in Gesundheit

Es gibt Neuigkeiten im Kampf gegen das Corona-Virus. Die Vorsicht gegenüber zu großem Optimismus ist zwar enorm. Dennoch berichteten in den vergangenen Tagen einige Medien von verschiedenen Erfolgen – beim Kampf um erste Tests. So gab es nun einen Bericht, wonach das Mittel Avigan verhindern würde, das Grippevirus könne sich ausbreiten. Das Mittel ist offensichtlich schon recht „vielversprechend“, so der Virologe Christian Drosten.

Erste Tests werden nun in Italien an Patienten selbst durchgeführt. Zudem hat die Bundesregierung offenbar schon „Millionen Packungen“ gekauft. Ziel dieses Medikamentes ist es, das „Lungenfieber“ von Patienten zu reduzieren. Momentan ist das Mittel lediglich in Japan zugelassen. Dennoch: China scheint es in Wuhan auch schon einzusetzen.

Dazu passt unser Bericht über die Forschungen von Roche, den wir bereits erwähnt haben.

„Das verschreibungspflichtige Medikament „Actemra“, das zur Behandlung von Arthritis bei Erwachsenen eingesetzt wird, soll in einer ersten Feldstudie in China 90 Prozent der getesteten Corona-Infizierten geheilt haben.“

Mehrere erfolgreiche Tests in China

„Actemra ist auch unter den Namen RoActemra und Tocilizumab bekannt. Todilizumab wurde Medienberichten zufolge bei mehreren Covid-19-Patienten in China verabreicht. Die Infizierten wurden allesamt als schwere oder zumindest kritische Fälle eingestuft, so der Bericht der „FAZ“.  Bei 90 Prozent der Fälle hatte Actemra eine heilende Wirkung. Die Feldstudie soll zwischen dem 5. und 14. Februar stattgefunden haben.“

„Laut der Schweizer Nachrichtenseite „Finanz und Wirtschaft“ hat Roche bereits reagiert und arbeitet derzeit unter Hochdruck an der Erweiterung der Produktionskapazitäten für Actemra. Roche will aber nicht zu viel versprechen. Das Medikament Actemra müsse in klinischen Tests noch weiter geprüft werden. Die Studien sollen „in enger Abstimmung mit der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA“ erfolgen.

Actemra ist eigentlich ein Mittel zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Nicht nur in China haben Ärzte das Mittel bei Patienten eingesetzt, sondern auch Mediziner in Italien und Spanien haben Actemra ausprobiert. Nach ersten akademischen Studien in China will Roche nun selbst herausfinden, ob sich die Evidenzen aus einzelnen Fällen auch auf breiter Basis bestätigen lassen. Erfolg hatte das Medikament vor allen in den Fällen, wo das Immunsystem der betroffenen Patienten überreagierte und diese deshalb in Lebensgefahr brachte. Actemra soll genau eine solche Überreaktion unterdrücken.“

Wir werden hier weitere Erfolge berichten. 

 

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Konsequente Massnahmen sind gut und richtig, aber sie müssen angesichts der massiven Einschränkungen in kurzen Abständen überprüft werden, ob nicht ein milderes Mittel zur Verfügung steht, das genauso wirksam ist. Vor Ostern gibt es da überhaupt nichts zu diskutieren.

  2. Die Stärke bzw. die Schwäche des Immunsystems entscheiden wesentlich darüber, ob jemand eine Grippe bekommt oder nicht.

    Konsequent wäre es also, das eigene Immunsystem zu pflegen, es zu stärken oder es stark zu halten.

    Das geht sehr gut ohne Medikamente, hat aber den Nachteil, dass die industriellen Pillendreher und Tablettenmilliardere an diesem einfachen, natürlichen und von jedem selbst machbaren Vorgehen kaum einen Cent verdienen.

    Also wird der einfache und preiswerte Weg nirgendwo erwähnt. Dafür wird gerne und ausdauernd das immer wiederkehrende Märchen vom bald erfundenen Medikament erzählt.

    Das ist gut so. So haben beide was davon – die, die das Medikamentenmärchen immer wieder gerne hören, und die, die keine Märchen mögen.

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  • Neue Medikamente GEGEN Corona – Die Welt 4. April 2020

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