in Medien

Ein überraschender Fall beschäftigt derzeit die Gemüter in den sozialen Medien. Die Zensur ist zurück bzw. deren Erfinder. Der hat nun die Geister, die er rief, nicht haben wollen. Es wurde die „falsche Person“ oder „falsche Ansicht“ gesperrt.

Wir berichteten jetzt darüber.

„Nun wandte sich das Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder seine Intention gegen die eigene Partei. Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli, in Berlin Staatssekretärin, wurde auf „Twitter“ gesperrt. Sie lieferte sich einen Disput mit der AfD über den Namen „Mohammed“.

Twitter scheint inzwischen Meldungen zu sperren, bei denen das Unternehmen die Gefahr sieht, Wahlen könnten manipuliert werden. Als Beispiele dafür gelten laut „FAZ“ etwa irreführende Einträge über die „Art und Weise des Wählens und der Wählerregistrierung“. Dafür reiche der Hinweis, Wähler könnten durch Tweets, E-Mails, per Telefon oder per SMS wählen. Auch falsche Datumsangaben über Wahlen reichten für eine Sperrung aus.

Cheblis Sperrung laut Maas „mit nichts zu rechtfertigen“

Chebli wiederum hatte getweetet, „wir werden schon dafür sorgen, dass dieser Name nie verschwindet!“. Warum dieser Tweet gesperrt wurde, ist nicht bekannt. Es „soll“ aufgrund einer „Irreführung in Bezug auf Wahlen“ geschehen sein.

Die Politikerin ist mittlerweile nicht mehr gesperrt. Allerdings äußerte sich der vormalige Justizminister Heiko Maas, aktuell Außenminister. Seiner Auffassung nach sei die Sperrung „mit nichts zu rechtfertigen“. Allerdings wenden Kritiker ein, dass sich in einer solchen Sperrung der Geist der Maas-Verbotspolitik zeigt.

Denn Twitter selbst gab an, 38 % der „missbräuchlichen Inhalte“ würden mittlerweile „proaktiv“ angezeigt, per Algorithmus. Genau dies wiederum ist ein zentraler Kritikpunkt an den schnellen Zensur- und Löschverfahren, die von Maas und Co. implizit gefordert werden. Twitter ist zwar der Meinung, am Ende würde „die endgültige Entscheidung“ von Menschen getroffen werden. Dies ist jedoch zweifelhaft, wenn zunächst Accounts gesperrt werden. Die Unternehmen der sozialen Medien stehen unter einem erheblichen Druck, da sich aus der politischen Debatte gerade in Deutschland ein erheblicher Imageschaden für die Unternehmen herausgebildet hat. Zahllose Zensurmaßnahmen sind nach Meinung von Kritiker „durch nichts zu rechtfertigen“. Heiko Maas hat dies nun in einem Fall auch erkannt.“

Die Zensur der öffentlichen Meinung geht indes weiter. Neue Projekte sind längst geplant – und (fast) niemand spricht darüber. Lesen Sie hier mehr. 

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Kommentar

  1. Das läuft ja besser als gedacht? Das klingt doch erfolgversprechend? Da wird von einer Gruppe intellektuell wenig leistungsfähiger Politiker eine Maßnahme zur Kontrolle der öffentlichen Meinung erdacht, welche sich dann als Bumerang entpuppt. Wer anderen eine Grube gräbt … schreit dann in der Grube am lautesten.

    Diese Entwicklung ist symptomatisch für die „Qualität“ der Bonzen und Bonzetten unserer Politkaste. Hier ist Mitleid fehl am Platz, Schadenfreude wird aber um so mehr gefordert und gefördert.

  2. wie war das mit der Aussage

    Ich habe schon verstanden was ihr meint, aber es ist mir Scheissegal

    so handeln die EU und die D und die sonstigen Flaschen von Politiker.