in Gesellschaft

Der britische Prinz Andrew hat die Zusammenarbeit mit einer US-Untersuchung über mögliche Mitverschwörer des verstorbenen Finanziers und angeklagten Sexhändlers Jeffrey Epstein abgelehnt, sagte US-Staatsanwalt Geoffrey Berman am Montag: „Im Gegensatz zu Prinz Andrews sehr öffentlichem Angebot, mit unserer Untersuchung der Mitverschwörer von Epstein zu kooperieren, ein Angebot, das über eine Pressestelle übermittelt wurde, hat Prinz Andrew nun die Tür zur freiwilligen Zusammenarbeit zugeschlagen. Unser Büro lotet nun seine weiteren Optionen aus.“

Prinz Andrew wurde von Virginia Roberts Giuffre, der Kronzeugin im Fall Epstein, beschuldigt, als Minderjährige dreimal zum Sex mit ihm gezwungen worden. Giuffre hatte am 10. März 2001 einen detaillierten Bericht über die „Begegnungen“ mit Andrew vorgelegt. Giuffre veröffentlichte auch ein Foto, auf dem sie zusammen mit dem Prinzen sowie mit Epsteins Komplizin, Ghislaine Maxwell, zu sehen ist. Andrew behauptete, das Foto sei gefälscht und stritt bislang jede Verbindung zu Giuffre ab. Noch im November vergangenen Jahres behauptete Andrew bereit zu sein, mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten und ihnen bei den Ermittlungen gegen Epstein zu helfen.

Andrew, ein Freund Epsteins, ist bislang nicht wegen krimineller Vergehen angeklagt worden. Seine Verbindungen zu Epstein bezeichnete er in dem berühmten Lügen-BBC-Interview lediglich als „unklug“. Mit der Absage an die US-Staatsanwaltschaft, nicht mehr im Fall Epstein aussagen zu wollen, holte sich Prinz Andrew gleichzeitig ein ganzes Team von Topanwälten. Zu dem Team gehört die führende britische Expertin für Auslieferungsrecht, Clare Montgomery, schreibt die britische Zeitung „The Telegraph“. Sie habe auch Chiles Ex-Diktator General Augusto Pinochet vertreten. Die Anwältin Montgomery arbeitet mit Anwalt Gary Bloxsome zusammen, der britische Truppen gegen Vorwürfe von Kriegsverbrechen verteidigt hat. Weder der Buckingham Palast noch Montgomery waren bislang zu einer Stellungnahme bereit. Wir haben den Fall hier dargestellt… einfach klicken. 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar