in Gesellschaft

… Am 26. April wird die Geschichte des 500-Euro-Scheins beendet. Der große Geldschein wird dann nicht mehr ausgegeben. Ein Teil des großen Bargeldverbotes, mit dem wir in Deutschland und in der EU rechnen müssen. Die „Befürworter“, wie es in einem Bericht der „Welt“ heißt, gehen von einem „Schlag gegen das organisierte Verbrechen“ aus. Ein schlechter Witz, so Beobachter.

Nicht mehr ausgeliefert und dann nach und nach…

Der 500-Euro-Schein ist, wie der Bericht versichert, kein „Schritt in Richtung Bargeldabschaffung“. Jedenfalls wird die Volksbank so zitiert. Die wiederum ist der Ansicht, dass der „Schein (…) nicht besonders weit verbreitet ist.“ Welchen Zusammenhang das mit der Kritik hat, ist nicht deutlich.

Die Sparkasse meint: „Nein, Bargeld wird nicht abgeschafft werden.“ Aha, meinen Kritiker. Wenn es die Sparkasse meint. Offizieller Hintergrund ist die Abschaffung damit zu begründen, dass „Terrorfinanzierung“ und „Schwarzarbeit“ damit schwieriger würden.

Ein ausgesprochen schwammiger Grund. Denn dies dürfte nicht gelingen. So weichen die genannten Gruppen eben auf 100-Euro-Scheine aus oder 200-Euro-Scheine. Wenn die Scheine verboten würden, dann täte es auch der US-Dollar, auf den die Europäische Zentralbank EZB natürlich keinen Zugriff hat.

Oder die Gruppierungen würden in Bitcoin anonym Transaktionen tätigen. Es gibt also für scheinbar „Kriminelle“ geradezu aberwitzig viele Möglichkeiten, den 500-Euro-Schein nicht nutzen zu müssen.

Auf der anderen Seite allerdings sind die Kritiker der Meinung, dass sehr wohl ein Bargeldverbot oder eine -abschaffung drohe. Der 200-Euro-Schein jedenfalls würde auch bald abgeschafft. Dann kämen wohl die Münzen dran, diejenigen der kleineren Sorte. Deren Verarbeitung, so die Befürworter solcher Maßnahmen, sei zu teuer. Also wird von beiden Seiten die Bargeld-Versorgung reduziert, so die Prognose.

Warum? Die Bargeld-Verwendung lässt sich nicht kontrollieren. Etwa für eine Währungsreform, bei der elektronische Konten schlicht umgestellt werden müssten. Vorsicht!

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Wenn ich im Supermarkt miterlebe, wie Studenten und andere weltfremde Personen versuchen, mit dem Smartphone zu bezahlen, dann ist mir die Oma mit dem Kleingeld aus der Sparbüchse lieber, das geht schneller.

    Viele, die meinen überall elektronisch bezahlen zu müssen, die begreifen überhaupt nicht die Gefahren, die ohne Bargeld entstehen können. Es reicht ein Versehen, eine Havarie oder eine bewusste Löschung und schon ist man nicht mehr in der Lage die allernotwendigsten Bezahlungen zu tätigen. Man kann dann ruckzuck seine Existenz verlieren, bloß dann hilft kein Jammern mehr.

    • Zitat gerfreki:
      „Wenn ich im Supermarkt miterlebe, wie Studenten und andere weltfremde Personen versuchen, mit dem Smartphone zu bezahlen, dann ist mir die Oma mit dem Kleingeld aus der Sparbüchse lieber, das geht schneller.“

      Das stimmt. Liegt häufig am Datentransfer, mit 5 G ist das Konto dann aber Ruckzuck abgebucht. Was man auch immer von soviel Bequemlichkeit halten mag, die scannerartige Lebensweise wird eben mobiler.

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  • Vorsicht Bargeldverbot: 500-Euro-Schein-Ausgabe abgeschafft - Leserbriefe 29. April 2019

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