in Medien

Im Gespräch mit Jungle Drum Radio sieht Gabriele Krone Schmalz den Frieden in Europa bedroht

Allzu weit entfernt, so die Professorin für TV und Journalistik, sei die Ukraine nun auch wieder nicht. Es sei ein Fehler europäischer Politiker gewesen, die Ukraine dazu zwingen zu wollen, sich zwischen Europa und Russland zu entscheiden. Wenig rühmlich in diesem Zusammenhang sieht sie die Rolle der Medien. Ein knapp achtminütiges Interview, bei dem die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt.


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Kommentar

  1. Nebenbei: nächste Woche gibt es wieder die neuesten
    IVW Daten, den Zeitungsauflagen. Abermals, das kann
    leicht vorausgesagt werden, wird von einem Schwund
    der Auflage, dh Lesern, die Rede sein. BILD verliert
    prozentual jedes Mal am Meisten.

    zu Krone Schmalz, falls unbekannt:
    Von Ihr gibt es aus dem Vorjahr ein regelrecht klassisches Video. Ein Interview in dem rechtzeitig vor
    den Folgen in der Ukraine warnte, ehe diese eintraten,
    wie auch die Rolle der Medien.

    Spannend auch in Nachhinein, weil richtig vorausgesehen, wie auch ausgesprochen
    angenehm anzuhören:
    (Interview vom 16.04.2014)
    https://www.youtube.com/watch?v=22VfEe1RkH8

  2. Angenehm an Frau Krone-Schmalzs Ausführungen ist ihre Differenziertheit.

    Sie sagt, dass Propaganda von allen Seiten verübt wird, dass hinter der Politik auf allen Seiten Interessen stehen und dass ein Journalist sich eben nicht auf eine Seite stellen sollte – egal welche auch immer.

    Das sollten sich mal die Russophilen hinter die Ohren schreiben, die hier so gerne den Standpunkt vertreten, Putin würde mit dem Krim-Diebstahl nur reagieren und keine Interessen vertreten.

    In der Ukraine treffen Interessen aufeinander – da ist niemand nur Reagierer und da gibt es auch kein schwarz und weiß.

    Schwarz-weiß-Betrachtungen sind zwar angenehm simpel – doch ebenso indifferent.

    • Sie vertun sich in mehreren Fällen ganz gewaltig.

      1. https://www.youtube.com/watch?v=Y8OJ07D7gPI
      Dies zum angeblichen Raub der Krim.

      2. Wer hat den wen Jahrzehnte lang belogen und hintergangen? Thema Nato-Osterweiterung
      Thema von USA aufgebaute Oligarchie und Raubzug der Ressourcen.
      Es ist doch klar, dass Rußland sich irgendwann bedrohlt fühlen muss und dann anfängt, seine Interessen zu vertreten und zu verteidigen.
      Es gibt noch viel mehr Punkte, die Sie beachten müssen.

      • Zu 1: Die Charta der Vereinten Nationen sieht m.W. keine „Session“ wie es Prof. Schachtschneider formuliert vor. Vielmehr geht es in Artikel 73 um Völker, „die noch nicht ihre volle Selbstbestimmung erreicht haben“ und nicht um inländische Minderheiten von Völkern wie den Russen, die längst in ihrem eigenem Staat ihre volle Selbstbestimmung erreicht haben.

        Zu 2: Und da sollte die Differenzierung beginnen. Der Wortbruch der usa negiert nicht russische Interesen in der Krim bzw. der Ukraine – unabhänig von dem was die usa tun. Denn man kann auch die Verlogenheit der usa als Vorwand für die eigene Interessens-Wahrnehmung benutzen.