in Gesellschaft

Ein Referent des Bundesinnenministerium (BMI) hat nach Angaben des Nachrichtenportals „Tichys Einblick“ eine Analyse zur Corona-Krise erstellt, die die Arbeit von Bundesregierung und Robert-Koch-Institut in einem – gelinde gesagt – schlechten Licht erscheinen lässt. Der Mitarbeiter des BMI hatte das Handeln der Merkel-Regierung in der Corona-Krise überprüft und kam zu einem verheerenden Ergebnis: „Der Kollateralschaden, der durch den Lockdown angerichtet werde, sei inzwischen höher als der erkennbare Nutzen.“ Den Verfasser dieser Studie aus dem Bundesinnenministerium hat man inzwischen von seinem Posten entfernt.

Der Verfasser der Studie leitete das Referat „Krisenmanagement“ des Bundesministeriums und hatte den Auftrag, eine eigene Bewertungskompetenz der Corona-Krise aufzubauen. Die Aufgabe des Referates ist es, staatliche Schutzmaßnahmen, die zur Gefahrenabwendung getroffen werden, zu bewerten. Sie darf als eine interne Kontrolle, als Qualitätsmanagement des Innenministeriums verstanden werden. In der 86-seitigen Analyse ist das Referat zu unliebsamen Ergebnissen bekommen. Der Überbringer der schlechten Nachricht, der „Nestbeschmutzer“, wie es „Tichy“ nennt, wurde zum Sündenbock, dessen Ergebnisse nicht an die Öffentlichkeit geraten sollten.

Der Referent hat bei seiner Analyse hinsichtlich der von der Merkel-Regierung getroffenen Maßnahmen untersucht, wie optimal oder eben suboptimal das Krisenmanagement der Coronarkrise ist. In seiner Analyse deckte der Referent die Folgen des Shutdowns schonungslos offen. Es durfte nicht an die Öffentlichkeit gelangen, dass die Folgeschäden durch den Lockdown weitaus mehr Opfer fordern werden, als die eigentlichen Corona-Todesopfer. Während die gesundheitlichen Folgen der Corona-Infektion vollkommen überschätzt wurden, blieben die Folgeschäden bislang unerwähnt. Die Folgeschäden haben es aber in sich, auch was die Zahl der Todesfälle betrifft, verursacht durch den Lockdown.

Weil Klinik- und Intensivbetten für die vorhergesagten, angeblich Hunderttausenden Corona-Opfer geräumt und freigehalten, Operationen abgesagt worden sind, sind Patienten gestorben, die sonst hätten behandelt werden können. In der Analyse heißt es laut „Tichy“: „Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einschätzen. Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen 5.000 bis zu 125.0000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden oder bereits verstorben sind.“

Aber auch Folgebehandlungen unterbleiben. Die negativen Auswirkungen von unterbrochenen medizinischen Versorgungen von Tumorpatienten liegen auf der Hand. „Es ist auch hier von jährlichen Behandlungszahlen in Millionenhöhe auszugehen“, heißt es weiter. Experten, die sich dazu äußerten, gingen von bis zu mehreren tausend zusätzlichen Toten aus, die bereits in März und April 2020 verstarben oder noch versterben werden.“

Vor allem Pflegefälle sind betroffen: „Die im März und April 2020 erzwungene Niveauabsenkung dürfte vorzeitige Todesfälle ausgelöst haben. Bei 3,5 Millionen Pflegebedürftigen wurde eine zusätzliche Todesrate von zehn Prozent zusätzliche 3.500 Tote ausmachen.“ Aber auch die zunehmende Zahl von Suiziden und die Nicht-Behandlung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen, bei denen es um die Schnelligkeit der Versorgung geht, haben möglicherweise mehr Opfer gefordert, als die Corona-Infektion.

Die Schlussfolgerung der Analyse hat es in sich: „Das Krisenmanagement und die politischen Entscheider könnten einen gigantischen vermeidbaren Schaden für unsere Gesellschaft anrichten, der das Potential des Coranavirus bei weitem übertreffen und unvorstellbares Leid auslösen kann. Die Stabilität unseres Gemeinwesens und der Bestand unserer staatlichen Ordnung können gefährdet sein. Es drohen dem Staat hohe Schadenersatzforderungen wegen offenkundiger Fehlentscheidungen.“

Die Verantwortlichen für dieses „Krisenmanagement“, die Bundesregierung sowie alle Landesregierungen und Parlamentsmitglieder, die dieses Krisenmanagement mitgetragen haben, müssen angesichts der „Kollateralschäden“, die, wie in der Analyse vorhergesagt, eingetroffen sind und noch eintreffen werden, zur Verantwortung gezogen werden. Das gesamte nicht legitimierte BRD-System und seine Mitglieder müssen unverzüglich von den Besatzern entfernt und vor Gericht gestellt werden.

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  1. Es geht doch nicht nur um Corona. Man muss einfach mal alles komplett überdenken. Auf Europa rasen mehrere Tsunamis zu und man wird hier einen Finanz- und Wirtschaftscrash ohnegleichen präsentiert bekommen. Die Globalisierung muss jetzt dringend auf den Prüfstand.

  2. Das auf den Säulen des Materialismus, Mechanismus und Reduktionismus gestützte kapitalistische System ist todkrank und erbärmlich schwach. Es vermag sich nicht einmal mehr, sich zur Sache zu artikulieren.

    Statt Sachpolitik nur noch plumpe Gewalt (Säuberung der eigenen Reihen; Drohen, Gummiknüppel und Tränengas gegen Andersdenkende) und Lügen: Fakten werden unterdrückt und ausgeblendet; Lügennarrative sollen beschönigen, was nicht zu beschönigen ist.

    Dazu institutionalisierte geistige Wirrnis, Diffusität und Willkür.

    Die lärmende Symptomatik ihres Tuns ist unübersehbar: Lüge ist ihnen Wahrheit, Tatsachen sind ihnen Lüge. Ihre Realität gestaltet sich aus Schlussfolgerungen und Maßnahmen, die auf ihren eigenen Lügengeschichten aufbauen.

  3. Die Regierung hat nichts begriffen. Die Wirtschaft ist jetzt eh im Eimer, es muss ein neues soziales und vor allem Menschenwürdiges System her. Solange man zweistellige Billionensummen für Rüstung ausgibt kann man auch mit einer einzigen Billion davon jedem Menschen ein würdiges Dasein ermöglichen. Die Gelder werden sattdessen an kriminelle reiche Spekulanten verschleudert und an Firmen die jahrelang getrickst und sich dadurch die Wettbewerber und Konsumenten schädigend bereichert haben, das Wohl des Volkes ist scheinbar egal, das ist ein Skandal. Corona kann eine neue Chance sein das alte Denken abzulegen oder aber es führt bei „weiter so“ zwangsläufig in den Untergang, denn die sozialen Verwerfungen der Gesellschaft sind enorm und haben zerstörerisches Potential .

  4. Das Gates-Corona-Merkel-Desaster ist ein Durchgangsstadium und kann als Chance gesehen und genutzt werden.
    Eine Änderung bedeutet diese sinnzusammenhanglose Wirrnis allemal – warum nicht eine Änderung weg von der kapitalistisch-globalistischen Menschenverachtung hin zu einem neuen System, beruhend auf einem anderem, einem neuen Weltbild, das die Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt?
    Den ökonomischen Rahmen könnte „Die Humane Marktwirtschaft“ bilden, wie sie Peter Haisenko und Hubert von Brunn leicht lesbar und vor allem gut verständlich formuliert haben. Diese Lektüre lohnt sich wirklich. Denn die dort vorgeschlagene Veränderung ist realistisch und machbar.

  5. Ich glaube nicht,dass wir noch zu retten sind,die BRD,in seiner jetzigen Form,wird es am Ende des Jahres,nicht mehr geben. Was der Euro nicht geschafft hat,schafft der Virus,bzw.die Handlungen unser „Volksverräter“.

  6. Das was da passiert ist hatten wir schon öfter. Interne Papiere sollen nicht an die Öffentlichkeit gelangen, da sie schonungslos aufdecken, was angerichtet wurde. Der Nestbeschmutzer wird fortgejagt, die reise geht weiter. Alles was nicht passt wird kaputtgemacht. Natürlich hätte der Beamte das unter dem Briefkopf des IM nicht machen dürfen aber nun ist es eben passiert. Wo bleiben die denkenden Menschen im Lande?Warum sitzen Seehofer und Co noch im Amt? Diese Merkel-Regierung hat das Land zugrunde gerichtet und das ist kein Fake. Die Rechn ung kommt noch und da werden sich einige hier wundern.

    • Wenn man einen Fehler zweimal macht, hat man nichts gelernt und ist dumm.

      Wenn jedoch aus allen Fehlern – angefangen vom Krisenmanagement der BW im August/September 1968, über Tschernobyl 1986, Annektion des DDR-Territoriums 1989, Euro-Einführung und Preisgabe der funktionierenden Bundeszentralbank, bis hin zur aktuellen Grippewelle – nichts gelernt wird und immer wieder dieselben Fehler gemacht werden, dann folgen die „Macher“ falschen, weil lebens- und alltagsuntauglichen Ideologien. Warum?

      Die Wähler aber sind begeistert! 80 % von ihnen wählen zu 80 % solche Parteien und Volksvertreter, die 80 % der Bevölkerung schaden.

      Verhielte sich ein Trainer zur Mannschaft wie die Abgeordneten zu ihren Wählern, wäre er ruckzuck weg! Da klappt’s!