in Gesundheit

„Pharmaminister“ Jens Spahn hat angekündigt, bis Ostern einen Plan vorzulegen, wie das öffentliche Leben in Deutschland in der Corona-Krise zumindest teilweise wieder möglich werden kann. Die Frage, wie man den Krisenmodus wieder verlassen könne, werde jeden Tag wichtiger, sagte Spahn der Zeitung „Die Zeit“. Man brauche nun Vorschläge, wie vor allem Ältere und chronisch Kranke geschützt werden könnten. Wenn man diese Menschen schütze, könne man gleichzeitig an anderer Stelle wieder ein normales Leben ermöglichen, so Spahn.

Maßnahmen mindestens zwei Wochen in Kraft

Der Plan müsse aber ein Gleichgewicht zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Kontrolle beibehalten. Über Wochen könnten immer wieder bestimmte, zeitlich begrenzte Ausgangsbeschränkungen eingeführt werden, je nachdem, wie sich das Virus ausbreite oder nicht. Die aktuellen Maßnahmen, die Sozialkontakte außerhalb des eigenen Haushalts zu einzustellen, sind seit Anfang dieser Wochen für mindestens zwei Wochen in Kraft.

Die Mehrheit der Menschen hält sich an die strengen Bestimmungen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Virologen sagen, dass dies aber auf Dauer wenig sinnvoll und schwer umsetzbar sei. Die „große Dunkelziffer könne Hoffnung machen“, so Virologen. Bis nach Ostern erhoffen sich Wissenschaftler und Politiker neue Erkenntnisse darüber, ob die umfangreichen Maßnahmen Wirkung zeigen. Spahn will bis spätestens Ostern einen neuen Lösungsweg haben.

Die verschärften Ausgangsbeschränkungen gelten vorerst bis zum 5. April. Doch der Druck für die Zeit nach der Einschränkung wächst. Wissenschaftler, Ökonomen, Rechtswissenschaftler und Psychologen weisen auf die Folgen für den Einzelnen und die Gemeinschaft hin und fordern neue Ansätze für den Umgang mit der Corona-Krise. Psychotherapeuten warnen vor einer möglichen Zunahme von Suiziden, wenn die Kontaktsperre länger als zwei oder drei Wochen anhalten solle.

Ökonomen prognostizieren eine schwere wirtschaftliche Krise und schlimme Szenarien, wie viel Wohlstand der Shutdown wöchentlich vernichte. Da Ifo-Institut rechnet schon nach einem einmonatigen Shutdown mit mindestens 152 Milliarden Euro an Produktionsausfällen.

Der Vorstoß Spahns ist insofern interessant, als Präsident Trump am Dienstag ähnliche Vorhaben äußerte. Zufall oder Plan?

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Kommentar

  1. Werden wir Alten und chronisch Kranken dann zusammengetrieben und zwangseinkaserniert? Da würde man dann ja gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Depopulation, Renten einsparen, freier Wohnraum für die Muselhorden …
    Erinnert stark an die Dystopie „2022 – die überleben wollen“.

  2. Hey, wo bleiben jetzt die ganzen NGO- gesteuerten Lästerer die so sehr gegen Diskriminierung sind? Hier werden alte und chronisch Kranke diskriminiert!!

    • Interessiert doch wirklich kein Schwein.
      Die Boomerdämmerung ist der erste Schritt der gegangen werden muss ehe sich hier etwas zum besseren verändert.
      Der gemeine Boomer ist zumeist dumm, einfältig, bequem, ängstlich und starr, er entsprang der Generation sorglos und es war immer alles da im Überfluss, er nutzt das Internet maximal für Katzenbilder und Videos mit Singenden Nagetieren die dir frohe Ostern wünschen. Er stellt sich neben einen besseren Menschen und sagt dann nur : ,,genau, dass was er sagt,, ! Der Boomer jammert und schreit und strampelt mit den füßen,
      aber würde niemals die hand für etwas erheben geschweige dann für etwas verbissen kämpfen, er ist ständig von Ängsten und seinen Obrigkeitsgehorsam geleitet

      • Also und um so mehr Boomer, mit ihren Altverträgen aufhören Steuern zu zahlen egal ob durch Rente oder durch die Folgen von Faken Corona Viren um so schneller bricht dieser Linke Sozialstaat in sich zusammen und es herrscht wieder etwas mehr natürliche Auslese im Sinne und nach Art des Darwinismus.

        Auch die ganzen überflüssigen halb Humanoiden die sich jeden Monat für 300-400 Plastikspielzeug bei Amazon kaufen um ihr Loch in der Seele zu stopfen sollen merken das ihr Leben Fake und Müll ist und es neu überdenken

        Es wählt denn auch niemand mehr CDU und SPD und brabbelt dummes Zeug zu Dingen von denen er keine Ahnung hat.

        Ich sehe die nächsten Jahre als große Chance und ,,Corona,, soll gerne bis Ostern 2021 die Wirtschaft still legen

  3. Jens Spahn bedient damit nur Entlastungs-Phantasien und widerspricht sich dabei selbst. Wie kann einerseits das angebliche Seuchen-Maximum noch ausstehen, aber andererseits bereits jetzt absehbar sein, daß bis Ostern die Welt wieder ins Lot gekommen sein wird? Das zeigt doch nur die vollkommene Überforderung der Berliner Schwachmatenregierung und verstellt den Blick auf die Ursachen der ganzen Misere.

    Durch die weltweite Nullzins-Politik der Staaten haben die Staatsverschuldungen, per se, ihre abschreckende wie auch belastende Wirkung verloren. 0 % Zinsen von 1000 Mrd. sind schließlich die gleichen wie bei 2000 Mrd. – einfach nur Null. Da liegt es doch nur nahe, daß etwa die Bankster und Oligarchen auf diesem Planeten, eine konzertierte „Aktion“ vom Zaun gebrochen haben. Ein Plan, der a) die beliebig verschuldbaren Staaten, b) deren inkompetente Regierungen und c) ein schwer einschätzbares Ereignis, miteinander verbanden. Sollte das stimmen, ist Corona in Wirklichkeit nur der dämonisierte, im Grunde aber harmlose Anlaß, der über das LIHOP-Prinzip abgewartet werden musste und allein dem Zweck dient, über eine scheinbare Bekämpfung des Übels genau die Geldströme zu erwirken, die jetzt tatsächlich in unvorstellbarem Ausmaß stattfinden.

    Wer kriegt jetzt was und wohin fließt die Knete wirklich. Diese eigentlichen Fragen tauchen erst gar nicht auf. Statt dessen, nur weiter Schauermärchen über die Glotze und Beruhigungspillen von der Regierung.

    Was läuft hier wirklich?

  4. Wären alle für drei Wochen bezüglich der angeordneten Massnahmen konsequent und diszipliniert, würde alles in einem Monat erledigt sein. So wird die Sache aber noch viele weitere Monate andauern.

Webmentions

  • Spahn will bis Ostern Corona-Krisenmodus verlassen – Die Welt 3. April 2020

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