in Medien

Wir haben zwar Pressefreiheit, aber keine freie Presse. Zu diesem Entschluss kommt man, wenn man die Berichterstattung der, oft gebührenfinanzierten, Massenmedien mit alternativen Medien vergleicht. Sei es der US-Wahlkampf, die Entdemokratisierung Europas oder der nahe Osten: Der Mainstream berichtet nicht objektiv. Viele Medien sind nur Erfüllungsgehilfen für den politischen Wahnsinn.

Das besondere bei der Berichterstattung durch die Massenmedien ist, dass nicht mal so viel gelogen wird, wie man vermutet. Die Kunst besteht im Weglassen. Eine weitere Kür ist das Nachplappern. Viele Medien geben Pressemitteilungen und Tickermeldungen der Agenturen 1 zu 1 wieder. Es gibt weltweit nur eine handvoll Nachrichtenagenturen, welche über ihre Ticker darüber entscheiden, was wichtig und was unwichtig ist. Die Journaille prüft kaum mehr, ob die Meldungen Sinn machen; sie werden einfach nachgeplappert. Auf diese Weise werden teilweise auch Lügen verbreitet. So meldete das Finanzministerium per Pressemitteilung eine Aussage von Wolfgang Schäuble: „Die Rettungsschirme laufen aus, das haben wir klar so vereinbart“. Die Meldung ging durch sämtliche Print- und TV-Kanäle. Es handelte sich allerdings um eine Lügen, denn wir haben ja nun bekanntlich den dauerhaften Rettungsschirm. Die Medien machen sich somit zu Lügenverbreitern. Warum ist das so? Im Prinzip ist es relativ einfach zu erklären, denn ein Moderator oder Journalist macht nur dann Karriere, wenn er linientreu ist. Wer nach oben nicht aneckt oder aufmüpfig wird, kommt weiter. Journalisten der Massenmedien müssen sich anpassen und verkaufen; nachdenken und hinterfragen ist unerwünscht. Im Zweifel muss eine Meldung oder Story lieber mal weggelassen werden. Hierdurch entsteht eine Art von stiller Zensur. Blogger und Alternativmedien haben diese Zensur nicht. Sie können das schreiben, was sie persönlich für wichtig erachten. Sie müssen keine Lügen weiterverbreiten und müssen auch unbequeme Informationen nicht weglassen.

Habt ihr euch schon mal gefragt, warum über Obama in den deutschen Medien so positiv berichtet wird? Die Propagandamedien des Parteienkartells pushen den Wallstreet-Kandidaten, als stünde für uns etwas auf dem Spiel. Ich will hier keine Partei ergreifen; Mitt Romney ist kein Gramm besser als Obama. Trotzdem sehen wir ein selektiv einseitiges Bild über den US-Wahlkampf. Die meisten Journalisten hierzulande zeigen uns die US-Demokraten in schillernden Farben und die US-Republikaner in düsterem Grau. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich in der bisherigen Amtszeit von Obama um eine Million erhöht und nur noch die Hälfte aller Amerikaner zahlt Steuern. Die USA ist faktisch pleite; Obama hat die Staatsschulden explodieren lassen und von den versprochenen Reformen sieht man kaum etwas. Ob Mitt Romney der bessere Kandidat ist, weiß ich auch nicht. Aber ich sehe, dass die Medien sehr einseitig berichten. Es ist die Kunst des Weglassens! Es wird nur das berichtet, was man gerade braucht. Durch gekonnte Inszenierung von Bildern und Szenen entsteht ein virtuelles Bild einer Wirklichkeit, die so nicht existent ist. Am schlimmsten für uns war diese Vorgehensweise rund um die Entdemokratisierung Europas. Neulich kam es in Madrid und Athen zu Massenprotesten und zahlreichen Verletzten. Zehntausende Menschen gingen auf die Straßen. Wenn in Berlin 100 Spinner für oder gegen Beschneidung demonstrieren, dann kommt das in der Tagesschau. Was sah man von den Massenprotesten in Madrid? Nichts. Einfach nichts! Die Medien schauen weg, denn der deutsche Michel soll nicht sehen, was er nicht sehen darf. Wie sieht es mit dem ESM aus? Seit über 2 Jahren berichten alternative Medien über den undemokratischen ESM mit all seinen Auswüchsen. In den Massenmedien fand man solche Artikel, wenn überhaupt, erst viel später. Viele Journalisten haben sich schlicht nicht getraut, die Wahrheit zu schreiben.

Wer sich wirklich informieren will und das Geschehen mit dem ganzen Blickfeld beobachten möchte kommt am freien Internet nicht vorbei. Blogs liefern oft wichtige Informationen, die nicht bis kaum in den Massenmedien vorkommen. Am 08.09 waren in Karlsruhe weit über 1.000 Menschen auf der Straße und haben für Demokratie in Europa demonstriert. Der Widerstand gegen das EU-Diktat wächst. Sobald dieses verbrecherische System untergegangen ist, gibt es für die Mitläufer des alten Systems keine Verwendung mehr. Das ist nach jeder Diktatur so. Geld regiert die Welt und diejenigen, die das Geld regieren, haben wir nicht gewählt (mehr dazu)! Deshalb spricht man auch von einer Finanzdiktatur. Ich werfe den Medien nicht nur „Verbreitung von Lügen“ vor, sondern auch Weglassen. Man berichtet viel über Banalitäten und dramatisiert Randthemen. Die Grundproblematik kommt kaum auf den Tisch. In Talkshows sitzen immer die gleichen Zombies, und reden dann ununterbrochen 60 Minuten, ohne dabei etwas zu sagen. Ab und zu findet man in den Medien auch Leute wie Dirk Müller, Max Otte oder andere. Wirklich etwas bewegen können diese Leute aber auch nicht. Die meisten, die das System verstanden haben, wollen es ohnehin nicht ändern, denn sie profitieren davon. Ich nehme mich hier nicht raus. So lange die Medien das Märchen von „Euro = Europa“ weiter erzählen und so lange die Wählerinnen und Wähler dieses System weiterhin bei sogenannten Wahlen legitimieren, so lange ist der Wahnsinn quasi demokratisch legitimiert.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar