in Lateinamerika

Die konservative spanische Tageszeitung El País wurde am Donnerstag den 24. Januar bei dem Versuch ihre Ausgabe mit der Überschrift „Die Geheime Gesundheit von Chavez“ und einem halbseitigen Foto, das Venezuelas Präsident Hugo Chavez im Krankenhaus, mit Respiratorschläuchen im Mund darstellen sollte, noch bevor die Zeitung in den Geschäften erscheinen konnte, ertappt.

Der Chavez Artikel war erlogen und das Foto gefälscht. Die gesamte Ausgabe der Tageszeitung musste zurückgerufen werden. El País musste eine Entschuldigung veröffentlichen.

Das verfälschte Foto, dass um es glaubwürdiger erscheinen zu lassen mit einem Wasserzeichen versehen war, das andeutete, dass es sich um eine Verschlusssache handelt, war mit dem Text „Chavez unter medizinischer Behandlung in Cuba“ versehen.

Auch die online Ausgabe der El País brachte einen Artikel in dem behauptet wurde, dass die Gesundheit von Chavez, der seit dem er am 10. Dezember 2012 in Havanna behandelt wird, von Undurchsichtigkeit geprägt sei.

El País ist, unter anderem, für seine eindeutige Unterstützung des versuchten Staatsstreiches der Rechtsparteien Venezuelas in 2002, für seine Unterstützung multinationaler Konzerne in Lateinamerika, sowie für seine oft hässlichen Versuche die Bolivarische Revolution zu diskreditieren, bekannt.

Es ist nicht undenkbar, dass sich El País mit dem Artikel an dem Versuch beteiligt hat, die Regierung Venezuelas durch soziale Manipulation des Volkes zu destabilisieren indem Zweifel und Unruhen geschaffen werden. Es muss die berechtigte Frage gestellt werden, ob El País daran beteiligt gewesen ist einen Staatsstreich vorzubereiten.

Dieses Mal hat El País sich jedoch selbst in Schwierigkeiten gebracht. Die Ente wurde entdeckt, noch bevor die Tageszeitungen in den Verkaufsständen ankamen.

El País musste nicht nur die „Story“ von seiner online Ausgabe entfernen und eine Entschuldigung veröffentlichen. Die gesamte schon gedruckte Donnerstagsausgabe der Zeitung, die schon an Agenturen verteilt war, musste zurückgerufen werden.  El País musste eine neue Donnerstagsausgabe drucken. Dieses Mal jedoch ohne ein halbseitiges, geflälschtes Photo.

Der Kommunikationsminister Venezuelas, Ernesto Villagas, beschrieb das Photo als “ genauso grotesk wie gefälscht“ und fragte, „ob El País nicht so freundlich sein könnte ein ähnliches Photo von einen europäischen Staatschef oder von dem Chefredakteur der El País herzustellen“.

Christof Lehmann

Die Entschuldigung der El País

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Kommentar

  1. Das tut den bei El País ganz gut.
    Eine Auflage von, sagen wir einmal 7 Millionen Bättern, mal wenigstens 3 Euro Produktionskosten pro Blättchen auf die Müllhalde fahren – tut denen ganz gut.

    Eine Bitte vieleicht an El País. Bevor ihr noch mal versucht so ein Ding zu drehen, dann gebt doch lieber das Geld an Medicins Sans Frontiers oder so – und nicht an den Herrn Henrique Capriles Radonski. Für den bezahlt die Bundesregierung, zusammen mit den Regierungen israels und Frankreich ja schon Unmengen.

    http://nsnbc.me/2013/01/26/henrique-capriles-radonski-israels-man-in-venezuela/