in Gesellschaft

Wäre es nicht die bittere Realität, fühlte man sich bei der neuesten Aktion der deutschen Urheberrechts-Verwertungsgesellschaft GEMA an das von George Orwell in seinem dystopischen Roman „1984“ prophezeite „Ministerium für Wahrheit“ erinnert.

So ist diese ehrenwerte Gesellschaft nicht länger damit zufrieden, die deutschen Internet-Nutzer mit fadenscheinigen Begrünungen vor ausländischen Videos – wie jenem des Meteoriten-Absturz in Russland – zu schützen, mittlerweile werden auch GEMA-kritische Seiten auf Facebook zensiert.

So passierte es der Facebook-Gruppe „1.000.000 Menschen gegen die GEMA„, die heute nach eigenen Angaben auf Verlangen der GEMA gesperrt wurde, aber mittlerweile unter neuem Namen (100.000 Menschen gegen die GEMA) wieder erreichbar ist.

Auch die Facebook-Präsenz der GEMA (GEMAdialog), ist mittlerweile nicht mehr erreichbar – wahrscheinlich um dem berechtigten Ärger der zuletzt 36.158 Fans der zensierten Gruppe zu entgehen.

Angesichts solcher Umtriebe muss die Frage erlaubt sein, wie weit die GEMA noch gehen darf, bevor endlich der Verfassungsschutz aktiv wird.

Immerhin besagt das deutsche Grundgesetz in Artikel 5 Absatz 1: “ Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Die Seite der GEMA wurde in der Vergangenheit bereits von der Gruppe „Anonymous“ manipuliert:

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Kommentar

  1. Da die GEMA durch die Veranlassung der Sperrung gegen oben genannten Artikel 5 verstoßen aht, strebe ich eine Strafanzeige an. Ich lege daher jedem Nahe dies auch zu tun um endlich den Machenschaften das Handwerk zu legen.

  2. Die Rechte der Künstler und der Veranstalter werden mit Füßen getreten. Ich mache Musik um die Menschen damit zu erfreuen, ich brauche keine GEMA die sich in mein künstlerisches Schaffen einmischt. Und es soll nicht ein DJ 13 Cent zahlen müssen um ein Lied von mir zu spielen, das ist MEIN GEISTIGES EIGENTUM, ich arbeite nicht für die GEMA, die hat kein Recht mit meiner Musik Geld zu verdienen! Und die Politik sieht mal wieder lächelnd zu. Sauerei hoch drei! Tut endlich was, wofür haben wir euch gewählt, ihr Pfeifen?

  3. natürlich muss ei dj nicht 13 cent für deinen song zahlen, wenn du ihn nicht von der gema lizenzieren lässt oO… ein geistiges eigentum kann auch gema frei sein, so viel freier wille gibt es noch
    sonst natürlich in allen punkten recht, unsere politik schaut mal wieder viel zu lange zu

    • Leider ist es in der Realität nicht so! Die Gema will ihr geld auf der grundsätzlichen Vermutung das der Titel bei ihr Gelistet ist du wirst also aufgefordert zu zahlen wenn man das nicht tut oder gar ignoriert kann es teuer werden, den die lieben Jungs und Mädels sind ja ned doof und wissen, wenn sie erst einmal einen Titel gegen dich erwirkt haben musst du zahlen egal ob zu Recht oder nicht! du kannst dir das Geld zwar mit einem Verfahren zurück holen aber da es sich dabei meist um Beträge unter 100- 200 Euro dreht lohnt sich das einfach nicht verglichen mit dem Aufwand von Kosten und Zeit -.-

  4. Mal sehen wie lange die Politik noch zu schaut wenn es bald das Große Club und Bar Sterben geben wird weil sich ein Club Besitzer die Erhöhungen nicht mehr leisten kann.Ich glaube kaum das die Gäste bereit sich anstatt 15 Euro eintritt plötzlich 50-100 % mehr zu bezahlen auf dauer kann sich das kein Club leisten wenn ihnen die Gäste weg rennen durch diese GEMA Gebühren. Leider reagiert die Politik in Deutschland erst wenn sie merken das sie Weniger Kohle in die Kasse bekommen Trauig was aus diesem land geworden ist es geht nur noch um GELD die reichen werden reicher und die Armen immer armer Gott sollte sich mal wieder einmischen und den GEMA Leuten Kohle abnehmen das sie auf Erden leben dürfen!“

  5. Bitte nicht den Verfassungsschutz! Bei denen wird doch alles geschreddert!!!
    Aber mal im Ernst, die GEMA hat doch echt mächtig einen an der Waffel! Deshalb fordere ich: „Geh ma, GEMA!“ denn jeder hat in diesem Land das zu tun was das Gesetz erlaubt und was er will.
    Übrigens frag ich mich schon seit einiger Zeit, warum die GEMA kein Konkurrenzunternehmen hat, denn dann würden die Gebühren (hoffentlich) sinken. Allerdings bin ich kein Rechtsexperte, der beurteilen kann, ob das zulässig wäre.

  6. Irgendwie geht das immer unter, aber die Gema ist eine „Gesellschaft“ und keine Behörde. Demnach hat sie, laut Gesetz, auch keine hoheitlichen Befugnisse! Eigentlich…

  7. Eine Aufführung ist eine Verbreitung eines Musikstückes oder Liedes und ist WERBUNG für den Urheber, welche dessen Bekanntheit / Erfolg steigert. Nur so wird ein Musikstück zum gewinnbringenden Verkaufsschlager. Ohne öffentliche Aufführung bleibt jedes Musikstück unbekannt und unverkauft. Demzufolge hätte der Aufführende eine Gebühr zu ERHALTEN, aber nicht zu bezahlen. Erst recht, wenn es sich um ,,live“ dargebotene Musik handelt, da Üben und Proben einen erheblichen Zeitaufwand, Noten und Instrumente, Elektronik usw. einen erheblichen finaziellen Aufwand erfordern. Will ein Musikurheber nicht, daß man sein Werk nachspielt, so braucht er es ja nur nicht zu veröffentlichen. Die schmarotzende Privatfirma GEMA verdreht Recht ins Gegenteil.