in Gesellschaft

Die Kampagnen gegen verschiedene Berichte und Kommentare in sozialen Medien wirken. Nachdem lange Zeit lediglich die Medien und die Regierungspolitik tobten, schließen Großkonzerne nun auf. Coca-Cola, Honda oder Unilever haben damit angefangen, Facebook zu boykottieren. Ganz im Sinne der Regierenden, die Kritik als Hass-Mails oder gar als Fake News empfinden (wie in der Corona-Debatte deutlich wurde). Der Boykott der Unternehmen kostet Facebook ersten Medien zufolge 7 Milliarden Dollar. Nun will deren Chef und Gründer Mark Zuckerberg „mehr tun“.

Am Fliegenfänger

Schon lange fürchteten Beobachter, Facebooks Geschäftsmodell würde mit voller Absicht ignoriert. Facebook stellt schlicht den technischen Rahmen, um Content jedweder Art einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Grüße, Geschichten, Fotos, Videos, aber auch Werbung. Die Werbung wird bezahlt.

Die Nutzer von Facebook wiederum sind Herrschenden offenbar ein Dorn im Auge gewesen. Zahllose Versuche stellten darauf ab, bestimmte Contents zu verbieten – und nahmen den technischen Anbieter Facebook ins Visier. Der musste – vor allem in Deutschland – nachweisen, dass er sperrte und strich. Ganz so, wie es an sich die Gerichte tun müssten.

Hasskommentare und „abwertende Inhalte“ jedoch sind nach langer Medienbeschallung nun offenbar den Großkonzernen zu viel. Coca-Cola etwa hat angekündigt, für zumindest 30 Tage lang nicht bei Facebook zu werben. Es werde zwar nicht, wie die anderen Unternehmen, einen allgemeinen Boykott vornehmen – die Pause dürfte indes ihre Wirkung nicht verfehlen.

Aufhänger der jüngsten Aktionen ist der Tod des US-Amerikaners George Floyd und die aufkommende Protestwelle gegen den Rassismus. Offenbar sei das Unternehmen zu nachlässig mit Kommentaren umgegangen, hieß es. Zuckerberg selbst wollte sogar Äußerungen von US-Präsident Donald Trump anders als etwa Twitter nicht sanktionieren. Eine willkommene Gelegenheit für Großkonzerne, den Werbeetat zu schonen und kostengünstig im Mainstream mit dieser „Good-Will“-Aktion zu reüssieren. Oder? Sie müssen davon ausgehen, dass sich das US-Unternehmen Facebook unter Druck setzen lässt. Auch dann, wenn es einfach nur die Technologie, eine Plattform, anbietet. Reine Erpressung – die zum NetzwerkdurchsetzungsGesetz passt, das wir hier noch einmal vorstellen. 

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Kommentar

  1. Genderwahn, Gendersprech, allgemeines Neusprech und eine gerade in den USA ablaufende Kulturrevolution, mit Bildersturm und Umbenennungswahn nach Maoistischem Vorbild, sind allesamt die handfesten Auswüchse des durch Corona endgültig radikalisierten Kulturmarxismus. Mit dabei ist auch dieselbe impertinente Intoleranz gegen alles, was sich auch nur wagt diesem Wahn entgegenzustellen. Dabei ist die Machtverteilung von vornherein asymmetrisch. Einerseits gibt es die originären Marxisten und ihre hirnlädierten Anhängsel, wie FFF, XR oder BLM, die immer hochgradig organisiert sind, weltweit agieren und von den Medien als Normativ in Szene gesetzt werden. Und anderseits existieren nur wertekonservative und rechte Gruppen, zersplittert, ohne vergleichbaren Organisationsgrad, ohne positive Medienpräsenz und daher ohne jede Kraft sich dieser organisierten Mafia wirksam entgegenzustellen.

    Geld ist Macht und wer mächtig werden will, braucht eben Geld. Da den Kommunisten selbst keines aus produktivem Mehrwert generieren können, werden sie versuchen, es sich über die Staatshaushalte zu erschleichen. Dazu werden sie ihre Kofferträger in die Parlamente wählen lassen, um mit Marionettenregierungen, über Steuern und Abgaben, an das Geld der Völker zu gelangen. Damit werden sie dann ihre spleenigen Projekte finanzieren und ihre Tyrannei aufrechterhalten.

    Ein perfektes System, ohne sichtliche Erlösung – mit Deutschland als erkennbaren Vorreiter.

Webmentions

  • Wie die sozialen Medien mit Geld auf Linie gebracht werden – Die Welt 1. Juli 2020

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