in Gesellschaft

Huxleys schöne neue Welt: Die Enthüllungen rund um PRISM sind ja nicht wirklich überraschend, nur muss man jetzt halt so tun als sei dies alles ganz fürchterlich schlimm. Geht es doch in Deutschland um die Wiederwahl von Königin Merkel und auch in der EU könnte der Kurs in Richtung Diktatur schaden nehmen, sollte es um dieses Thema lang anhaltend zu laut werden.

Wer das Konstrukt der EU ein wenig beobachtet hat und auch deren Bestrebung das Gedankengut der bösen Menschen hierzulande in den Griff zu bekommen, dem wird schnell klar, dass da viel mehr Gemeinsamkeiten zwischen den USA und der EU bestehen als man heute eingestehen mag.

Es geht bei der NSA auch schon lange nicht mehr nur um Terrorabwehr, das ist nur der langweilige Türöffner dafür die Daumenschrauben stets fester anzuziehen, um den Leuten den Tausch von Freiheit gegen Sicherheit etwas schmackhafter zu machen. Es geht final um nichts anderes als die breite Masse im Griff zu behalten, weil die systembedingten sozialen Unruhen hier wie auch in den USA bereits zaghaft am Portal klopfen. Es sind also die notwendigen Vorbereitungen, nutzloses und renitentes Humankapital im Bedarfsfall still und leise entsorgen zu können, weil es durch die entstehende Not die schönen großen Geldberge bedroht. Eine Schwachstelle der modernen Sklavenhaltung, die noch nicht genetisch repariert werden konnte.

Was dürfen wir in Sachen PRISM und Überwachungsstaat erwarten

Allein die Tatsache, dass den amerikanischen Geheimdiensten seitens der nationalen EU Regierungen schon seit Jahren massenhaft Daten der eigenen Bürger zugespielt wurden, muss eher als Indiz vollständiger Übereinstimmung mit amerikanischen Zielen gewertet werden. Aufgrund der Gesetzeslage in den USA darf man das Land heute schon als totalitär oder gar als Diktatur bezeichnen. Das einzige was derzeit dort noch an eine Demokratie erinnert, sind zwei sich formal bekämpfende Parteien, die jeweils darum ringen den Diktator stellen zu dürfen. Mit Demokratie hat dies am Ende rein gar nichts zu tun. Selbiges gilt für die nicht von den Menschen gewählten Instanzen der EU, die ebenfalls ganz anderen Interessen folgen als denen der Bürger.

Wir dürfen uns jetzt noch auf kleinere mediale Schlammschlachten ohne nennenswerte Folgen einrichten, die den Menschen suggerieren sollen, dass man um Freiheit und Bürgerrechte ernsthaft besorgt ist. Faktisch ist man natürlich auch hier eher an deren Abschaffung interessiert. Jüngst beklagte gerade ein J.P. Morgan Gutachten, dass die Bürger- und Arbeitnehmerrechte in Europa einem effektiverem Kapitalismus in Europa ernsthaft entgegenstünden. Das kann man auch kaum bestreiten, denn die Löhne müssen noch weiter runter und etwaige Restfragmente bürgerlicher Mitbestimmung eliminiert werden, sonst droht auch die EURO-Diktatur zu scheitern.

Es ist davon auszugehen, das längst auf geheimsten Ebenen die Pläne geschmiedet werden, wie man diese kleine Petitesse wieder still und leise aus dem öffentlichen Fokus verschwinden lassen kann. Gut kommt dabei, dass sich aktuell die politischen Vertreter der EU und der Nationalstaaten selbst als Opfer dieser Affäre feiern dürfen. Das verleiht Glaubwürdigkeit und Authentizität, sofern die Aufregung auch gut genug seitens unserer Volksver(†)räter gespielt wird. Man könnte bei diesem Theaterstück – oder doch besser Posse – sogar von einem Glücksfall reden, haben doch die politischen Vertreter hierzulande kaum noch Gelegenheit sich in irgend einer Weise den Bürgern positiv zu darzustellen.

Ende vom Leid

Sollte noch irgendwer vermuten, es ginge in dieser Konstellation um, Demokratie, Freiheit, Recht, Gerechtigkeit und den Schutz der Werte, dann liegt derjenige völlig richtig. Allerdings sind diese Werte nur für eine kleine Minderheit des Systems zu sichern, um die finale Umverteilung nicht zu gefährden.

Jetzt geht es darum eine neue, noch stabilere Saat eines Grases zu sähen, die es vermag diesen Dreck noch effektiver und undurchdringlicher zu überwuchern, damit für Otto Normalverbraucher wieder schöne blühende Landschaften erscheinen, ohne störende Anzeichen durchdringen zu lassen die auf seine finale Entrechtung hinweisen könnten. Nichts anderem gilt die Sorge aller Politiker die sich schon seit langem der Kontrolle, der totalen Überwachung und Ausspähung der Bürger verschrieben haben.

Selbstverständlich sind derlei miese Gedanken alles nur paranoide Wahnvorstellungen. Deshalb muss ja auch die unschöne Realität der nun versehentlich aufgedeckten Spitzelstaatlichkeit schnell wieder abgewiegelt und verborgen werden. Ein paar Wochen Dschungelcamp, Container und anderweitig wertvoller Information für die Bürge® dieser Welt werden es schon richten, das Leid vergessen machen und die Gedanken wieder auf die wichtigen Dinge des Lebens fokussieren, neben der Arbeit und dem Schaffen von Werten in einer alternativlosen Zins-Sklavenwirtschaft. Und einen weiteren Vorteil hat dieser Pseudo-Skandal, wenn es kracht, dann kann die Herrschaft stets sagen: „Alle haben es gewusst” und schon sind sie frei von jedweder Schuld, weil doch der „dumme Mensch“ es doch so gewollt hat.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. der Artikel beschreibt doch ganz genau was die Mehrheit der Bevölkerung denken, dass dies alles ein Theaterstück ist.

    Nun liegt der Beweiß so öffentlich, dass die deutschen Politiker alle so ahnungslos sich anstellen.

    Offensichtlich gibt es möglicherweise geheime Abkommen, die bestätigen, dass USA und die anderen angelsächsischen Staaten ohne wirklichen Konsequenzen alles tun dürfen, was ihn beliebt ist! Aber das mit der Wirtschaftsspionage geht einmal doch weit aufeinmal…

    Mit Reden und Abkommen wir nicht weiter, da die USA etc. sich das Recht nehmen alles spionieren, was nach Ihrem Zweck für als „OK“ betrachtet wird…da wir Partner dritter Klasse sind

    Jetzt sollte man sich überlegen, was man nun unternehmen möchte

  2. Der geheime Staatsvertrag von 1949 (siehe Generaloberst Komossa „Die deutsche Karte“, S. 20/21 – wenn ich das noch richtig im Kopf habe): Der allierte Medien-, Wirtschafts-, Militär- und Forschungsvorbehalt gilt bis 2099. Die Verlängerungsoption um weitere 150 Jahre wird dort nicht erwähnt. Wir sind Kolonie. Dabei spielt die USA aber nur den braven Soldaten 555 – finanziert von der City of London und politisch beherrscht vom Vatikan.
    Aber das ist auch nicht der Kopf, den man sehen sollte, wenn man jemandem in die Augen sehen möchte.

  3. wenn man wirklich etwas ändern will, dann muss endlich eine echte alternative Partei geben! Da dies bei unseren Medien und der Mentalität des Hinnehmens in Deutschland praktiziert wird, müssen wir uns nicht wundern, dass unsere Partner uns nie ernst nehmen werden