in Gesellschaft

Videoplattformen und soziale Netzwerke sind heute für viele Internetnutzer selbstverständlich und haben die Welt nachhaltig verändert.

Die kurzen Videos, zum großen Teil von Amateuren produziert und online gestellt, werden von Millionen Menschen weltweit angesehen und machen einige YouTuber zu gut bezahlten Stars.

Internet-Experte und Journalist Mario Sixtus:

“Was wir hier erleben, ist das Entstehen einer neuen Kultur. Das mit YouTube hätte man vor fünf Jahren noch nicht vorhersagen können – und ich glaube auch nicht, dass man die nächsten fünf Jahre vorhersehen kann.”

Senior Product Manager Dror Shimshowitz erklärt das eingängige Geschäftsmodell der Website, die von drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern gegründet wurde:

“Du musst einfach nur sehr viele User regelmäßig dazu bringen, deine Videos anzuschauen. YouTube kümmert sich dann um den Rest. Davon kannst du definitiv gut leben.”

Für YouTube-Fans ein verlockendes Angebot, denn tatsächlich ist es Stars wie dem kanadischen Sänger Justin Bieber gelungen, sich per “Homevideo” eine weltweite Fangemeinde aufzubauen und heute auch außerhalb des Internets große Erfolge zu feiern.

Möglichst viele Klicks wollen auch Y-Titty, Gronkh und Simon Desue mit ihren Videos erzielen. Die YouTuber gehören zu den erfolgreichsten Videoproduzenten in Deutschland.

Doch der Traum “vom Tellerwäscher zum Millionär” erfüllt sich nur mit harter Arbeit, wie der 21-jährige Comedian Simon Desue klarstellt:

“Ich muss meinen Fans jede Woche ein neues Video liefern und über die sozialen Netzwerke stetig mit ihnen in Kontakt bleiben, sonst verliere ich Abonnenten und damit auch Einnahmen.”

Rapper Mördan gehörte mit seinem Musikvideo “Schaaaatz, ich kann nicht mehr warten!” zu den meistgeklickten Internetclips des Jahres 2011 – von oft anonymen Kommentatoren wurde er jedoch mit Beleidigungen und heftigen Drohungen überschüttet.

Auch YouTube-Star Gronkh, der süffisant Computerspiele kommentiert, bewahrt mittlerweile lieber etwas Distanz:

“Früher stand mein richtiger Name im Telefonbuch und das Telefon hat Tag und Nacht nur duchgeklingelt. Teilweise standen Leute vor meiner Tür, haben Videos gedreht, wie sie Sturm klingeln.”

Heute nennt Gronkh seinen echten Namen nicht mehr.

Selbst wenn man nicht zum Star werden will, gehören die sozialen Netzwerke für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Allein Facebook hat über 900 Millionen Nutzer – jeder achte Mensch weltweit ist auf der Plattform vertreten.

Blogger und Internet-Experte Sascha Lobo empfiehlt einen sorgfältigen Umgang mit Facebook und Co.:

“Ich wähle sehr genau aus, was ich ins Netz stelle. Ich stelle nur das in die sozialen Medien, was ich auf der Titelseite einer Zeitung ertragen würde.”

In der spannenden Dokumentation gewährt YouTube einen exklusiven Blick in den kalifornischen Firmensitz:

[vimeo]http://vimeo.com/51140663[/vimeo]

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