Wettlauf um Corona-Impfstoff: China injiziert Freiwillige sogar mit ungetestetem Impfstoff

Die Hysterie im Kampf gegen das Corona-Virus hat – nach Meinung von Beobachtern leider – zu einem erstaunlichen Wettlauf um den Impfstoff geführt. In China werden nun sogar „freiwillige“ Angestellte des Unternehmens „Petro China“ vor Geschäftsreisen ins Ausland mit einem Impfstoff versorgt. Der Impfstoff hat jedoch bis dato keine klinischen Tests durchlaufen müssen. Nach einem Bericht des „RND“ sind die „Versuchskaninchen“ offenbar nicht über die Möglichkeit von Nebenwirkungen bzw. die tatsächlich möglichen Nebenwirkungen informiert worden.

Der Impfstoff kommt von „Sinopharm“. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge über 1.000 seiner Angestellten „freiwillig“ den „sicheren und wirksamen“ Impfstoff injiziert haben. 30 wären sogar geimpft worden, bevor über die ersten klinischen Tests an Menschen zugelassen worden sind.

Wie „freiwillig“ die Tests sind, lässt sich schwerlich nachvollziehen. Arbeitnehmer sind grundsätzlich in einem Abhängigkeitsverhältnis nicht vollkommen frei in allen wirtschaftlich relevanten Entscheidungen. Inwiefern wirtschaftlicher Druck – mit Arbeitsplätzen und/oder sonstigen Erleichterungen – ausgeübt wurde, um sich „freiwillig“ injizieren zu lassen, lässt sich nur spekulieren.

Armee injiziert auch Soldaten den Impfstoff

Noch deutlich unfreiwilliger dürften diese Versuche bei Soldaten eingeführt werden. Die Armee in China hat die „Regierungserlaubnis“, einen Impfstoff von „CanSino Biologics“ zu injizieren. Dieser Impfstoff ist bei den Tests bis dato nicht in der bedeutenden Phase III angekommen. Die Regierung Chinas, so der Bericht, sehe diese Vorgehensweise als „notwendige Abkürzung“ hin zu einem wirksamen Corona-Schutz.

Die Pharmaindustrie in China selbst sieht sich in einer aussichtsreichen Position: Sinopharm etwa würde, so der Firmenchef Yang Xiaoming, mit seinem Impfstoffkandidaten sehr erfolgreich sein. Der Kandidat sei „gegen alle bisher entdeckten Virusstränge und Mutationen wirksam“. Insgesamt habe Sinopharm 4 Millionen Dosen hergestellt und gelagert. Die Herstellung sehe der Konzern „möglicherweise“ ganz offiziell bis zum Ende des Jahres und spätestens zum Jahresanfang 2021.

Sie dürfen davon ausgehen, dass diese Kampfansage Chinas die Bemühungen bei den westlichen Pharma-Unternehmen und der helfenden Politik noch verstärkt. Lesen Sie hier mehr zu diesem Wahnsinn.