in Medien

Die ARD hat zusammen mit dem ZDF jüngst Gebührenerhöhungen gefordert. Zu Recht, wie sich einer Zahl entnehmen lässt – bei diesen Gehältern. Die ARD-Mitarbeiter sind nach einer Mitteilung auf „Telepolis“ besser bezahlt als die Durchschnittsmitarbeiter in Dax-Konzernen: 9.400 Euro. Im Monat. Das ist viel, meinen Kritiker und Beobachter.

Gehaltsvergleich fast peinlich…

Der Gehaltsvergleich ist nach Meinung von Kritikern fast peinlich. Die ARD hat eine Finanzkraft, die in die Milliarden geht. Annähernd 42.000 Menschen arbeiten in der und für die ARD. Beteiligungsgesellschaften und freie Mitarbeiter sind eingerechnet. Fast 1.000 Mitarbeiter sind demnach dafür zuständig, die Beiträge zu verwalten. Fast 44 Millionen Beitragskonten sind eingerichtet worden. Die Verwaltung kostet dabei 168 Millionen Euro.

Die Konzerne Infineon, Vonovia, ProSieben oder Beiersdorf gelten als kleiner als die ARD. Die Kosten sind enorm, wie die Zahlen eines sogenannten „KEF“-Berichtes zeigen. Dabei beläuft sich die Personalkostenquote, gemessen an der Summe aller Kosten, auf 50 %. Bei „ProSieben“ liegt die Personalkostenquote bei 16 %. Das macht bei der ARD laut dieses Berichtes im vergangenen Jahr 2018 immerhin 9.422 Euro im Monat. 7.717 Euro sind Gehalt und 1.705 werden den Pensionsrückstellungen zugeführt, aus denen wiederum eine üppige Pension finanziert wird. Zur Einordnung: Dies ist ein Betrag, der doppelt so hoch ausfällt wie etwa die Durchschnittsgehälter in Deutschland. Das Gehalt lag im vergangenen Jahr bei 37.873 Euro im Monat. Bei einer zusätzlichen Verrechnung der Abgaben durch den Arbeitgeber sind dies 51.130 Euro im Jahr.

Sogenannte Fach- und Führungskräfte der freien Wirtschaft beziehen nach Auskunft dieses Berichtes gleichwohl weniger Entgelt. Dies liegt bei 4.800 Euro bis 7.000 Euro im Monat.

Die Durchschnittsgehälter der Mitarbeiter bei großen Dax-Konzernen wie Lufthansa, Siemens oder Volkswagen liegen bei weniger als 7.000 Euro. Zudem aber zählt auch die enorme Sicherheit des Arbeitsplatzes. Trotz fehlender Neutralität, so Beobachter. Sind das „faire“ Bedingungen?

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Von Grund auf, bereits in sich selbst strukturierte Vasallen unter dem Schwert der totalen Verblendung findest du nicht an jeder Ecke.
    Dem geht zusätzlich ein penibler Aussortierungsprozess voran und letzten Endes müssen auch Beschränkte mit einem überdurchschnittlichen Sold bei Stange gehalten werden.

  2. Die geforderte Anhebung der GEZ-Steuer ist eine Dreistigkeit ohnegleichen! Seit Machthaber Schröder sind die Volksbetrüger aller Orten in ihrer Raffgier nicht mehr zu bremsen! Das reichste Land Europas verhöhnt, verspottet und verarmt seine Bürger – und sämtliche Nichtsnutze wissen vor lauter ‚Kohle‘ nicht mehr, wie sie in den Schlaf kommen sollen!
    Das ist dann wohl wirklich „spätrömische Dekadenz“, Mister 18 Prozent im Grabe …