Kryptowährungen: El Salvador startet das Bitcoin-Experiment!

Vor wenigen Wochen angekündigt – ich hatte auch an dieser Stelle ja darüber berichtet – und schon kurz darauf gesetzlich verankert, endete nun die Übergangsfrist. Damit ist der Bitcoin (BTC) nun tatsächlich – neben dem US-Dollar – die zweite offizielle Landeswährung des mittelamerikanischen Kleinstaats El Salvador. Daran konnte auch die Kritik von Professoren aus den USA, eine Abstufung der Bonität des Landes durch die US-Ratingagentur Moody’s sowie Drohungen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank nichts ändern.

Verstehen Sie mich dabei nicht falsch. Was El Salvador tut, ist definitiv ein Experiment. Dieses kann gut oder schlecht ausgehen und konstruktive Kritik an diesem Experiment muss erlaubt sein. Aber wenn die Vereinigten Staaten oder internationale Organisationen versuchen ihren Einfluss geltend zu machen, um ein solches Experiment zu verhindern, ist das zumindest fragwürdig. Insofern musste ich über die Abstufung der Bonität El Salvadors durch Moody’s besonders herzlich lachen.

Denn die US-Ratingagentur, zu deren Großaktionären auch Berkshire Hathaway von Starinvestor und großem Bitcoin/Krypto-Kritiker Warren Buffett („Bitcoin ist Rattengift zum Quadrat!“) gehört, begründete ihre Abstufung tatsächlich mit der Einführung des Bitcoin als zweiter, zusätzlicher offizieller Landeswährung. Würde man nicht wissen, dass dies eine klare Attacke auf den Bitcoin sowie den Bitcoin/Krypto freundlichen Kurs der Regierung Bukele ist, müsste man vermuten die Moody’s-Analysten hätten zu viel Alkohol getrunken.

Denn mal ehrlich; zur Einführung des Bitcoin als zweiter Landeswährung kaufte der Staat 500 Bitcoins im Gesamtwert von rund 20 Millionen US-Dollar. Aufgrund eines kurzfristigen Kursrücksetzers legte man dann nochmal nach und kaufte weitere 150 Bitcoins im Gesamtwert von weniger als sieben Millionen US-Dollar. Okay, der Staat El Salvador war schon zuvor nicht gerade ein Staat mit hervorragender Bonität. Aber ein Bitcoin-Investment in Höhe von weniger als 27 Millionen US-Dollar dürfte man doch noch gerade so verkraften.

Selbst dann, wenn die Kritiker Recht bekämen und der Kurs auf null fallen würde… was er ja bis dato noch nicht getan hat!

Lassen wir Nayib Bukele das Bitcoin-Experiment doch mal wagen!

Wirft man mal einen realistischeren Blick auf dieses Experiment, so muss man konstatieren: Ja, es kann auch scheitern. Aber so, wie seinerzeit Island die Finanzkrise 2007 bis 2009 mit einer unorthodoxen und – von nahezu allen anderen abgelehnten – Politik überwand, könnte es am Ende auch El Salvador dank Bitcoin besser gehen als (allen) anderen. Verstehen Sie mich aber bitte jetzt nicht falsch! Ich behaupte damit keineswegs, dass dem so sein wird. Ich ziehe nur mal die Möglichkeit in Betracht, dass…

Genau dies ist heutzutage nämlich leider ein Problem. Es werden alle möglichen Dinge als unumstößliche Fakten dargestellt, obwohl es oftmals keine sind. Warum wohl nannte ein Albert Einstein seine Überlegungen damals „RelativitätsTHEORIE“ und nicht „Relativitätsfaktum“? Weil es eben nur eine Theorie von ihm war, die allerdings bisher den Überprüfungen standhalten konnte. Dennoch ist es immer noch eine Theorie und selbst heute noch kein Fakt.

Ein kleiner Exkurs: „Global Warming“ anstatt neuer Eiszeit…

Wussten Sie beispielsweise, dass man selbst mit den modernsten Supercomputern das Wetter maximal für drei Tage im Voraus berechnen kann? Alles darüber Hinausgehende ist im Prinzip Glücksspiel, sie könnten genauso gut eine Münze werfen. Daher waren auch schon zahlreiche Theorien vieler sogenannter „Klimaforscher“ völlig falsch. So hatte man schon Ende der 1990er Jahre Angst vor einer drastischen Veränderung des Golfstroms, die für die westliche Welt in einer neuen Eiszeit gipfeln sollte.

Genau diese Theorien sind doch die Basis von Roland Emmerichs Hollywood Katastrophen-Epos „The Day After Tomorrow“ gewesen. Merken Sie was? Noch Ende der 1990er beziehungsweise Anfang der 2000er Jahre hatten die weltweiten Klimaforscher Angst vor einer bald bevorstehenden Eiszeit. Heute schüren zum großen Teil die gleichen Experten Angst vor dem Klimawandel, genannt „Global Warming“. Leider scheinen das jedoch insbesondere in Deutschland viele Menschen nicht zu verstehen, besonders die jüngeren nicht.

Verstehen Sie mich aber auch dabei nicht falsch! Ich bestreite nicht, dass unsere Lebensweise heutzutage massiv die Umwelt schädigt. Ich bestreite nicht einmal, dass sich vielleicht das Klima verändert und das wir als Menschen diesen Effekt womöglich noch verstärken. Ich sage nur, dass das bisher alles nur eine Theorie ist. Kein Klimaforscher konnte bisher diese Theorie beweisen. Aber wir nehme dies als Fakt hin und fahren deshalb zukünftig elektrisch und essen kein Fleisch mehr? So ein Bullshit.

Die große Angst vor einem Erfolg El Salvadors

Aber damit genug zum Thema Klimawandel. Kommen wir zurück zum Bitcoin beziehungsweise den Kryptowährungen. In der Theorie kann man begründen warum das Land damit erfolgreich werden oder aber scheitern kann. Die Theoretiker hatten in den letzten Wochen und Monaten genügend Zeit ihre Theorien darzulegen und haben das getan. Nun aber ist der Praxistest gestartet und wir werden sehen welche Theoretiker am Ende Recht haben. In der Theorie ist schließlich auch Sozialismus/Kommunismus gut, in der Praxis hat es nur noch nie funktioniert.

Die große Angst vieler, besonders der mächtigeren, Personen scheint doch derzeit zu sein, dass das Bitcoin-Experiment in El Salvador ein Erfolg wird. Denn wäre dem so, könnten schon bald andere angeschlagene Staaten nachziehen. So weiß man ja beispielsweise, dass Länder wie Argentinien oder Paraguay dieses Experiment derzeit sehr genau beobachten. Man stelle sich mal vor was los wäre, wenn insbesondere das für Südamerika sehr bedeutende Argentinien dem Beispiel El Salvadors folgen würde.

Ich sehe die Einführung des Bitcoin als zweite offizielle Landeswährung von El Salvador daher derzeit neutral. Ich bin gespannt, wie sich das entwickeln und das Experiment ausgehen wird. Dabei ist auch ein Scheitern möglich, keine Frage. Aber wer nichts wagt, kann auch nichts gewinnen. Insofern finde ich den Kurs der Regierung von Präsident Bukele, allen Kritikern zum Trotz, gut und richtig. Wir bräuchten viel mehr Bukeles auf dieser Welt. Denn wie hieß es schon in Goethes Faust? „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie!“.

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