in Gesellschaft

Der Hype um Greta Thunberg scheint kein Ende zu nehmen. Vor kurzem war sie bei einer Papst-Audienz eingeladen. Ihre demonstrierenden Kollegen in Deutschland tauchen fast täglich in den Massenmedien auf. Kommunen beginnen, die Forderungen zu unterstützen. Und dennoch ist einigen Menschen die faktische Heiligsprechung der jungen Frau peinlich. Kürzlich feierte die „FAZ“ Thunberg und ihre Familie. Ein befreundetes Portal berichtete darüber. Wir dürfen zitieren:

„Sie sei wichtig wie Jesus, hieß es sinngemäß zuletzt. Nun feiert die „FAZ“. Die Familie Thunberg hat ein Buch geschrieben. Ein „Begleitbuch“.

„Greta-Hype“, Begabung und Esstörung

Die Schwedin ist nicht allein auf weiter Flur. Sie hat eine Familie, die jetzt aus dem Nähkästchen plaudern möchte. In einem Buch, das die „FAZ“ wiederum vorab in Auszügen darstellt. Da sei die Klimaaktivistin Greta, heißt es. Aber auch die „Tochter“. Mutter Malena, so wird versprochen, würde außergewöhnliche Einblicke erlauben.

Die Sonderbegabung, die vielleicht am stärksten auffällt, jedenfalls der „FAZ“: „Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteingen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln.“

Die Mutter beschreibt Wahrnehmungen, die Greta ja tatsächlich ereilen könnten. Erstaunlich scheint in diesem Fall eher, dass die Mutter selbst die Wahrnehmungen, vorausgesetzt, sie existierten, für bare Münze nimmt. Möglicherweise lenkt dort der Wunsch nach Aufmerksamkeit die mütterliche Interpretation. Oder schlicht nach schnödem Mammon, so die Kritiker.

Die „FAZ“ jedenfalls muss sich einige Kommentare um die Ohren hauen lassen:

„Ob das Buch schon vor dem ganzen Hype fertig war? Als nächsten PR Coup würde ich ein Reality TV Format vorschlagen.“

„Ein deutscher Bischof denkt, sie sei Jesus, ihre Eltern denken, dass sie unsichtbare Gase sehen kann. Wann melden sich Erwachsene zu Wort?

„Mich widert diese Vermarktung an. Das arme Mädchen.“ Dieser Ansicht können wir uns – nicht als Berichterstatter, aber als ganz normale Menschen, anschließen.“

Wir können uns dieser Meinung nur anschließen -Greta Thunberg möchte mutmaßlich mehr bewirken als bloß Opfer eines Vermarktungswahns zu sein.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Mein Kommentar zu Greta
    Greta ist ein Teenager der von Erwachsenen und Protoganisten ausgenutzt wird,
    Das ganze ist eine gut eingefädelte Politische Probagantamaschenierie
    Liebe Greta Du wirst in Deinem Leben noch so manchen Schicksalsschlag erleiden müssen von Shitstorm bis wer weiß was
    Denn das ausnutzen Deiner Jugend wird Folgen für Dich haben.
    Ich kann Dir nur raten lass Dich nicht zu einem Politikum machen,denn das kann bei einem Machtwechsel schwere Folgen für Dich haben,bleibe neutral

  2. Genau derselbe Artikel wurde hier vor geraumer Zeit schon einmal veröffentlicht.

    Reicht einmal nicht aus?

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  • Unglaubliche Geschäftemacherei? Das „Familien“buch von Greta…. - Leserbriefe 10. Mai 2019

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