Rassismus: ein Beispiel von Teile und Herrsche

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Der Begriff Rassismus ist bis auf einige Ausnahmen wahrscheinlich den meisten Menschen in modernen Gesellschaften ein Begriff. Während der biologische Begriff des Rassismus

“darauf verweist, dass es von einer Spezies oder Gattung (z. B. dem Menschen) mehrere verschiedene Arten oder Rassen gibt, die sich durch vererbliche äußerliche Merkmale unterscheiden lassen”, ist der Rassismus eine meist stark ideologische “Lehre [oder] Theorie, nach der Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus über- bzw. unterlegen sein sollen.”

Durch diesen Vorgang wird das Überlegenheitsgefühl gestärkt und es nährt Vorurteile, Hass und Ablehnung anderer Rassen. Ein sehr bekanntes Beispiel dafür war die Zeit der Apartheid in Südafrika, in der die afrikanische Mehrheit systematisch erniedrigt wurde. Die Existenz von Rassismus ist heute so allgegenwärtig, dass der Mensch sie als ein Naturphänomen betrachtet und selten hinterfragt.

Doch schaut man in andere Kulturen und Völker, vor allem indigene Gemeinschaften, so scheint der Rassismus nicht existent zu sein. Die natürliche Angst vor dem ‘Anderen’ und dem ‘Unbekannten’ gibt es dort sicher auch, nur ist dieses Empfinden nicht als Theorie oder Lehre ausformuliert und als solche in den Köpfen der Menschen verankert. Wo kommt diese Theorie also her?

Zuerst bleibt festzuhalten, dass auch in der wissenschaftlichen Biologie keine ‘reinen’ Rassen existieren. In Kombination mit dem oben angeführten Argument der indigenen Völker lässt sich hier also festhalten, dass die Idee der Mensch sei in seinem Kern aufgrund von äußerlichen Merkmalen verschieden, etwas ist, was gelehrt bzw erlernt werden muss.

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Betrachtet man die Geschichte, so fällt einem auf, dass in Amerika Afrikaner bzw. ‘Schwarze’ oder ‘Afro-Amerikaner’ nicht von Beginn an als eine mindere Rasse betrachtet wurden. Erst mit fortschreitender Zeit der Kolonialisierung Amerikas wurde der Begriff propagiert: von der Oberschicht zur Vermeidung einer vereinten Unterschicht.

Die Situation war damals die Folgende: die Kolonialherren waren in ihrer Anzahl sehr wenige im Vergleich zu den vielen verschiedenen Volksgruppen im Land: Die chinesische Lohnarbeiter bauten die Eisenbahn, viele Europäer waren als Lohnarbeiter verpflichtet um die Überfahrt abzubezahlen und afrikanische Sklaven bestellten Felder und Plantagen.

Durch ihre Unterlegenheit in Zahlen hatten die Kolonialherren große Angst davor, dass die verschiedenen Gruppen sich zusammentun würden und ihre quantitative Stärke nutzen, um sich gegen ihre Herren aufzulehnen. Um dies zu vermeiden, wurden Gesetze erlassen, die aktiv auf Basis biologischer Merkmale diskriminierten. In Kolonien, in denen die Sklaverei existierte, wurden darauf basierend Verbote von Verbrüderung, Zusammenarbeit und Heirat mit ‘Negros’ gesetzlich festgelegt.

Diese Entwicklung passt gut in die Theorie des Teile und Herrsche. Eine geeinte Mehrzahl in der Bevölkerung lässt sich weniger einfach kontrollieren und Steuern, als einzelne, schwache Kleingruppen. Auch heute hat sie noch Relevanz wie z.B. die zunehmende Spaltung der verschiedenen Ströme im Islam oder der Flüchtlingsstrom in Europa und Gruppen wie PEGIDA.

Die Betonung dieser rassen-basierenden Unterschiede sind heute in allen Bereichen zu finden. In TV und Media, in sozialen Institutionen oder in der Werbebranche wird der Rassismus weitergetragen. So werden die Menschen davon abgehalten die Notwendigkeit systemischer Reformen zu erkennen und an Ihnen teilzunehmen. Denn am Ende geht es nicht um Schwarz gegen Weiß, Groß gegen Klein oder Europäer gegen Asiate: “Wir sind alle Menschen, und wir haben mehr gemeinsam, wie dass uns trennt.” Der eigentliche Kampf ist der soziale Kampf Reich gegen Arm.

Quelle:
http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/18092/rasse-rassismus
http://www.duden.de/rechtschreibung/Rassismus#Bedeutung1
http://www.exposingtruth.com/why-racism-was-never-really-about-race/
Graeber, D. (2012). Schulden: die ersten 5000 Jahre. Stuttgart: Klett-Cotta.

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