ARD und ZDF: Kein Geld mehr für Luxus-Pensionen?

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Bereits vor zwei Jahren forderten die Öffentlich-Rechtlichen höhere Rundfunkgebühren, um die Pensionen für die Mitarbeiter finanzieren zu können. ARD, ZDF und Co. fehle dafür rund 2,2 Milliarden Euro, so ein Bericht der „Bild“-Zeitung. Im Gespräch sei nun die Forderung, eine zusätzliche Zahlung von 25 Cent pro Monat und pro Gebührenzahler zu erheben.

Kritiker werfen den öffentlich-rechtlichen Sendern vor, die „Zwangsgebühren“ für eine üppige Altersversorgung ihrer Mitarbeiter zu verwenden. Nicht umsonst hieß es von den Gewerkschaften, dass ARD- und ZDF-Redakteure Pensionen bekämen, von denen „andere nur träumen könnten“. Richtig ist, dass die Sender die Aussicht auf einen rentablen Ruhestand nutzen konnten, um Mitarbeiter anzulocken. Bis 1993 hatten Pensionäre sogar höhere Bezüge als zu ihrer aktiven Berufszeit!

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Die Altersversorgung der Öffentlich-Rechtlichen soll sich nun als „teurer Klotz am Bein entpuppt“ haben. Nach „internen Zahlen“ der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) gebe es ein „Milliarden-Loch“. Bis 2024 würden fast drei Milliarden Euro fehlen. Das sei genau der Betrag, den die Sender für die betriebliche Altersversorgung aufwenden müsse, um das „Milliarden-Loch“ zu stopfen und dieses Loch müsse nun eben der Beitragszahler stopfen.

Die Öffentlich-Rechtlichen fordern daher wieder einmal mehr Geld – notfalls wollen ARD und ZDF sogar vor Gericht ziehen um eine Anhebung des Rundfunkbeitrags durchzusetzen. Die „Ultima Ratio“ sei eine Klärung beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, drohte der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Dabei sind die Einnahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seit 1995 regelrecht explodiert. Während die allgemeinen Verbraucherpreise seit 1995 um knapp 36 Prozent zugelegt haben, kletterten die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag um gut 70 Prozent.

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