in Gesellschaft

Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt. So kennt es der deutsche Bildungsbürger aus der Literatur. Nun macht das deutsche Fernsehen, namentlich die ARD, mit. Ein „Manual“, also eine Art Handlungsanweisung des „Berley International Framing Institute“ soll die Fernsehanstalt dabei unterstützten, das eigene Programm zu vermarkten. Der Zuschauer möge, so heißt es, die Gebühren – nach Meinung der Schweizer „NZZ“ – als eine Art „Spende für einen guten Zweck“ bewerten.

Framing: Der richtige Rahmen

Das Framing ist ein Konzept der Verhaltenspsychologie. Der richtige Rahmen bietet die Orientierung für Bewertung und Handlung von Beobachtern. Die ARD nun möchte offenbar die Menschen vor den Schirmen erziehen. Das Manual, das sie selbst bestellt hat, gibt sie nicht her. Es unterstehe dem „Urheberrecht“ und sei als solches nicht zu veröffentlichen.

Das Ziel des Framings allerdings ist weitgehend klar: Es geht um die Nutzung der „Wirkmacht der Sprache“. Eine – nach Worten der NZZ – Manipulation der Zuschauer, damit die Themen besser verkauft werden könnten. Also wirkungsmächtiger.

Framen funktioniert dann so, dass etwa in diesem Beispiel die Moral von der Geschicht beeinflusst wird. Hier mit einer farbigen Kommissarin, die dem entsprechenden Tatort gleich die richtige Richtung gibt: Hier ist der Zuschauer in der ersten Reihe. Der moralisch korrekten. Der Kampf um die richtige Moral kostet zwar etwas – die GEZ -, aber es ist der richtige. Es geht um „Wir“-Gefühl und Identifikation.

Vor vielen Jahren galten die öffentlich-rechtlichen Anstalten als Pflicht am Bürger. Der Staat habe, so das Selbstverständnis, die Aufgabe, die Bürger objektiv oder zumindest im wohlverstandenen Sinne objektiv so zu informieren, dass der über die wichtigen Dinge der Gesellschaft Bescheid weiß. Seit einigen Jahren jedoch kommt offenbar noch der Wunsch hinzu, die Menschen erziehen zu können. „Framing“ oder sogar das bezahlte „Framing“ sind ein perfides Mittel, wie Kritiker recht offen meinen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Alles nur Aktionen, völlig losgelöst von der Realität.

    Noch haben wir die dunkle Jahreszeit und man kann an den Fenstern sehen, dass immer weniger Leute den Fernseher „laufen“ haben. Das ist ein Trend, der schon längere Zeit andauert und seit der einseitigen, konstruierten Berichterstattung über die „Flüchtlingsbewegung“ und Klima-Horrorszenarien deutlich verstärkt wurde. Dann kam das ständige Trump-Bashing hinzu und irgendwann hat auch der hartnäckigste Fernsehzuschauer die Nase voll.

    Die Menschen wenden sich ab von dem Medium Fernsehen oder nutzen ihren Smart-Fernseher um alternative Berichte auf YouTube anzusehen.

    Wer die Freiheit wieder erlangt hat, ohne „Glotze“ auszukommen, der kehrt auch nicht zurück.