Neue Aussage von Altmaier: Lockdown wird sich verlängern

Peter Altmaier wurde nun als Wirtschaftsminister Deutschlands in einem Beitrag im Mainstream für seine „Ehrlichkeit“ gelobt. Der Wirtschaftsminister, der vor gut einem Dreivierteljahr versprach, „kein Arbeitsplatz müsse verloren gehen“, der Wirtschaftsminister, der Hilfen überall organisieren wollte, hat nun offen ausgeplaudert, dass die Maßnahmen sich wohl fortsetzen dürften.

Er „stimmt Bürger auf Lockdown-Verlängerung“ ein, heißt es in den Medien. Der Lockdown sei zudem „auch in den ersten Monaten 2021 möglich“, tat er kundt. Erstaunlich, denn bis dato ist die Stimmung in Deutschland u.a. von Söder ausgegangen. Der hatte vor einigen Wochen praktisch versprochen, es könne einen „harten, aber kurzen Lockdown“ geben. Und Weihnachten sei alles wieder gut.

Politik irrt durch den Nebel

Praktisch irrt die Politik durch den Zahlen- und Maßnahmennebel. Wer die Gesellschaft maximal verunsichern möchte, findet hier ein Musterbeispiel. Ganz offensichtlich weiß die Regierung nicht, wie sich ihre eigenen Rahmenbedingungen gestalten sollen. Ganz offensichtlich weiß die Regierung zudem nicht, wie sie ihre eigenen Maßnahmen finanzieren möchte.

Peter Altmaier hatte die Entwicklung allerdings jüngst bereits angekündigt.

„Wenig Spielraum

Sein Drohbild: Wir müssten handeln, ansonsten würden wir den Kampf gegen das Virus verlieren. Was darunter zu verstehen ist, den Kampf zu „verlieren“. Eine apokalyptische Ankündigung? Das Bild malte er nicht vollständig aus.

Das also unvollständige Bild nahm er zum Argument, um für das „Öffnen von Restaurants“ oder Kinos „wenig Spielraum“ zu sehen. „Wir sind aus dem Gröbsten noch nicht raus.“ Möglicherweise verliert das Volk langsam den Überblick darüber, welche Ziele überhaupt verfolgt werden. Der „R-Wert < 1“, die „Verdopplungszeit der Ansteckungen unter 10 Tage?“, der „Inzidenzwert auf weniger als 50“ – all das und viel mehr hat diese Regierung dem arbeitenden Volk bereits genannt.

Nun gebe es das Ziel, die „Infektionswelle nachhaltig zu brechen“. Was das bedeutet? Kein Mensch weiß es. Eine Maßzahl dafür nannte der Wirtschaftsminister den von ihm verwalteten Volk nicht. Dafür aber benannte Altmaier ein kleines Verbotspaket: „Wir werden zumindest in den nächsten vier bis fünf Monaten mit erheblichen Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen leben müssen“, so Altmaier.

Dabei „müssen wir durchhalten und nicht ständig darüber spekulieren, welche Maßnahmen man wieder lockern kann.“ Welchen Einfluss Spekulationen über das Ende von Maßnahmen auf die Infektionswelle haben könnten, ließ der Wirtschaftsfachmann offen. Wir fühlen uns frei, weiter darüber zu spekulieren, dass alles am Ende noch viel schärfer gehandhabt wird, als wir uns das je ausgedacht haben.“

 

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