in Gesellschaft

Denk- und Sprechverbote: SPRINGER-Chef kritisiert die politische Korrektheit

Überraschende Meinungsäußerung aus dem Hause Springer: In Deutschland gäbe es zunehmend Denk- und Sprechverbote, so der Chef des Hauses, Mathias Döpfner, in ungewohnter Offenheit laut der eigenen Zeitung „Welt“. Die Aussagen decken sich mit der Wahrnehmung zahlreicher Leser sogenannter Alternativer Medien.

Hysterische Übertreibung?

Demnach gebe es in Sachen politischer Korrektheit eine „hysterische Übertreibung“, ließ der Springer-Mann sehr konkret wissen. „Immer mehr Menschen haben das Gefühl, die reden nicht mehr für mich“ präzisierte er und meinte, die habe sogar die Demokratie in Deutschland geschwächt und dem Populismus Aufwind verschafft.

Anlass seiner Schelte war eine Tagung größerer Medien in Wien, sodass die Wortadresse auch vor Österreichs Medien nicht Halt machen dürfte. Zweck seiner Rede war allerdings unter anderem auch eine politische Bitte an die neue Regierung von Österreich, an Sebastian Kurz. Der übernimmt bald den Ratsvorsitz in der EU – turnusgemäß – und soll als solcher die Medien (mit-)schützen.

Döpfner verlangt eine Reform des „Leistungsschutzrechtes“, mit dem die etablierten Medien sich und ihre Inhalte gegen die Unternehmen der neuen sozialen Medien schützen wollen: Facebook oder Google, die faktisch Content verbreiten. Gerade Google als „Suchmaschine“ gilt hier als besonders ausgreifend.

Dennoch: Die Mahnung Döpfners in diesem Zusammenhang könnte übersetzt bedeuten, dass die „Leistung“ der Medien auch keinen Schutz verdienen. Wer keine unabhängigen Informationen liefert, benötigt auch keine wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die Menschen wenden sich ab.

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Kommentar

21 Kommentare

      • Danke für die Quelle. Der Bericht über die Grünen und Feministinnen spricht ebenfalls Bände, leider wird sich an den Verhältnissen trotzdem rein gar nichts ändern, die Leute werden weiterhin diese grün/linke Ideologie von den Mainstreammedien zu lesen bekommen – Abstand ist schon lange angesagt, den Gesinnungs“journalismus“ den Rücken kehren.

        • Hi Miriam!
          Leider sind die heutigen Feministinnen so gehirngewaschen und weichgespült, dass schon das zuhören Schmerzen bereitet!
          Wenn man sich die Hintergründe genauer betrachtet, dann sind das mit allergrößter Mehrheit Frauen die an einer Uni studiert haben! Dort werden Theorien verbreitet, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben!
          Ich habe mir das auch in der USA, Canada und Australien angeschaut, es ist unfassbar was abgeht! Die heutige Verirrung ist für einen selbstdenkenden Menschen nicht zu ertragen! Die Linken haben sich leider dem Faschismus verschrieben, ohne es zu merken! Sie vertreten keine eigene Meinung mehr, kennen keine Hintergründe und sprechen nur nach was ihnen vorgegeben wird ohne das Gehirn zu gebrauchen. Gruß Shiva

  1. Jens Gnisa ist Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, der größten Berufsorganisation der deutschen Richter und Staatsanwälte.
    Täglich erlebt er, wie der Rechtsstaat durch die Politik ausgehöhlt wird und sich normale Bürger in unserem Land nicht mehr sicher fühlen.
    Sie misstrauen dem Staat, sehen sich aber in Kleinigkeiten drangsaliert: falsch parken wird geahndet, Diebe und Schläger lässt man laufen; Haftbefehle werden nicht vollstreckt, das Ausländerrecht zeigt eklatante Schwächen.
    Gnisa schildert, wie die Unabhängigkeit des Rechtsstaates, einer der Grundpfeiler unserer Demokratie, massiv beschädigt wird.
    Und in eindringlichen Worten fordert er, ihn jetzt zu stärken. Ansonsten droht das Ende der Gerechtigkeit.

    Gnisa vor 2 Jahren!

  2. „und meinte, die habe sogar die Demokratie in Deutschland geschwächt und dem Populismus Aufwind verschafft.“
    Das , was von den Ewiggestrigen Populismus genannt wird ,
    ist doch der Widerstand gegen den realitätprägenden Faschismus ,
    getragen durch das Internationale Kapital und seine beinahe geschlossen gekauften Politik und Information .
    Das Haus Springer ist klar Teil der vom Internationalen Kapital getragenen NWO . Denen laufen die Kunden davon und nun wird pseudokritisch gesabbert .

    • Gut gesagt, brücke! Sehen Sie nur einmal, wie Wikipedia herumeiert um nicht klar verständlich sagen zu müssen, dass es schlicht populistisch ist, dem Volk nach dem Mund zu reden. Der Populist hört immerhin auf das Volk und erklärt, seinen Willen beachten zu wollen. Das ist mehr als die dreisten Manipulateure in unseren westlichen Demokratien tun, die sich hartnäckig gegen landesweite Volksentscheide einsetzen und behaupten, klüger zu sein als das Volk.

  3. Ich wundere mich nicht, dass die BLÖD-Zeitung jetzt plötzlich die andere Seite der Wahrheit entdeckt, nachdem ihr Millionen Leser abhanden gekommen sind. Aus der ehemals regierungskritischen BILD ist zwischenzeitlich das obrigkeitshörige Amtsblatt der Merkel-Diktatur geworden.
    Und die Menschen (außer den links-grünen) haben zwischenzeitlich gemerkt, dass sie von der System-Presse permanent ver…. werden. Und das macht sich durch sinkende Auflagezahlen bemerkbar und von diesen hängt der Umsatz und davon der Unternehmens-Gewinn ab. Geld regiert die Welt bzw. hier die BILD.

  4. „Personalausweis DEUTSCH“ haben nichts gemerkt und wollen michts merken. Menschen gibt es hier nicht. Art. 116 GG lesen.

  5. „Denk- und Sprechverbote: SPRINGER-Chef kritisiert die politische Korrektheit“
    War das wirklich der Oberkorrektor, der das gesagt hat?
    Der lässt sich von den Mitarbeitern sogar unterschreiben, dass sie brav auf „Linie“ (transatlantisch neoliberal) schreiben.
    Fake News, lügen, weglassen, diffamieren und verdrehen sind doch das Hauptgeschäft seines Verlages.
    Und da wundert sich der „Vogel“ noch, dass sich die „Leser“ woanders informieren.
    Der soll mal froh sein, dass es noch genug blöde gibt, die sein Schmierblatt, welches nicht mal als Klopapier ( Druckerschwärze in der Falte) taugt, noch kaufen.

    • PS.: Es soll sogar welche geben (überwiegend Männer), die mit Hilfe der
      der Blöd multitasking (Kombination aus Scheishaus sitzen, rauchen und Blödzeitung lesen) lernen.

  6. Anstatt dafür zu sorgen, damit die Rechtsprechung in Deutschland ordentlich funktioniert, will die Bundesregierung lieber den Polizeistaat massiv ausbauen:

    Staatstrojaner: Polizei soll in Wohnungen einbrechen dürfen
    Die Länder-Justizminister fordern für die Strafverfolger ein „Betretungsrecht“, damit diese einfacher Spähsoftware auf IT-Geräte Verdächtiger aufspielen können.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Staatstrojaner-Polizei-soll-in-Wohnungen-einbrechen-duerfen-4075115.html

    Wer sind denn sogenannte Verdächtige?
    Laut Verfassungsschutz zählen fast alle Bürger Deutschlands zu den Verdächtigen.
    Will die Bundesregierung etwa in allen Wohnungen in Deutschland Spähsoftware installieren?

    • „Wer sind denn sogenannte Verdächtige?“

      Ja, klar. Alle die, die vielleicht irgwendwann irgendwo irgendwie mal aus der Reihe tanzen könnten.
      Der Zugang erfolgt mit dem Schlüssel der Menschen, die während des „Zugangs“ präventiv im Knast/Lager sitzen.
      Der nächste Schritt ist dann, dass alle Geräte, mit den Mensch kommunizieren kann, schon ab Werk trojanisch sind.

  7. Eine etwas späte Einsicht würde ich sagen. Ein mit den Medien tief Verbundener ‚wünscht‘ das, was sich um die Demokratie sehr sorgende Mitmenschen schon lange sagen. Hier scheint es lediglich um eine Reaktion zu gehen, die nicht aus eigenem starkem Sehnen gekommen zu sein scheint.

  8. Nahezu sämtliche Medien bringen fast nur noch Meinungsmachezeug. Dazu brauche ich sie aber nicht: Meinung bilden kann ich mir selbst, und das ging früher einfacher, weil etwa die Zeitungen viel viel mehr Nachrichten, Berichte und Ähnliches brachten. Aber da die Welt (und zwar von uns Allen) sowieso fast unrettbar kaputt (gemacht worden) ist, ist auch das nun letztlich (und in der Spaßgesellschaft sowieso:) wurscht . Dr. G. R., München

  9. Der gleiche Trick wie beim Begriff des Patriotismus. Man übernimmt zentrale Vorwürfe des politischen Gegners und richtet sie einfach gegen diesen. Die verblödete Masse fragt schon lange nicht mehr nach Begründungen und Beweisen; es reicht, wenn Behauptungen, wie absurd sie auch sein mögen, von den Herren der Medien häufig genug wiederholt werden und schon werden sie zur vorherrschenden Meinung, d.h. kaum jemand wird dem politischen Establishment mehr mangelnden Patriotismus oder Denk- und Sprechverbote vorwerfen. Faszinierend, wie einfach sich im angeblichen Medienzeitalter eine Umkehrung der Wahrnehmung politischer Realitäten erreichen lässt. Mediennutzung ohne Interpretationsfähigkeit.

  10. Der Döpfner versucht mit dieser Aussage doch nur, etwas besser bei der Bevölkerung da zu stehen. Der Spiegel ist doch als linientreues Schmierblatt bekannt. Wenn er sich doch so stark für die freie und neutrale Berichterstattung einsetzt, was hat er dann als geladener Gast beim Bilderberger-Treffen in Turin zu suchen? Dort werden all die tollen Dinge doch verbrochen, die unser Land und Europa in den Untergang treiben. Döpfner ist ein Dampfplauderer.