in Gesellschaft

Einen neuen Skandal hat die grüne Landespolitikerin Katharina Schulze jetzt in Bayern verursacht. Die Politikerin scheint in ihrer Freizeit – oder als Politikerin – besonders gern und umweltschädlich zu fliegen. So jedenfalls der Verdacht der Webseite von „Abgeordnetenwatch.de“, auf der das Verhalten von Abgeordneten dokumentiert wird. Die grüne Politikerin zähle demnach offenbar zu den Vielfliegern, so die Seite. In den zurückliegenden Jahren etwa sei die Politikerin einige Male zu Zielen „geflogen, die in Europa, Asien und (…) Amerika“ liegen. Schulze ist Landespolitikerin. Die gewählten Ziele und Anlässe werfen demnach Fragen auf.

Ankündigung und Realität auseinandergefallen?

Der Vorwurf, der sich an die Politikerin richtet, liest sich recht hart. „Welche Erklärung hast du für die Abweichung zwischen deiner Ankündigung und der Realität? Und waren die Gründe wichtig genug um dafür die Zukunft unserer Kinder zu zerstören?(…)“

Fragen dieser Art dürften sich für eine Politikerin der grünen Partei recht unangenehm lesen. Deshalb hat sie geantwortet. Sie versuche, wo immer möglich, mit dem Zug zu fahren. Insbesondere bei Dienstreisen jedoch sei sie auf das Flugzeug angewiesen, so die Politikerin. Es benötige eine bessere Politik, die sich um die Rahmenbedingungen kümmere statt besserer Menschen, führt sie aus.

Ein Nutzer auf „Facebook“ indes ist der Meinung, die Hälfte der Ziele hätten auch mit dem Zug erreicht werden können. Die Fragen richten sich auch danach, ob sie um „den halben Globus“ reisen müsse. Die Politikerin solle lieber auf Flüge bzw. diese Reisen ganz verzichten. Dies wäre ein Anfang, heißt es in einer Kritik.

Die Politikerin äußerte sich bis dato zu diesen Einträgen noch nicht. Ihre Erklärung wiederum beinhaltet den Hinweis darauf, dass „alle Flüge durch Spenden auf der Website ‚atmosfair‘ ausgeglichen“ zu haben.

Verwirrend, so die Kritiker. Einen Ausgleich kann es schon deshalb nicht geben, da Flüge nicht nur individuell zu betrachten sind. Im Idealfall würde der Mensch – wenn Flüge insgesamt verteufelt würden – keine Flugsysteme aufrechterhalten müssen. Jedenfalls nicht so viele und fast überall, wie es heute der Fall sei. Wer viel fliegt, trägt jenseits von Spenden zur Aufrechterhaltung des Systems bei.

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