in Gesundheit

Geht es nach den Befürwortern der modernen landwirtschaftlichen Produktion, wird die Gentechnologie noch stärker ausgeweitet als ohnehin schon. Monsanto, Bayer und Co. sind an „freien“ Weltmärkten und dem Zugriff auf übernationale Produktionsvorschriften interessiert. Trotz der TTIP-Proteste werden immer mehr Freihandelsaktivitäten vereinbart, die genau dieses Vorgehen unterstützen. Die Bundesregierung hat zudem innerhalb der EU dafür gesorgt, dass Glyphosat noch einmal für fünf Jahre zugelassen wurde.

Daher dürfte es interessant sein, den Verlauf der Erkrankungen an Allergien im Zusammenhang mit der Gentechnologie zu beobachten und zu analysieren. Denn eine Studie des Robert-Koch Instituts hat vor einiger Zeit enthüllt, dass in Deutschland annähernd 15 % der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren unter allergischen Erkrankungen leiden würden.

Konsum genveränderter Pflanzen riskant…

Dabei sind gerade genveränderte Pflanzen problematisch im Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien. Denn die Pflanzen erhalten auf dem Wege der Genmanipulation neue Proteine oder Zusammensetzungen an Proteinen. Die „neuen“ Proteine oder neue Konstellationen wiederum treffen auf ein menschliches Immunsystem, das darauf nicht eingestellt ist – und sich dagegen wehrt, indem es auf möglicherweise ungefährliche Substanzen oder Nahrungsmittel reagiert. Es käme zu einer Überreaktion, heißt es, die wiederum in Form von Nahrungsmittelallergien auftreten könne, als Neurodermitis, Heuschnupfen oder etwa Asthma.

Zudem übertragt der Konsum gentechnisch veränderter Pflanzen gegebenenfalls auch Resistenzen gegen Antibiotika. Solche Resistenzgene wiederum können letztlich dazu führen, dass die Wirkungskraft von Antibiotika im menschlichen Organismus schlicht nachlässt.

Vor diesem Hintergrund und der Zunahme allergischer Erkrankungen ist es zumindest verständlich, wenn zahlreiche Menschen in Deutschland sich gegen genveränderte Nahrungsmittel mit Händen und Füßen wehren – und entsprechend auch gegen Freihandelsabkommen, die genau diese Verbreitung von gentechnisch veränderten Pflanzen ermöglichen. Entsprechende Dokumentationen lesen Sie hier.

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