in Gesellschaft

Offiziell halten sich US-Außenminister Mike Pompeo und US-Justizminister William Barr in Italien auf, um mit den dortigen Geheimdiensten Untersuchungen in der „Russland-Affäre“ durchzuführen. Aufgrund der „Gegen-Untersuchung“ zur Russland-Affäre soll Trump auch, so die offiziellen Medienberichte, den britischen Premierminister Boris Johnson und den australischen Regierungschef Scott Morrison um Hilfe bei der Aufklärung gebeten haben.

Pompeo und Barr haben offenbar den Besuch in Italien auch dazu genutzt, um im Auftrag von Trump dem Vatikan inoffiziell einen Besuch abzustatten. Nur kurz zuvor hat die vatikanische Justiz, die vatikanische Staatsanwaltschaft, eine Razzia bei der vatikanischen Finanzaufsicht durchgeführt und Finanzdokumente und elektronische Geräte im Staatssekretariat beschlagnahmt. Der vatikanische Staatsanwalt Milano soll die Razzia aufgrund einer Anzeige der Vatikanbank und des Antikorruptionsbeauftragten des Vatikans, dem Generalrevisor, durchgeführt haben. Die Beschlagnahmungen der Dokumente beim Staatssekretariat betrafen den Angaben zufolge die Abteilung, die die Kontakte zu den diplomatischen Vertretungen des Heiligen Stuhls weltweit hält.

Nach der Razzia ist es zu fünf Suspendierungen gekommen. Unter den fünf Personen ist auch der Direktor der Finanzaufsicht des Vatikans, einer 2010 gegründeten Einrichtung, die die Geldflüsse im Vatikan überwachen soll. Anlass der Durchsuchungen sollen angeblich Immobiliengeschäfte im Ausland gewesen sein. Es geht um fragwürdige Transaktionen in dreistelliger Millionenhöhe und mutmaßlich um Geldwäsche. Da der Vatikan und seine Mitglieder jedoch immer wieder Schlagzeilen wegen Kindesmissbrauch und Sexorgien machen, dürfte es bei den Untersuchungen auch um organisierten Kinder- und Sexhandel sowie um Missbrauch gehen. Der zurückgetretene Papst Benedikt XVI (Joseph Ratzinger) hatte die Organisation zur Überwachung der Geldflüsse im Vatikan, die AIF, 2010 gegründet.

Es heißt Papst Franziskus „bemühe“ sich seit dem Beginn seiner Amtszeit vor rund sechs Jahren um eine Neuordnung der Regelungen für Finanzgeschäfte des Heiligen Stuhls. Er forderte mehr Transparenz und die Einhaltung internationaler Standards. Wichtige Ämter, die in diesem Zusammenhang neu geschaffen werden sollten, sind derzeit jedoch nicht besetzt oder haben nur eine übergangsweise Leitung. Das Wirtschaftssekretariat etwa ist seit Juni 2017 ohne Leitung, seit der australische Kardinal George Pell wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Jungen verurteilt wurde. Die Antikorruptionsbehörde steht ebenfalls nur unter provisorischer Leitung.

Wie ernst ist es dem Jesuiten-Papst wirklich mit der öffentlichen Überwachung der vatikanischen Finanzgeschäfte? Sollten die Geschäfte und Machenschaften des Vatikans und seiner Mitglieder jemals ans Tageslicht kommen, dürfte dies nach Meinung von Beobachtern nicht nur die katholische Kirche endgültig dem Untergang weihen, sondern auch „hartgesottene“ Menschen zutiefst erschüttern. Denn was hinter den Mauern dieses laut Kritikern „selbsternannten satanischen Vereins“ vor sich geht, können sich „normale“ Menschen nicht in ihren schlimmsten Alpträumen vorstellen. Weitere interessante Details zu Kirchen finden Sie hier.

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Kommentar

  1. Leut Pompeo und Leut Barr sind Vertreter der höchsten weltlichen Finanzmacht, der Rothschild- und Rockefeller-Clans. Und bekanntlicher Weise ist der Vatikan dieser weltlichen Macht in der Finanzfrage wahrscheinlich immer noch ebenbürtig. Da es aber nur „Einen geben kann, sind hier gewisse Gschmäckle offen , wobei die Pädophilie beiderseits ebenfalls keine Frage offen lässt. Und wenn man richtig hinter die Kulissen schaut, sind diese weltliche und diese geistliche Macht seit der Entstehung der Katholischen Kirche aus dem römischen Reich in ihrem Tun immer wieder verbandelt und spätestens seit Adam Weishaupt an einer Richtlinie ausgerichtet.