in Medien

Öffentlich-rechtliche Medien diskriminieren Mitarbeiter in großem Stil. Dies jedenfalls behauptet eine Studie, von der die „taz“ nun berichtete. Die Studie wurde von der Bundestagsfraktion der „Linken“ vorgestellt. Der Autor der Studie hat sich dahingehend geäußert, dass die Situation in den Sendeanstalten kaum besser sei als „beim Durchschnitt der Bevölkerung“.

Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion sowie sexuelle Merkmale gefragt

Die Studie zeigt, das schon „gut die Hälfte der freien Mitarbeiter“ in den öffentlich-rechtlichen Instituten selbst Diskriminierung in ihrem beruflichen Werdegang beobachtet hat. 27,7 % der Befragten gaben an, selbst schon Diskriminierung „erfahren“ zu haben. Diskriminierung bezieht sich dieser Studie nach auf Beeinträchtigungen oder Übergriffe aufgrund der Merkmale Geschlecht, Alter, Herkunft oder auch der religiösen Orientierung wie auch der sexuellen Neigungen. Die Befunde sind offenbar lediglich ein Teil der an sich sogar größeren Studie, die sich mit weiteren Fragen zur Situation der „Freien“ in den öffentlich-rechtlichen Anstalten beschäftigt hat.

Diese Freien werden in der Regel formal zwar als „Freie“ geführt, gelten aber weitgehend als tatsächlich „Festangestellte“ in den Häusern. Es gibt offiziell 25.500 Festangestellte und insgesamt 12.643 freie Mitarbeiter.

Dies ist zudem das Dilemma der Betroffenen. Sie sind abhängig vom zahlungskräftigen Auftraggeber, den öffentlich-Rechtlichen. Diese wiederum sehen sich derzeit offenbar auch einem Spardruck ausgesetzt, der im Zuge der „GEZ“-Diskussionen noch zugenommen haben dürfte. Dies wiederum ist besonders für „Freie“ problematisch. Diese sind am einfachsten frei zu stellen. Insofern gelten sie als anfällig gegenüber Diskriminierungen – die offenbar in den Leitmedien weit verbreitet sind. Kritiker beklagen, dass die Gebührensender auch für eine solche Tätigkeit noch Geld von privaten Haushalten und Unternehmen beziehen. Die Ergebnisse allerdings sind derzeit noch nicht repräsentativ, so wird abschließend bemerkt. Übersetzt gesagt: Es könnte auch alles ganz anders sein. Die Redaktion vermutet, dass die Ergebnisse deshalb weitgehend unter den Tisch fallen können und werden. Wir bleiben allerdings dran, nachdem die öffentlich-rechtlichen Sender sich gerne als pädagogisch Berichtende verstehen.

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  1. „Diskriminierung bezieht sich dieser Studie nach auf Beeinträchtigungen oder Übergriffe aufgrund der Merkmale Geschlecht, Alter, Herkunft oder auch der religiösen Orientierung wie auch der sexuellen Neigungen.“
    Die entscheidende Diskriminierung ,
    die politische Diskriminierung, wurde in diesem Bericht -wohl rein aus Versehen – nicht genannt .