in D/A/CH

Am Freitag treffen sich Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister Seehofer zu einem „Wohngipfel“. Die Erwartungen an die Regierung sind hoch. Es muss dringend und schnell etwas geschehen, um etwas gegen die Wohnungsnot und die explodierenden Miet- und Kaufpreise zu unternehmen. Der Druck von der Straße wächst. Doch werden die Erwartungen durch die Regierung erfüllt?

Wohl kaum, denn die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und andere Wohnbauexperten rechnen damit, dass dieses Jahr nicht einmal 300.000 Wohnungen gebaut werden. Die Bundesregierung hatte versprochen, bis zum Ende der Legislaturperiode 1,5 Millionen Wohnungen zu bauen. Pro Jahr müssten also mindestens 375.000 Wohnungen entstehen. Doch die Zahl der Baugenehmigungen weist auf ganz andere, viel niedrigere Zahlen im Wohnungsbau hin.

Beim „Wohngipfel“ am Freitag wollen Vertreter aus Mieterbund, Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsorganisationen nochmals ihre Forderungen auf den Tisch legen: Mehr gemeinnütziger Wohnbau ohne Rendite, besserer Kündigungsschutz, strengerer Mietenstopp sowie niedrigere Modernisierungsumlagen. „Die Eigentümerlobby muss zurückgedrängt, der Immobilienbesitz transparent gemacht werden“, so die Forderung des Aktionsbündnisses.

In München sind vor wenigen Tagen tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die explodierenden Mieten zu demonstrieren. Der Frust wächst in Deutschlands Großstädten. Das Kernproblem ist vor allem der Wohnungsmangel. Es werden nicht genügend Sozialwohnungen gebaut, bei vielen Wohnungen laufen die Mietpreisbindungen aus. Die normalen Bürger können es sich bald nicht mehr leisten, in den Städten zu wohnen. Diese werden an den Rand oder aus den Städten gedrängt.

Aus Angst vor nicht mehr bezahlbaren Mieten werden zudem immer mehr Menschen in den Kauf einer Immobilie gedrängt. Bisher waren eigene Immobilien eine gute Geldanlage. Das hat sich allerdings geändert. Die Immobilienblase bläht sich weiter auf, die Renditen sinken. Bisher war der Kauf eines Eigenheims oft als Altersvorsorge gedacht, um im Alter mietfrei wohnen zu können und finanzielle Sicherheit zu schaffen.

Jetzt kaufen aber immer mehr Menschen Wohneigentum aus Angst. Innerhalb von zwei Jahren sind die Mieten durchschnittlich um sechs Prozent gestiegen. Für die kommenden Jahre wird ein Mietpreisanstieg von knapp acht Prozent erwartet, in den Städten sogar über acht Prozent. Trotz der steigenden Quadratmeterpreise ist der Anteil derjenigen, die Immobilen kaufen, von 15 Prozent im vergangenen Jahr auf 18 Prozent dieses Jahr gestiegen, berichtet die Welt. Doch wer glaubt, seine Immobilie einmal teurer verkaufen zu können, als sie eingekauft wurde, der irrt. Denn die Immobilienpreise werden über kurz oder lang wieder fallen.

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Kommentar

  1. Die Immoblase in DE,koennte man mit einem Gesetz sofort ausloesen,indem man den auslaendischen Spekulanten und „nicht“ dt.Staatsbuerger,den Kauf eines Grundstuecks bzw.ETW nur zu 49% gestattet.D.h.“nicht“d.Staatsbuerger koennen nur Land & ETW auf einer Joint Venture Basis (49% fuer Nicht dt.Staatsbuerger und 51% bleibt in deutscher Hand)erwerben!
    Dafuer braucht es aber eine Revolution von Rentnern,Arbeitslose,Jugendliche und vorallem Arbeitsverweigerer,die sich sehr wohl bewusst sind,dass sie das korrupte Merkel System,nicht mehr mit ihren Steuergeldern unterstuetzen wollen bzw.werden.
    Da wuerde ein Slogn „HINSETZEN“…(nicht aufstehen wie die „Linke“ es propagiert)einiges bewirken.
    2 Millionen Menschen od.mehr, sollen sich gefaelligst vor dem Bundestag,FRIEDLICH,mit ihrem Butterbrot ect.Tage-Wochen-od.sogar Monatelang „Hinsetzen“!(Am besten noch bevor der Winter einzieht)
    Dann wird man sehen,ob die Merkelregierung es wagt,die „FRIEDLICHEN“,durch die Staatsmacht nach Hause pruegeln zu lassen!
    Aber blos keine Gewalt anwenden,das ist die Bedingung!
    Wenn ca.200000 Menschen vor Jahren,eine ca.11 Mio.Stadt wie Bangkok,ca.4 Monate lahmlegen konnte,dann waere das auch in DE moeglich.
    Es geht doch in erster Linie um die Regierung
    Aber ein weiter so,wie bisher…und warten auf den ersehnten Crash,das ist garantiert nicht die Loesung…

    • Wie wahr. Während andere Staaten diese bzw. ähnliche Formen, die sie aufzeigen erst gar nie verlassen haben, dümpeln wir auf der Schiene des Ausverkaufs eigenen Grund und Bodens zum Niedrigpreis an Leute anderer Länder „Herrschaften“.
      Die werden sich aber erst noch als die Neuen Herren outen, wenn sie einmal Rudelstärke erreicht haben. Deren Geldströme fließen bereits heute außen vor im Vergleich zum Kontrollmasstab über die EU Bürger.
      Wenn ich durch die Städte zieh frage ich mich jeden Tag Dutzende Male, sein mir deppert?

      • …denn wer soviel ueber sich ergehen laesst, wie die dt.Buerger(das Wort Buerger,sagt schon alles aus!!),da kann man schon eher von „Masochismus“ sprechen!
        Wie schmerzhaft muss es sein,jeden Donnerstag(Muenchen) auf die Tafel zu rennen?!
        Es ist schon soweit gekommen,u.a.,wer den schoeneren/besseren „Tafelwagen“besitzt!Auch da kommt schon der typ.dt.NEID auf….

  2. Seit alle Gemeinden in Firmen umgestaltet wurden, haben sie damit auch das Bodenrecht verloren. Sämtliche Liegenschaften wurden in die jeweiligen Eröffnungsbilanzen der Gemeinden übernommen. Es ist somit alles vorbereitet für eine bespiellose Enteignungsorgie in der NGO BRiD. Viele „Eigentümer“ haben das noch nicht bemerkt und werden erst aufwachen, wenn es in Kürze losgeht. Da spielen Mietpreisbremse und steigende Mieten keine Rolle mehr. Was in dieser NGO BRiD gespielt wird, wollen viele gar nicht wissen und wählen immer wieder dieselben Verräter.

  3. Deutschland liefert besser Baumaterial STATT Waffen nach Syrien. Selbstverständlich nur das, was dort fehlt, und nur dahin, wo die syrische Armee schon für Frieden sorgt ! … dann haben die Rückkehrer auch sinnvolle Arbeit in ihrem Heimatland, und sie belasten die deutschen Steuerzahler nicht mehr ! (Warum kommt von den Mächtigen niemand auf diese einfache Idee ?)