in Medien

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind der Meinung, sie benötigten noch mehr Geld. Die Drohung, so der Vorsitzende der ARD am Mittwoch: „Ein Teuerungsausgleich ist notwendig, wenn die Qualität der Angebote nicht massiv leiden soll.“

Keine Teuerung erhalten

Die ARD möchte deshalb mehr Geld, weil seit 2009 die Teuerung nicht in den verwendbaren Mitteln enthalten sei. Der Verbraucherpreisindex und die „rundfunkspezifische Teuerung“ fehlte, so der Vorsitzende. Wenn dies nicht komme, rechnen Beobachtern mit mehr „Wiederholungen“.

Kritiker monieren allerdings, dass die Programme das Geld ohnehin nicht richtig verwenden – so werden unter anderem Talkshows inszeniert, die nicht der Information dienen, sondern allenfalls der Meinungsbildung, wie es heißt. Zudem sind die Sportsendungen solcher Sender viel zu teuer, so die Kritik.

Zudem erinnern wir daran, dass die Altersvorsorge der Sender sehr teuer ist – unnötig teuer.

„Die GEZ-Einnahmen sind kürzlich vom Verfassungsgericht abgesegnet worden. Ein Riesenjubel bei den öffentlich-rechtlichen Sendern folgte. Die Altersvorsorge ist gesichert. Denn die Einnahmen der GEZ-Sender sind beträchtlich. Die Ausgaben auch – eine halbe Milliarde Euro wird von der Altersvorsorge verschlungen.

Die Inflationsrate ist viel niedriger als die Einnahmen

Der eigentliche Skandal dürfte darin bestehen, dass die Einnahmen durch die Gebühren seit dem Jahr 1995 massiv geklettert sind. Noch schneller als die Inflation, wie der „Focus“ nun ermittelte und der Öffentlichkeit mitteilte. Allein im Jahr 206 haben die öffentlich-rechtlichen Anstalten demnach einen Betrag in Höhe von fast acht Milliarden Euro für sich verbuchen können. Eine halbe Milliarde davon ist in die Altersvorsorge geflossen, also in die Rentenkasse für die ohnehin oft gut Verdienenden.

„Warenvergleich.de“, ein Portal, auf das sich der Focus beruft, zeigt, dass die Verbraucherpreise in den vergangenen Jahren seit 1995 um insgesamt 35,8 % gestiegen sind, während die Beiträge für die Zwangssender um deutliche 70,2 % nach oben schossen. Also hat die Inflationsrate wenig damit zu tun, dass die Gebühren so massiv gestiegen sind – es ist eher die Gier der Sender.

Ist dies noch ein „Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung“, um den es den öffentlich-rechtlichen Sendern ihrem Auftrag nach gehen soll? Kritiker zweifeln. Eine Folge des Tatorts soll inzwischen 1,4 Millionen Euro kosten. Viel Geld für einen Unterhaltungskrimi. Der allerdings, so die Kritiker gleichfalls, immer mehr zum Politkrimi wird. Mit eindeutigen Botschaften. Gegen Reichsbürger etwa wurde kürzlich gefilmt. In einem pädagogisch nicht eindeutigen Krimi.

Ein teures Vergnügen. Ebenso wie die Fussball-WM aus Russland. Diese allerdings wurde zur Bühne für Anti-Ressentiments gegen Russland oder vielmehr das Putin-Russland. Die Beiträge, die von schlechter Stimmung zeugten oder bezeugen sollten, fanden selbst nach dem Ende der Veranstaltung kein Ende mehr.“

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Oh die ARD jammert wieder es wird mehr Geld gebraucht um die eh schon miserable Qualität aufrecht zu erhalten!
    Warum sagen DIE nicht einfach mal die WAHRHEIT?

    Denn die Wahrheit ist:
    Dank DRAGHI’s NULLZINS-Politik fehlen dem ÖRR bis 2020 ca. 3 Milliarden Euro in der Pensionsrückstellung für die überteuerten Intendanten und sonstigen Begünstigten des ÖRR!

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  • ARD möchte noch einmal mehr Geld - Leserbriefe 20. April 2019

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