in Gesellschaft

Es sieht so aus, als solle die Bundesregierung in Deutschland nun einen Grenzwert in Höhe von 50 Mikrogramm durchsetzen können. Fahrverbote in Deutschland sollen nach Meinung der EU-Kommission so verhindert werden können. Dies ist allerdings nach Auffassung der „Gelbwesten“ in Stuttgart schlicht falsch. Die EU-Kommission könne damit lediglich eine „Larifari-Entscheidung“ vorweisen. Die Stadt Stuttgart habe davon gar nichts.

Weitere Städte sind von den Beschlüssen NICHT betroffen

Zudem seien auch weitere Städte von einer solchen Ausnahme nicht betroffen bzw. begünstigt, so die Meinung der Gelbwesten. „Um Fahrverbote deutschlandweit zu verhindern, hätte die Bundesregierung einen erlaubten Grenzwert von 80 Mikrogramm Stickoxid in Brüssel durchboxen müssen“, so die Auskunft der „Gelbwesten“. Die Bundesregierung würde mit den jüngsten Entwicklungen kaum etwas gewonnen haben.

Allerdings hat damit die Kanzlerin einen kleinen Meinungsvorteil gewonnen. Zumindest hat sie ihr Versprechen wahrgemacht, wonach sie sich um geringe Grenzüberschreitungen kümmern werde. Die Kanzlerin hatte dabei 2018 im Wahlkampf von Hessen festgestellt, die Grenzüberschreitungen würden übertrieben bewertet. Insofern wollte oder musste sie noch vor der Wahl von Ministerpräsident Bouffier diesen Umstand zur Chefsache machen. Die Kanzlerin hat agiert – und niemand hat etwas davon. Nur sie selbst kann sich wieder zurücklehnen und das Thema abhaken. Denn die Fahrverbote sind inzwischen in der Gesellschaft angekommen – die Diskussion ebbt ab. Merkel hat ausgesessen und mal wieder gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, so die Meinung von Kritikern.

Die „Gelbwesten“ werden in Deutschland vor allem von Gegnern getragen, die sich gegen diese Form von Fahrverboten wenden. Dabei dürfte die Diskussion in den kommenden Wochen abebben, da auch die Berichterstattung in den Medien ausgesprochen reduziert stattfindet. Die Meinung von Kritikern: die „Gelbwesten“-Bewegung in Deutschland ist schwächer als in anderen Ländern. Aussitzen bringt Punkte, wie dieser Fall erneut belegt.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Erst wählen wählen die selbstgefälligen Idioten in BW die Grünen, nun wundern sie sich. Sie haben sicher noch nicht realisiert, wie viele Arbeitsplätze in BW von der Autoindustrie abhängig sind.

  2. „Die Kanzlerin hatte dabei 2018 im Wahlkampf von Hessen festgestellt, die Grenzüberschreitungen würden übertrieben bewertet.“
    Meine Güte! Jetzt stellt sich raus, dass sie DOCH noch nicht alles vergessen hat, was sie als junge Physikerin in der DDR mal lernte! (Satire!)
    Besteht deswegen Hoffnung? Keineswegs! Denn ihre Abgebrühtheit wird sie auf Teufel-komm-raus nicht ablegen! Das ist ihr typisches Fähnchen-in-den Wind-hängen. Und was das Aussitzen angeht ist sie immer noch ungekrönte „Miss Universe“.
    Ärgerlich ist vor allem, dass sie auf diese Art ihren Abgang gewollt geschmeidig gestalten kann und nicht mit Schimpf und Schande davon gejagt wird!
    Und 40 oder 50 Mikrogramm? Oder sogar 80? *WTF*
    Wo ist denn der TATSÄCHLICHE kritische Wert?

  3. Dies ist nur der Anfang. Fahrzeuge mit Kraftstoffmotoren konnen nur mit erheblichen Aufwand so umgerüstet werden, dass sie fremdgesteuert werden können. Mit dem Einzug der Elektromobilität ist alles möglich, wie beim Handy oder Nutzung von sozialen Medien, wie Facebook etc. Eine schreckliche Zukunft …… Dieses Politpack, dass sicherlich nur im Auftrage einer Elite handelt, muss aufgehalten werden.