran, in allen diesen Fragen das Volk um Entscheidung zu bitten. Über direkte Demokratie zu sprechen, ist natürlich auch verpönt. Schließlich wissen sie alle genau, dass es ihren Traum vom undemokratischen europäischen Zentralstaat von Irland bis tief hinein in die ehemaligen Sowjetrepubliken – zunächst erst einmal mt der Ukraine – niemals geben wird, wenn er nicht „von oben“ diktiert wird.

Lucke schnitt mit seiner Beharrlichkeit hervorragend ab. Die Versuche, ihn und die AfD in die rechte Ecke zu stellen, gelangen nicht, weil er klar machte, dass die AfD nicht daran denkt, die EU aufzulösen, sondern ein Europa der Nationalstaaten will (ohne nationalistisch zu sein), in der die Mitglieder ihre eigene Politik verantworten und nicht alle für jeden Fehler jedes Mitgleidsstaates (und ihrer Banken) haften.

Die  krampfhaften Bemühungen, Europa zentral auszubauen, sind nach meiner Überzeugung nicht wirklich getragen von der Phantasie und der Europaliebe der Regierungen und der Medien. Ich gehe davon aus, dass die eigentlichen Inhaber der wirtschaftlichen Macht in den westlichen Ländern, die Eigentümer der globalen Konzerne, erkannt haben, dass sie ihre Macht über die ganze Welt viel besser ausbauen können, wenn Europa von seinen Völkern unabhängig wird. Die Regierungen und die staatlichen Parlamente haben sie ja ohnehin fest im Griff.

Wie sagte doch der unerschrockene Papst Franziskus:

„Wir wollen kein globales Wirtschaftssystem, das uns so schadet!“

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Kommentar

  1. Das Establishment hat Angst vor der AfD. Das beste Indiz dafür ist, dass man Lucke nicht mit rationalen Argumenten begegnet. Die Angst ist verständlich: Alternative für Deutschland ! – wozu denn eine Alternative, wenn man sich im Status quo so kuschelig eingerichtet hat? Womöglich will die AfD den Brüsseler Apparat verkleinern, dort wo bisher jeder abgehalfterte Politiker verlässlich seinen Ruheposten bekam. Also steht man lagerübergreifend zusammen und zückt die bewährten Waffen: Diffamierung und Verfälschung.
    Ja, wir brauchen eine Alternative, die diese Seilschaften entflicht. Spannend wird nur sein, wie die AfD aus den innerparteilichen Lagerkämpfen hervorgeht, ob sie sich zu einer humanistischen Partei entwickeln kann.

  2. Wer hinsichtlich seiner ethischen Werte noch nicht via Trash-TV gänzlich beraubt ist wird sich doch zunächst diese Frage stellen:

    Hoffiert der Staatssender einen überführten Kokain-Abhängigen der sich mehrmals an Zwangsprostituierten vergangen hat?

    Auf welcher ethischen Stufe rangiert diese Person überhaupt?

    Ist diese Person mittlerweile überhaupt „clean“? Hat sie in einer Suchtklinik eine Therapie gemacht – oder fabulierte da ein Junkie unter Drogeneinfluß über den Deutschen Nationalstaat?

    Ist der Umstand der Teilnahme einer solchen Person der Rassen-Preferenz des Staatssenders geschuldet?

    • Er rangiert auf jeden Fall auf der Stufe, dass er von einem Gericht der Lüge und dem falschen Zitieren überführt wurde bei seiner N24 Sendung.

  3. Ist die EU ein Staat, daß sie Wahlen veranstalten könnte? Wen wählt man, die Komissare, die haben doch den gleichen Status wie stalinistische Komissare.
    Diese Kasperle-Veranstaltung kann man doch nicht ernst nehmen. Die Gleichschaltung der Einheitsgurke ist doch nur der erste Schritt zur Gleichschaltung des Einheitsgeistes, der Einheitssklavens. Wo ist denn da Demokratie, wenn das sogenannte Parlament einen Antrag an einen Komissar mit 2/3 Mehrheit stellen kann und der sagt dann nö, keine Lust ihr Pfeifen, dann trollt sich die Herde wieder zurück auf die Spielwiese. Ich würde mir mal das zweite Buch von Schickelgruber anschauen, daß er auch nicht geschrieben hat, „Die neue Weltordnung“ – komischerweise ist da alles genauso drin. Wer hat

    • Die EU-Scheinwahl ist natürlich zu Bürger-Beglückung nicht schlecht. Schulz oder Juncker wurden als mögliche EU-Chefs präsentiert. Aber beim Bilderberger Treffen ist Christine Lagarde damit sind die beiden obigen bestenfalls unter ferner liefen, abzuhaken.

  4. Die Herrschaft der Antideutschen
    Deutschland ist ein besetztes Land ,
    dessen Besatzer aus naheliegenden Gründen
    jede deutsche Identidätsbildung verhindern wollen .
    Nicht leicht erklärbar ist der Selbsthass ,
    der Hass vieler Deutscher gegen alles Deutsche .
    Dazu hat sicher die von den Besatzern geschriebene Geschichte Deutschlands entscheidend beigetragen .
    Eine Geschichtsschreibung die auf das Ergebnis „deutsche Schuld“ ausgelegt ist .
    Den Globalisierern
    ist jede Identität ein Feind ,
    jede Identidät wird mit Idealismen
    wie „Humanität“ , „Freiheit“ ,“Toleranz“ , „Demokratie“ … bekämpft .
    Dass diese Idealismen nur der Gefechtskopf skrupelloser Machtinteressen ist , – wer will das nicht sehen ?