Lauterbachs neue Meinung: Ausschluss bei AstraZeneca „macht Sinn“

Karl Lauterbach hatte sich während der Impfpause mit AstraZeneca in Deutschland stark dafür gemacht, den Impfstoff weiterhin zu verimpfen. Nun hat er sich per Twitter zum verordneten Impfstoff für Menschen unterhalb von (hier) 55 Jahren bekannt.

„Nach Sichtung aller Daten und Argumente schliesse ich mich @Sander_Lab an, war zuerst anderer Meinung. Das zugrundeliegende Phänomen, die HIT, ist auch bei Jüngeren häufiger. Ob Frauen viel stärker betroffen ist unklar. Dacher macht der Ausschluss < 55 Lj wahrscheinlich Sinn.

Aerzteblatt wird bestätigt

Leif Erik Sander hatte per Twitter eine Meldung mit einer Nachricht aus dem aerzteblatt.de abgesetzt. „16 Sinusvenenthrombosen auf 2,3 Mio. Impfungen mit Astra Zeneca ist zu viel. Ich kenne leider die ganz exakten Zahlen auch nicht, aber für junge Frauen ist Inzidenz vermutlich > 1:100.000. AZ-Impfempfehlung für Frauen < 60J. sollte m.E. geändert werden.

Lauterbach hatte zuvor betont, dass der Nutzen der Impfung die Risiken überwiegen würde und deshalb während der Impfpause und der Überprüfung darauf verwiesen, es möge weiter geimpft werden.

Nicht bekannt wurde bis dato, ob Lauterbach, der das Verhältnis von Risiken und Nutzen des Öfteren thematisierte, sich auch mit Daten aus anderen Anwendungen auseinandergesetzt hat. In einigen Ländern waren nach der Verimpfung des Impfstoffs von BioNTech / Pfizer Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang genannt worden.

Dies wiederum hatte Impfgegner auf den Plan gerufen, die auf die von vornherein beschriebenen Risiken verwiesen hatten, da die Impfstoffe anders als üblich nicht über Jahre getestet worden seien. Grundsätzlich stellt sich nach dieser Argumentation die Frage, wie der Nutzen und das Risiko bemessen werden sollen, wenn die Daten nur per Notfallzulassung verkürzt zu bewerten seien.

Auf der anderen Seiten verweisen öffentlichkeitswirksame Befürworter analog zu Lauterbach stets darauf, dass weltweit mittlerweile hinreichend viele Menschen geimpft worden seien und die Auswirkungen damit inzwischen zu beurteilen sind.

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