Verkehrskollaps – Bald keine Pakete mehr nach Hause?

Das Klingeln des Paketboten an der Haustüre wird auch in Deutschland immer mehr zur Regel, denn die Deutschen bestellen auch aufgrund der Einschränkungen, welche die Corona-Pandemie mit sich brachte, häufiger im Internet. Durch die vermehrten Bestellungen kommt es zwangsläufig zu mehr Auslieferungen und dadurch auch zu mehr Staus und Unfällen in den Städten.

An dieser Stelle geht es längst nicht mehr um vernachlässigbare Größen, denn im vergangenen Jahr wurden vier Milliarden Pakete zugestellt. Das waren 400 Millionen mehr als noch im Jahr 2019. Dabei bedeutet jede Anlieferung ein kurzzeitiges Stoppen des Postfahrzeugs mit einer blockierten Fahrbahn und den Abgasen bei der An- und Abfahrt.

Die rasant wachsende Zahl der Auslieferungen lässt viele Städte nach Ansicht der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) auf einen Verkehrskollaps auf der letzten Meile zusteuern. Bei BCG rechnet man damit, dass bis zur Mitte des Jahrzehnts jährlich 200 Milliarden Päckchen und Paket ausgeliefert werden. Zum Vergleich: Vor drei Jahren waren es noch 90 Milliarden.

Hohe Umwelt- und Sozialkosten

Das alles hat seinen Preis, nicht nur finanziell. Es entstehen Staus, es kommt zu Unfällen und die Luftqualität wird durch die vermehrten Auslieferungen auch nicht besser. Je nach Stadt können nach Berechnungen der Boston Consulting Group bis zu 700 US-Dollar Kosten pro Einwohner für die Auslieferungen pro Jahr anfallen.

Mit den USA sind die in Deutschland anfallenden Kosten dabei durchaus vergleichbar, denn in Städten wie Berlin und München gehen ähnlich viele Stunden durch die Staus verloren wie in den amerikanischen Großstädten. Lösen lässt sich das Problem jedoch mit einem vergleichsweise einfachen Mittel.

Es bedarf eines dichten Netzes aus Paketabhol- und -annahmestationen. Sie sollten überall dort errichtet werden, wo viele Menschen ohnehin recht oft vorbeikommen, beispielsweise an Supermärkten, Tankstellen, Kiosken und Bahnhöfen. Der Verzicht auf die letzte Meile bis zur Haustür des Kunden könnte die Kosten für den Transport um 15 Prozent senken.

Gleichzeitig werden die Kunden von dem Problem entlastet, zu Hause auf die Ankunft des Paketboten warten zu müssen. Damit verschwindet auch der größte Kostentreiber der Branche, der zweite Zustellversuch. Er ist bislang erforderlich, weil fast ein Drittel der Auslieferungen vor einer verschlossenen Haus- oder Wohnungstüre enden.

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