in Gesellschaft

Der Kampf gegen Impfgegner wird rigoroser. Dies ist in der deutschen Politik offensichtlich geworden (SPD-Politiker Lauterbach) wie auch in den Medien. Wir berichteten:

Nach einem Bericht von Bloomberg soll die Internet Plattform Facebook planen, gegen Inhalte von Impfgegnern vorzugehen. Demnach sollen irreführende Inhalte von Impfgegner auf der Internet Plattform entfernt oder reduziert werden. Damit soll die Verbreitung von Falschinformationen bekämpft werden, heißt es.
Beiträge von Anti-Impf-Organisationen würden sich trotz der Ausbreitung von Masern in sozialen Medien verbreiten und Menschen so davon abhalten, sich und ihre Kinder zu impfen, so Bloomberg. Solche Falschnachrichten könnten sogar zu einer Zunahme der Ausbrüche von Masern beigetragen haben, heißt es.
Adam Schiff, Abgeordneter der Demokraten im US-Kongress, forderte Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Google-Chef Sundar Pichai in einem Brief auf, das Problem anzugehen. Facebook antwortete, man sei bereits dabei, „alle Maßnahmen zur bestmöglichen Bekämpfung des Problems zu erforschen“.

Benutzer sollen die Möglichkeit erhalten, entsprechende Inhalte Facebook zur Überprüfung zu melden. Die Plattform kooperiert mit sogenannten „Fact-Check-Partnern“ in 25 Ländern, die gesundheitsbezogene Inhalte überprüfen. Facebook soll sogar nach Möglichkeiten suchen, „pädagogische Informationen“ über Impfstoffe leichter auffindbar zu machen und gleichzeitig Falschinformationen zu reduzieren, damit der „Schaden“ begrenzt werden könne. Auch Google will ähnliche Maßnahmen ergreifen und ändert die Algorithmen, wie Videos auf Youtube vorgeschlagen werden. Video mit „grenzwertigen“ Inhalten sollen sogar gelöscht werden.

Mit seinem Vorstoß an die Internet Konzerne reagiert Adam Schiff auf eine Meldung der Weltgesundheitsorganisation, eine der größten Lobbyorganisationen, die die Zurückhaltung oder Weigerung, sich zu impfen, als eine der größten Bedrohungen für die globale Gesundheit bezeichnete. Zudem betonte die WHO die Verbreitung von Masern.

US-Präsident Donald Trump (Republikaner) sieht Impfungen kritisch und hat vor einen möglichen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus gewarnt. Wann die Maßnahmen auf Internetplattformen gegen Impfgegner in Deutschland gestartet werden, steht noch nicht fest.

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