UNGLAUBLICH: Grün gegen Osterfeuer – für den Klimaschutz

Verbote. Verbote. Verbote. Geht es nach den Grünen oder nach Teilen der Grünen, gibt es bei uns demnächst kein Osterfeuer mehr. Der Klimaschutz steht Pate. Im Norden von Hamburg wird schon fleißig dran gearbeitet, das Osterfeuer zu verbieten. Unsere Umwelt soll es danken. Die Feinstaubbelastung wäre ansonsten zu groß. So jedenfalls die grüne Meinung.

Osterfeuer nur noch durch den Staat

Geht es nach den Grünen in Norderstedt, dann sollte es künftig keine „privaten Osterfeuer“ mehr geben. Vielmehr sollte die christliche Feuer zentral durch den Staat organisiert werden. Im Stadtrat von Norderstedt jedenfalls liegt der Antrag vor. Die „Ersparnis“ an Feinstaub-Belastung könnte enorm sein: 180 private Osterfeuer wurden im vergangenen Jahr laut Zählung dieser Grünen in dieser Region abgehalten. Das Problem: Das „Gift“ würden alle spüren. Auch „Laien“. Also gewissermaßen „einatmen“, so die spöttische Bemerkung von Beobachtern, die diesen Umstand bei Osterfeuern nicht beachten.

Tatsächlich werden es die Grünen nicht schaffen, dieses Verbot durchzusetzen. Sie haben nur eine Minderheit im Stadtrat. Dennoch ist die Diskussion nicht ganz neu. Die Verbotspartei kümmert sich um vieles, was bis dato privat organisiert wurde. Jetzt im Namen der Feinstaubbelastung. In anderen Fällen im Namen anderer stets übergeordneter Ziele.

Kritiker sehen das Problem nicht einmal darin, dass die Grünen hier über das umweltpolitische Ziel hinausschießen. Das Verhältnis zwischen verbotenen Aktivitäten und privater Freiheit scheint vielmehr angegriffen. Die Grünen berufen sich bei ihren zahlreichen Verbotsdiskussionen stets auf übergeordnete Instanzen, die scheinbar irgendetwas nachweisen – und beziehen bei entsprechenden Diskussionen dann jeweils vermutete Oberziele ein. Ein ausgesprochen religiöser Ansatz. Der hier zu einem monströsen Bürokratiewucher führt. Jetzt müssen sich Freiheitsliebende sogar um ihr Osterfeuer kümmern.