Ein Vitamin-D-Bericht: Wer verfasste diese Studie?

Die Firma Quest Diagnostics hat nun eine Studie erstellt, nach der Vitamin D nicht gegen Corona helfe. Dieses Studienergebnis ist über eine Presseagentur in die weite Welt getragen worden. Am 21. Mai erschient der Beitrag „Assessment of the Association of Vitamin D Level With SARS-CoV-2 Seropositivity Among Working-Age Adults“-

Wissenschaftlichen Standards genügt die Studie nicht, denn es gab – zumindest nicht hier ersichtlich oder auch nur bis dato durchgeführt – kein Peer Review dazu. Das ist allerdings noch kein Gegenbeweis und vielleicht nur ein zeitliches Problem. Erstaunlich ist allerdings, dass die Autoren der Studie des Unternehmens interessengebunden sind. Das Unternehmen stellt Labortests her.

Studie prüft das Falsche

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass der Zusammenhang zwischen einem bestimmten Vitamin-D-Spiegel zu Beginn der Studie und dem späteren Befund auf der Suche nach Antikörpern nicht signifikant sei.

Das heißt, wer Vitamin D – zu Beginn der Studie – aufgenommen hatte, bildete – so lässt sich frei interpretieren -, später nicht wie erhofft Antikörper aus. Was aber wäre hier tatsächlich zu fragen?

Wer Vitamin D für sinnvoll hält oder es zumindest nicht ausschließt, fragt nicht nach der Anfälligkeit für Infektionen mit dem Virus, also der Aufnahme von Viruspartikeln oder nach der Anzahl der Antikörper, sondern nur, ob ein bestimmter Vitamin-D-Spiegel im Vergleich den Krankheitsverlauf beeinflusst (keine Symptome, nur eine schwache Erkrankung).

Dies könnte die Studie tatsächlich zeigen, wenn sich die Auswertung daran richten würde. Die Studie allerdings ist mit „Probanden“ der Firma selbst durchgeführt worden. Die Firma hat dabei aber weder erfasst, wer Symptome zeigte, wer krank wurde oder wer verstarb. Jedenfalls teilte die Firma diese Daten nicht mit – dies wäre der interessante Punkt bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Vitamin-D-Aufnahme gewesen.

Traurig aber ist der Umstand, dass aus der falschen Fragestellung dieser Studie der Schluss gezogen wird, den eine Agentur daraus macht: „Ein niedriger Vitamin-D-Status ist einer neuen US-Studie zufolge kein Risikofaktor für eine Infektion mit dem Coronavirus.“

Wie sollte Vitamin D auch vor einer Infektion selbst schützen? Die Aussage, die kritiklos übernommen wurde, könnte genauso gut lauten: Die Frage der Haare hat keinen Einfluss auf eine Infektion.

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