in Gesellschaft

Am Jahrestag der Bombardierung Dresdens, geschehen am 13., 14. und 15. Februar 1945, fanden wie in den Vorjahren verschiedenste Gedenkveranstaltungen statt, sowie Proteste gegen die Vereinnahmung dieses Tages durch Neonazis.

Bei einer Gedenkfeier auf dem Heidefriedhof, an der etwa 300 Menschen teilnahmen, wurden weiße Rosen als Zeichen der Trauer und des friedlichen Gedenkens niedergelegt. Am Nachmittag folgte der vom Bündnis „Dresden-Nazifrei“ organisierte Rundgang Täterspuren, in dessen Verlauf Orte besucht wurden, die mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Dresden verbunden sind. Dabei nahmen über 1000 Menschen teil.

Am Montag um 17:00 begann die von der Stadt Dresden, der Arbeitsgruppe 13. Februar und anderen Veranstaltern organisierte Versammlung, die an die Verantwortung der Deutschen für den Krieg und damit auch an der Zerstörung Dresdens erinnerte. Mit einer Menschenkette um die Innenstadt sollte ein Zeichen gesetzt werden, dass Nazis in der Stadt nicht erwünscht sind. Gegen 18:00 Uhr schloss sich die Menschenkette, auf Grund der großen Teilnehmerzahl mancherorts in mehreren Reihen. Vor der Frauenkirche wurden zum Gedenken Kerzen entzündet, die in Form einer Kerze auf dem Neumarkt angeordnet wurden.

Zur gleichen Zeit sammelten sich westlich der Innenstadt diejenigen, die einen dort angekündigten von Neonazis organisierten Trauermarsch verhindern wollten. Auch viele Teilnehmer der Menschenkette gingen nach Auflösung der Kette zu den Blockaden. Nachdem Gegendemonstrationen am Haltepunkt Freiberger Straße und auf dem Sternplatz vor der Herkuleskeule von der Polizei nicht aufgelöst wurden, konnte der rechte Demonstrationszug vom Hauptbahnhof aus nur wenige Blöcke weit ziehen und musste dann umkehren. (de.wikinews.org)

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