Rassismus als Motor des Kapitalismus

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Unser globales Wirtschafts- und Finanzsystem beruht auf rassistischer Ausbeutung, die sich von der des Kolonialismus und der Sklaverei nicht wesentlich unterscheidet. Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, funktioniert nur mit einer Einteilung von Menschen in erste und zweite Klasse.

Unsere Welt ist in vielerlei Hinsicht eine zutiefst rassistische. In Deutschland ergehen sich Neonazis in rechtem Terror, Politiker und Medien diffamieren pauschal ganze Bevölkerungsgruppen. Um diese offenen Formen des Rassismus soll es hier aber nicht gehen. Vielmehr um ihren subtileren und in seiner komplexen Gesamtheit um Längen destruktiveren Bruder.

So sehr wir uns auch als weltoffen und tolerant verstehen wollen, genauso sehr verschließen viele von uns ihre Augen vor dem globalen Rassismus, der tagtäglich wütet, auf dem noch immer unsere Wirtschaftsordnung aufgebaut ist und auf den so viele Probleme dieser Welt zurückzuführen sind. Diese Dimension wird aus reinem Selbstschutz heraus vielfach ausgeblendet.

Die Krönung der Schöpfung

Bis in die 1960er Jahre hinein gab es in Europa Menschenzoos. 1874 vom deutschen Tierhändler Carl Hagenbeck ins Leben gerufen, wurden die Völkerschauen zum kulturellen Dauerbrenner in den europäischen Großstädten. Araber, Neger, Eskimos wurden dem Weißen zur Schau gestellt. Zur Bespaßung der europäischen Mittelschicht. Der Wilde an der Grenze zur Tierwelt, der Weiße als Krönung der Schöpfung. Über die Jahrzehnte haben sich in den Zoos mehr als 400 Millionen Europäer ihren rassistischen Trieben hingegeben. Aus dem europäischen Kollektivgedächtnis wurde dieser Schandfleck der Misanthropie erfolgreich getilgt – passen alte Kamellen von Afrikanern, die neben Affen in Käfigen hausen, auch kaum zum pseudo-aufgeklärten, pseudo-humanistischen Mäntelchen, das wir uns nur allzu gerne umlegen.

Bis in die 1960er gab es in Europa Menschenzoos, in denen „Fremde“ die weiße Bourgeoisie bespaßen sollten. Hier ein kleines Mädchen in Brüssel, Belgien im Jahr 1958.

Blind für die eigene Geschichte tadelt der unbefleckte Europäer statt sich selber lieber transatlantisch. Das Weltverbrechen Sklaverei zu kritisieren, ist dann auch weit weniger schmerzhaft, als sich über die perversen Auswüchse der eigenen Geschichte ernsthafte Gedanken zu machen.

Damals gehörten die Menschenzoos zum nationalen Kulturgut der zentraleuropäischen Staaten und waren aus ihm ebenso wenig wegzudenken, wie die deutsche Pünktlichkeit, der französische Rotwein oder die Queen of England. Heutzutage wären solche Zoos natürlich undenkbar.

In den letzten 100 Jahren hat sich offensichtlich das Denken oder zumindest das allgemein anerkannte Narrativ fundamental verschoben. Das Grundkonstrukt unserer Weltordnung aber hat sich vom Kolonialismus hin zum Neoliberalismus unserer Zeit nicht geändert. Keineswegs. Auch wenn sich die Rhetorik vielerorts um 180° gedreht hat, an der Art und Weise, wie Weltwirtschaft funktioniert, wie Tresore immer voller und Reisschüsseln immer leerer werden, daran hat sich nichts Grundlegendes geändert.

Neokolonialismus wird zu Demokratieexport

Wir wissen alle, dass Shirts von XY auf dubiose Art und Weise irgendwo in Asien produziert werden oder dass es im Irakkrieg auch irgendwie um Öl geht. Aber wir blenden dabei systematisch die betroffenen Menschen aus. Es herrscht ein krasser Empathiemangel. Jean Ziegler meint das Gleiche und sagt:

„Die afrikanischen Kinder sterben ja nicht auf dem Ku’damm oder den Champs Élysées.“

Solange es uns halbwegs gut geht, solidarisieren wir uns nicht aufrichtig mit den Geknechteten dieser Welt. Auch wollen wir uns nicht ernsthaft eingestehen, dass unser Wirtschaftssystem im Grunde noch immer auf dem lange überwunden geglaubten Kolonialismus vergangener Jahrhunderte gründet.

Früher wurden Afrikaner nach Amerika verschifft, heute werden – viel effizienter – die Arbeitsplätze selbst über den Globus verschoben. Früher sind wir im Namen der Zivilisation in fremde Länder eingeritten und haben Bodenschätze geraubt, heute reiten wir im Namen der Demokratie überall auf der Welt ein und rauben Bodenschätze. Wo ist der Unterschied? Ich kann ihn nicht erkennen.

Neoliberalismus, Imperialismus, Neokolonialismus, Finanzkapitalismus – unterschiedliche Bezeichnungen können nicht über die zu Grunde liegenden Macht- und Verteilungsverhältnisse hinwegtäuschen. Ebenso wenig über die Psychologie sämtlicher Akteure. Es ist eine des Einteilens von Menschen unter geographischen und ethnischen Gesichtspunkten und damit eine Psychologie des Rassismus.

Große Teile der Restwelt werden von den Industriestaaten wie in dunkelsten Kolonialzeiten noch immer als Rohstofflager und als bloße Quelle von Arbeitskraft angesehen. Unter dem Mäntelchen Demokratieexport schwafeln Politiker von Freiheit und einem diffusen westlichen Wertekanon, die mit aller Kraft verteidigt und verbreitet werden müssen. Auf dem schmalen Grat zur Schizophrenie schlagen diese Figuren Purzelbäume und machen uns dabei immer wieder Glauben, dass rohe Gewalt als Mittel zur Durchsetzung dieser diffusen Werte im Notfall legitim sei. Krieg als permanente Ausnahme.

Dass wir aber nicht für Freiheit und Demokratie – und noch viel weniger für die vielfach instrumentalisierten Brunnen und Mädchenschulen – in den Krieg ziehen, wird nur sehr selten kommuniziert. Und wenn dann ein deutscher Bundespräsident genau dies eben doch tut, und offen zugibt, dass es vielmehr deutsche Wirtschaftsinteressen sind, die seine Bundeswehr am anderen Ende der Welt verteidigt, muss er Tage später aus Schloss Bellevue ausziehen.

Die bloße Tatsache, dass Krieg mittlerweile von vielen Menschen durchaus als Komplize der Wirtschaft erkannt wurde, er dem einen Teil der Bevölkerung aber als notwendig und alternativlos verkauft werden kann und er dem anderen Teil egal ist, entlarvt unser Denken. Empathiemangel als Ausdruck eines subtilen Rassismus.

Es sind eben nicht unsere Familien, die irgendwo mit Bomben übersät werden. Auf meinem städtischen Krankenhaus landen keine Granaten mit weißem Phosphor. Und es sind auch nicht die Landschaften in Mitteleuropa, die auf Jahrhunderttausende mit radioaktiver Uranmunition verseucht werden.

Wie kann uns bloß der Mord an Hunderttausenden immer wieder als notwendiges Übel verkauft werden?

500,000 tote Kinder – „Ich glaube, es ist den Preis wert.“

Wer die erbärmlichste Form der Gewalt – Krieg – als Werkzeug zur Ressourcenbeschaffung akzeptiert, spricht den Opfern dieses Krieges jegliche Menschenwürde ab. Die Frage nach dem höheren Wert von Menschenleben vs. Bodenschätze stellt sich dann auch nicht. Der Tod all dieser Menschen ist nun mal der Kollateralschaden unseres Wohlstands.

Die damalige US-Außenministerien Madeleine Albright antwortete vor laufender Kamera auf die Frage einer Journalistin, ob denn eine halbe Million getöteter irakischer Kinder, die in den 90er Jahren in unmittelbarer Folge des verbrecherischen Wirtschaftsembargos gegen den Irak gestorben sind, den Preis dieses Embargos wert seien:

„Ich glaube, es ist den Preis wert.“

Dieses Statement musst Du Dir auf der Zunge zergehen lassen und dechiffrieren, was es im Kern über unsere Wirtschaftsordnung aussagt. Eine Minimalausstattung an Humanismus genügt, dass sich die Frage aufdrängt: Wie kann denn auch nur irgendetwas  auf der Welt den Preis von einer halben Million toter Kinder wert sein? Wer aber in dieser imperialistischen Denke gefangen und wie Ms. Albright zutiefst rassistisch ist, folgt einfach streng der rassistischen Grundlogik – es sind eben nur irakische  Kinder. Unsere Wirtschaftsinteressen sind es wert, 500 Tausend von ihnen zu opfern.

Im Kongo tobt ein blutiger Krieg, über 6 Millionen Menschen sind seit 1996 in dieser menschlichen Tragödie gestorben. Der „Afrikanische Weltkrieg“ ist damit der an Menschenleben verlustreichste Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg, und dennoch könnte er im Westen medial kaum abwesender sein. Ein Krieg in Afrika eben.

Potentieller Segen doch realer Fluch des Kongos – einem Land der Größe Westeuropas – ist sein unerschöpflicher Ressourcenreichtum. Und genau darum geht es in diesem blutigen Krieg: um die Vorherrschaft über die Ressourcen.

Allen voran die Coltanminen. Das aus dem Erz Coltan gewonnene Hochleistungsmetall Tantal ist unabdingbar für die Produktion von Hightech-Geräten wie Smartphones, Laptops, Kampfdrohnen und Spaceshuttles. Geschätzte 80% der globalen Vorkommen dieses wertvollen Erzes liegen unter kongolesischem Boden. Verschiedenste Milizen kämpfen um den Zugang zu den Minen und damit um das große Geschäft mit dem Westen. Aufgrund unseres Rohstoffhungers schlachten sich die verfeindeten Gruppen ab und vergewaltigen systematisch Frauen und Kinder der unterjochten Bevölkerung.

Wir als Verbraucher sind nicht willens, für unsere Smartphones und Flatscreens vernünftige und angemessene Preise zu bezahlen. Daher machen unsere Rohstoffkonzerne alles, um so billig wie nur irgendwie möglich an all diese Schätze zu kommen. Bayer, Glencore und Co. kollaborieren mit Mördern und Vergewaltigern und verdienen so Millionen. Uns als Konsumenten machen sie zu aktiven Mittätern dieser Verbrechen, denn um uns – unser Geld – dreht sich alles.

An jedem Handy, das wir kaufen, klebt das Blut von 6 Millionen toter Kongolesen.

Jesus 2.0

Die Apologeten unserer Wirtschaftsordnung beschwichtigen, all dies beruhe auf allgemeinen Marktmechanismen, der freie Markt werde nach einer gewissen Übergangszeit alles zum Guten wenden, Ungerechtigkeiten beseitigen und den Reichtum dieser Welt gerecht verteilen. Bald setzt der lang erwartete trickle-down-Effekt ein, der Wohlstand der Reichen wird irgendwann von ganz allein zum Bodensatz der Menschheit durchsickern. Menschen aus Fleisch und Blut sind weder dazu in der Lage, noch dazu berechtigt, in diese Prozesse aus Angebot und Nachfrage regulierend einzugreifen. Die unsichtbare Hand  des freien Marktes ist der einzig legitime Player in diesem Spiel.

Damit wird Verantwortung outgesourced. Nicht mehr an Gott, sondern an eine neue ominöse Entität mit Namen freier Markt.

Wir schieben schlicht und einfach unsere persönliche Verantwortung für Ausbeutung, Mord und Totschlag weit, weit von uns, verbannen sie aus unserer Wahrnehmung und übertragen sie auf diesen neuen Gott.

Das Blut der 1138 toten NäherInnen aus Bangladesch klebt nicht an unseren Händen, unsere Westen sind und bleiben weiß. Die Leichenberge der kongolesischen Minenarbeiter stehen in keinem Zusammenhang mit unser Sucht nach den neuesten, schnellsten, besten Smartphones, Laptops, Flatscreens.

Indem wir diese beiden Seiten ein und derselben Medaille entkoppeln, entlarven wir entweder unsere überwältigende, omnipräsente Ignoranz oder unseren im Kern immer noch tief verwurzelten Rassismus. Während wir die blutgetränkte Seite dieser Medaille aus unserer Wahrnehmung verbannen, huldigen wir umso mehr der anderen Seite. Konsumismus wird zum Selbstzweck und so zum erstrebenswerten ewigen Ideal hochstilisiert.

Wenn im Westen die theistische Religion stetig an Einfluss verliert, wird eben die Ersatzreligion   K o n s u m   zur neuen Götze erklärt. Jesus als Heilsbringer wurde längst vom iPhone abgelöst. Und genau wie die alten Götter legt auch der neue seine Anhänger in Ketten. Wir nehmen diese Ketten nicht als solche wahr, im Gegenteil, wir erheben sie zum Fetisch.

Die Befreiung vom Überfluss nicht als Verzicht empfunden, sondern als emanzipatorischer, befreiender Akt, steht dem Diktum Wachstum um jeden Preis feindlich gegenüber und ist in neoliberaler Logik folglich rückwärtsgewandt und fortschrittsfeindlich. Verweigerung von Konsumzwängen ist jedoch genau das: Befreiung.

Das Ablegen von Lebenslügen

Geblendet von der Wohlfühlvorstellung, wir helfen „denen“ ja auch irgendwie und greifen „ihnen“ wirtschaftlich unter die Arme, paralysiert von der Lebenslüge unserer Generation – dem Märchen der Entwicklungshilfe – gestehen wir uns einfach nicht ein, dass diese unsere Form des Kapitalismus Elend und Leid in unvorstellbarem Maße generiert. Das Elend offenbart sich jedoch nicht vor unserer Haustür, es entsteht weit weg, irgendwo in Afrika, irgendwo im Pazifik.

Bloß weil die Wörter Nigger und Reisfresser aus unserem Wortschatz verbannt wurden, heißt das nicht, dass wir weniger rassistisch wären. Wenn wir den Opfern unserer Art zu leben, den Marginalisierten, den Unsichtbaren, mit Gleichgültigkeit und brutaler Ignoranz entgegnen, offenbaren wir damit unseren noch immer zutiefst verwurzelten Rassismus. Wer sein Bedürfnis nach Luxusbefriedigung über das Leben von Millionen von Menschen stellt, ist im Kern rassistisch. Meine Bedürfnisse sind um Längen mehr wert als die von irgendwelchen Afrikanern, die sich abschlachten, diese Wilden. Das ist Rassismus in Reinstform.

Wir sprechen ganzen Bevölkerungen ihre Menschlichkeit ab, ihr Menschsein. Wir erheben uns über diese Menschen, wir sind moralisch, ethisch, zivilisatorisch auf einem höheren Level, auf der Gewinnerseite der Geschichte. Im Kampf Gut gegen Böse stehen wir auf der Seite des Guten. Wir sind das Gute. Die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Diese zutiefst diskriminierende, entmenschlichende Denkweise dient als Schutzmechanismus, mit der wir von Kindesbeinen an indoktriniert werden. Sie ist das mentale Schutzschild des Reichtums, denn sie bewahrt uns vor plagenden Gewissensbissen.

Indem wir unsere Verantwortung und unsere Schuld outsourcen und uns als die moralisch richtig Handelnden begreifen, treten wir jeden Tag die Menschenwürde anderer mit Füßen. Wir spucken auf universelle Menschenrechte. Wenn das Grundrecht auf Nahrung, Bildung und sauberes Trinkwasser unserer Profitgier im Wege steht, dann ist es eben obsolet.

Jedes Jahr das neueste Smartphone haben zu müssen einerseits, die Einbildung, ein aufgeklärt-humanistisches Weltbild zu haben andererseits, gehen nicht zusammen. Sie schließen einander kategorisch aus. Denn unser Konsum basiert auf Unterdrückung und Ausbeutung, auf Mord und Totschlag. An unser aller Hände klebt öltankerweise Blut.

Wir nehmen diese auf blanken Rassismus gründende kannibalische Weltordnung einfach hin. Wir schlucken die Erklärungen, diese Weltordnung sei ein unbedingt erhaltenswertes, weil alternativloses Gut. Denn der Zufall der Geburt hat uns zu den Profiteuren dieser Weltordnung gemacht. Unser Lebensstil gilt als zu wertvoll, um sich ernsthaft mit all diesen Problemen auseinanderzusetzen. Wir wollen all den Abschaum nicht sehen. Elend und Verzweiflung interessieren nicht, sie trüben nur die Stimmung.

Sklavenhandel und Kolonialismus damals, Krieg gegen den Terror und Neoliberalismus heute – das ist alles dieselbe stinkende rassistische Brühe aus Größenwahn und Über-Untermenschen-Denke. Unsere Rhetorik, in gewisser Hinsicht auch unser Denken haben sich gewandelt. Unsere Ignoranz und unser mörderisches Handeln haben es nie getan. Wir sind nicht und waren niemals die Guten.

„Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird,
zerstört die Menschlichkeit in mir.“

– Immanuel Kant

37 Kommentare zu "Rassismus als Motor des Kapitalismus"

  1. Blödsinn. Die Sklaverei wurde aus wirtschaftlichen, kapitalistisch, marktwirtschaftlichen, Gründen abgeschafft.

    • lächerlich , Kapitalismus ist Moderne Sklaverei !

    • Es hat sich nix geändert wir fahren heute halt mit autos zur arbeit statt mit der kutsche
      Ibd haben fließend wasser u so
      Das system
      Das prinzip ist dasselbe
      Wer das nicht checkt oder sieht hat schlichtweg keine ahnung!!!!
      Das ist die wahrheit

    • Ludwig C. Hetzel Geschichte lernen? Lieber Herr Hetzel die Wirtscgaftsform in der wir Leben ist Kapitalismus. Und Dieser Beeinhaltet nunmal die Sklaverei. Er wurde vielleicht mal eingeführt um den adeligen ihre Monopole oder Oligpoloe oder einfach ihre Vorteile beim abgeschotteten Handel aus der Hand zu nehmen aber der Kapitalismus ist längst dazu verkommen diesen zu dienen. Und während der Bürger oder Sklave immer weiter nach oben buckelt und nach unten tritt um hoffentlich mal zu den 10 Prozent der Gewinner zu gehören bleibt zu sagen das es wie beim Lotto ist. Da kann auch jeder gewinnen. Aber eben nicht alle. Christian Lindner ist ein überragender Redner aber wer das glaubt was er sagt, den neo liberalen Gedanken, der hat nichts gelernt, und verfügt über keine grundlegenden Kenntnisse in Wirtschaft. Liebe grüße Julian

    • Julian Kolb , In welchem Land gibt es denn Kapitalismus? Das was im Orwellschen Neusprech Kapitalismus genannt wird, ist in Wirklichkeit Faschismus oder Sozialismus. Ein Bund zwischen Großkonzernen und Staat zur Bereicherung von Eliten, oder eben nur der Staat zur Bereicherung von Eliten. Ein Land ohne Staat kenne ich nicht.

  2. Für mich,absolut offensichtlich!-kein Blödsinn!(obwohl mir das lieber wäre)

  3. Kapitalismus ist nur noch Moderne Slaverei hat aber mit Rassismus nichts zu tuen , die Realität ist eben halt die Armen werden Ärmer und die Reichen immer Reicher ! Und nur das zum Kapitalismus sind Fakten !

  4. Rassismus ist vielleicht der Motor unseres KORPORATISMUS oder „Sozialismus für die Reichen“ oder „Lobby-Faschismus“, wie wir ihn kennen –
    Mit Kapitalismus oder freiem Markt hat das nicht viel zu tun!
    Im Kapitalismus würden z.B. Zocker-Banken verdient pleite gehen!

    • richtig, aber Faschismus wäre eine bessere Bezeichnung, gekreuzt mit Sozialismus für die oberen 10000. Es scheint das die Neopresse zum Nest der ewig gestrigen Marxisten verkommt, die ihr schwachsinniges Süppchen am kochen halten wollen.
      Seit der Gründung der Zentralbanken ( Fed 1913) gibt es weder Kapitalismus noch freie Märkte, weltweit, denn ohne gesundes Geld und den freien Merkt kann Kapitalismus gar nicht existieren.

    • Auch Sie scheinen ein Verfechter der Deklaration zu sein.

      Erstmal ist Kapitalismus das Problem. Und nein, im Kapitalismus können solche Banken nicht Pleite gehen. Das wäre auch Grotesk. Weil die Banken diesen durch Zins und Zinseszins erst möglich machen.

      Und Sozialismus der Eliten ist ja ein Widerspruch in sich. Wie soll eine derart assouiales Klientel eine Sozialistische Struktur aufbauen. Wer es in diesen Kreisen verkackt schmiert ab. Das wäre im Sozialismus nicht möglich, da man sich hier gegenseitig auffängt.

      Ich gebe Ihnen Recht das der Grundgedanke des Kap. anders war. Das war es beim Kommu. auch. Gescheitert sind beide bei Ihrer Umsetzung.

      Und das liegt nicht an den Systemen, sondern einfach an der Gier des Menschen.

      • offensichtlich wissen Sie gar nicht was Kapitalismus ist, es kommt vom Wort Kapital und Kapital ist keinesfalls das was Sie für Geld halten oder das Girogeld, dass Banken aus dem Nichts schöpfen, nur ein sehr kleiner Teil dieses „Geldes“ kann zum Kapital werden, das Meiste sind nämlich Konsumkredite. Und ja im Kapitalismus müssen Banken Pleite gehen können, wie vor 1913. Kapitalismus ist keine Ideologie, die Tatsache dass Einige versucht haben ihn zu beschreiben ändert daran nichts, er hat sich aus jahrelanger Handel-und Wirtschaftstätigkeit entwickelt bis ihn korrupte Politiker sabotiert haben.

  5. „Freiheit und Demokratie“
    lächerlich!
    Freiheit ODER Demokratie
    sollte es heißen!

    Wer sich in einem Land mit 50% Staatsquote und 100.000 Verboten, Gesetzten und Verordnung noch frei fühlt – ist entwerder erfolgreich gehirngewaschen und seitdem logikresistent – oder wird vom Staat bezahlt!

    • „Freiheit oder Demokratie“

      Solange du unter Demokratie die Stellvertreter oder „repräsentative“ Demokratie verstehst würde ich dir recht geben, weil diese irgendwann immer in einer Diktatur endet – systemimannent (weil man eigentlich Korruption NIE wirklich verhindern kann).

      Bei einer direkten Demokratie ist Korruption aber nicht möglich – man kann schlecht ein ganzes Volk korrumpieren, soviel Geld hat nicht mal Nestle. Es sei denn, man korrumpiert die Medien so perfekt wie bei uns in DE, aber selbst das ist ein Ergebnis der repräsentativen Demokratie, weil in den ÖR-Medien z.Zt. „gewählte Volksvertreter“ in den Vorständen sitzen und bestimmen, was wie gesendet wird.

      Wäre in einer direkten Demokratie also auch nicht möglich.

  6. Ist Freiheit teilbar? Sie haben Spuren hinterlassen und von Liebe zum Grundgesetz, den Bürgerechten und zum Völkerrecht ist darin rein gar nichts zu lesen? Natürlich sind die Deutschen nicht erste Sahne, aber das linke Spektrum hat seinen Kampf gegen die Deutschen ideologisiert bis zur Selbstaufgabe. Auch das ist rassistisch bis in die Haarwurzel. Die Linke zeigt sich damit im Schulterschluß mit der Elite, die den antivölkischen Rassismus als Marktmechanismus benutzt, um die globalisierte Wirtschaftsmaschine zu ölen.
    Grundsätzlich stimmt das natürlich, der Kolonialismus war nämlich schon immer ein Unternehmerprodukt.
    Freiheit beginnt immer im eigenen Haus, und wenn’s da klemmt, kann sie nicht importiert werden.

  7. Mit Kritik an den „Rechten“ spare ich nicht, aber die Linke ist ebenso teuflisch und nur die Kehrseite der Medaille. Man schaukelt sich in seiner Arroganz gegenseitig hoch, und blockiert alle Fortschritt, der im Kopf stattfinden muß sttt auf der Straße. Das freut schon wieder den Dritten, der kann so unentdeckt entkommen!

    Der Kampf findet ganz unten statt nämlich in der Gosse! Auch die Linke hat keine Moral und ist nur das Gegenstück zur Rechten!

  8. Der Stalinterror war so blutig wie der Hitlerterror wie der Pinochetterror wie der Maoterror!

    Fangen Sie bei sich an. Moralapostel solcher Art wie Sie braucht kein Mensch.

  9. „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.“ (Mt 10, 34-37) – Die Bibel ist ein zweischneidiges Schwert! Man könnte diesen Jesus glatt für Karl Marx halten? Da lese man mal das Kommunistische Mainfest. Blinder Menschenhaß ist keine Lösung, sondern das Problem!

    • Früher hat die Kirche den Menschen mit der Hölle Angst eingejagt und sie so zum zahlen bewegt –
      heute macht uns der Staat mit Terror Angst – vor dem er uns mit Krieg beschützen will…
      Die Mächtigen finden immer ein Weg, wie noch mehr aus den Steuersklaven herauszupressen ist.
      Warum zum Teufel verleihen wir noch immer unseren Beherrschern diese destruktive Macht über uns?
      Wann reformieren wir den Staat und hören auf, Schutzgeld an unsere Gewaltherrscher zu zahlen?
      Video hierzu: „Die gefährlichste aller Religionen“
      https://www.youtube.com/watch?v=gecLqGB_Fww

    • Sie sagen also das Rechte Gesinnung defakto das gleiche ist wie eine Linke Gesinnung? Gewagte Hypothese.

      Wenn wir jetzt nur die Aspekte nebeneinander halten sieht man da schon unterscheide.

      Die Definition ist hier der Teufel. Und auch ein Problem der Partei die Linken.

      Im Rechten Lager ist man sich nämlich einig wer der Feind ist.

      Bei den Linken auch. Nur das hier der Wettbewerb, „Wer ist der Linkeste“ einen auf den Sack geht.

      Links und Rechts ist ein gewaltiger unterschied. Deswegen auch zwei Worte die Soweit auseinander gehen. Jedoch ist das was darin gesehen wird der enorme unterschied.

  10. Was ist eigentlich Rassismus?
    Klu Klux Klan ? Vielleicht so was?

    Katholiken (heute katholikische Moslems)

    Wir können sagen Staatsräson ist kein Rassismus?

    Korruption und Kollaboration , schon

  11. Wir werden keinerlei andere Ideen ausdenken, und es müssen auch keine ausgedacht werden“, sagte das Staatsoberhaupt.
    Diese Idee sei nicht ideologisiert und mit keiner parteilichen Tätigkeit verbunden, sondern mit einem allgemeinen einigenden Beginn.

    „Wenn wir besser leben wollen, muss das Land für alle Bürger attraktiver, effektiver werden“, so Putin.

    „Und es kann keine andere einigende Idee geben außer dem Patriotismus“, betonte der Kreml-Chef.

  12. Rassismus scheint mir eher hier zu liegen:
    Die Firma EU-Kommission zeigt sich offen für Obergrenze bei Bargeldzahlungen

    Kosten für EU-Pensionen steigen in gigantische Höhe

    Flüchtlinge – Schlepper Info-Blatt: Vergleich einzelner Länder, Unterkünfte, Zahlungen

    Ein Staat hat die Interessen der Bürger nach außen zu vertreten

    OPCW-Generaldirektor:Amerika IS setzt womöglich Giftgas ein
    Tausende Tote durch Vitamin-Pillen?

  13. Erst inszeniert die US-Regierung mit Hilfe ihrer Verbündeten Verbrecher durch Umstürze und Kriege ein Chaos. Dann setzen dieselben Drahtzieher, in Absprache mit den ihnen hörigen europäischen Firmenkollaborateuren -selbsternannte-„Staats“ chefs, massenhafte Flüchtlingsströme nach Europa und vornehmlich Deutschland in Bewegung. Und schließlich, wenn das Chaos nun auch in Europa zu überborden beginnt
    (z.B. Kölner Übergriffe), bieten genau dieselben Verbrecher durch die ihnen hörigen Politiker/Polizisten in heuchlerischer Hilfsbereitschaft das globale polizeilich-militärische Stützkorsett an, damit die äußere Form und Sicherheit gewahrt bleiben sollen…

    Verfolgen Sie diesen roten Faden einmal mehr in der S&G-Ausgabe 4/2016 und lernen…

  14. Und dazu passt herrlich die schon längst beschlossene #Bargeld #Abschaffung #Bargeldverbot . Diese #UN Resolution 2199 hat Giermony zu erfüllen. Deutschland ist schon längst verramscht. http://wp.me/p2KG6k-pz

  15. Der Artikel ist wirklich der absolute Tiefpunkt an Verlogenheit und Menschenverachtung. Praktisch lernt man hier, wie in der Sowjetunion und dem maoistischen China wirklich gedacht worden ist. Die aufgestauten und tiefsitzenden Neid- und Hassgefühle brechen heraus und rationalisieren die Gulags und KZs regelrecht herbei.
    An den Rändern entstehen die kleinen Diktatoren und möchten Gott spielen, Herr sein über Leben und Tod. Da verrutscht schon mal die Maske und die Farbe wird zur Nebensache.
    Man kann auch erkennen, wie wirklich im deutschen Volk gedacht wird, wenn die Ideologen ihre Chance wittern.
    Die Deutschen sind beschämend. Und daß solche Tiraden neben unglaublichen Plattheiten stehen – wer da an Zufall glauben will?

    Jeder…

    • Der Artikel ist einer der besten seiner Art !
      Wie ein 24 stündiges Mantra verfehlt er seine psychologische Wirkung um keinen Millimeter !
      Leute aufgepasst, die Methoden werden subtiler !!!
      Hier lauert ein Uralt-Trick : Man gibt inhaltlich vor gegen die Bösen zu sein – faktisch aber, zersetzt man die Moral der Widerständler mit überbordenden Wiederholungen moralischer Schuldzuweisungen !
      Politiker aller Lager erkennen die Machart u. das beabsichtigte Ziel sofort, aber der User ist hierüber nicht geschult. Also : zur Entlarvung eines Politikums ist es überaus wichtig, sich künftig nach jedem Artikel die ungeschminkte Frage zu stellen : was dachte und fühlte ich noch vor dem Text, wie sieht es jetzt damit aus u. wem könnte meine…

      • …veränderte Stimmung nützen ?!

        Die Frage welche Rolle hierbei Neopresse spielt, ob sie die Artikel mit Bedacht oder unbedacht gar unbedarft auswählt, kann nicht abschließend beantwortet werden, obwohl es einige Indizien gibt, die ersteres vermuten lassen.

  16. Der Beitrag beschreibt richtig die erbärmliche Doppelmoral und Ungerechtigkeit unserer Welt, in der auf undemokratische und inhumane Weise die vorhandenen Ressourcen wenigen Personen bzw. Familien dienen, denen die Weltkonzerne gehören und denen die meisten Regierungen der Welt verdeckt oder auch offen untertan sind.

    Ist dieses Herrschaftssystem Kapitalismus? Der Begriff passt zum Teil, obwohl er im Kern mehr eine Technik des Wirtschaftens und Gestaltens meint und nicht die Übermacht der großen Kapitalinhaber.

    Aber ist das Rassismus? Die Auswüchse des Kapitalismus haben sich historisch gesehen früher ganz offenr zum Rassismus bekannt. Heute ist dieer Kapitalismus auf offenen Rassismus nicht mehr angewiesen. Hartz IV ist für alle da!

  17. Oder wie mein Physiklehrer meinte: Ein Strom kann nur zwischen zwei Polen fließen. Oder so ähnlich- er meinte wohl: Kosten muß man sozialisieren – Gewinne privatisieren.

  18. Dass es Menschenzoos bis in die 1960er Jahre in Europa gab, war mir bisher nicht bekannt; m. W. gab es sowas im 19. Jahrhundert bis vor Ende des 2. Weltkriegs. Eigentlich unvorstellbar und schockierend, dass so etwas mal als „normal“ angesehen wurde. Aber heute gibt es im Prinzip Ähnliches: TV-Formate wie Frauentausch, BigBrother und Dschungelcamp sind vom Prinzip her nichts anderes – hier werden Leute benutzt*, um in der Öffentlichkeit vorgeführt zu werden.
    *(Wer es finanziell nicht nötig hat, macht bei so etwas nicht mit.)

  19. Nehmt euch an der Hand und packt euch nicht am Hals. Bitte!!!

  20. katharina scheuer | 4. Februar 2016 um 17:54 | Antworten

    „kannibalistische weltordnung“: gehts nicht ne nummer kleiner? kennst ne bessere in theorie + praxis? die kapitalistische ist stetig reformierbar, da demokratisch. das kann man von allen alternativen systemen nicht sagen.

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