in Gesellschaft

Fast kommt man in Versuchung, es Monopoly nennen, das Geschäft mit der Seniorenpflege in den Heimen.

„Investieren Sie in ein Pflegeheim, 7,25 Prozent Rendite pro Jahr, Einnahmen staatlich garantiert.“

Ein Satz aus einem Werbeprospekt eines Immobilienfonds und er wirkt wie ein Versprechen aus den Zeiten vor der Finanzkrise.

Wie kann man mit Altenheimen so viel Geld erwirtschaften? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Geht das alles am Schluss nicht auf Kosten der Alten, der Kranken und des Pflegepersonals? Demente Senioren als Kapitalanlage?

Der Bedarf ist gigantisch, die Gewinnmöglichkeiten offenbar auch.

Die gefilmte Heimreise ist oft heiter, stimmt nachdenklich, führt zu vielen Helden des Alltages, zu Menschen, für die das Heim tatsächlich Heimat geworden ist, die neue Familien bekommen, zu Pflegern, die alles geben und zu wenig kriegen, aber auch zu Menschen, für die Gänge und Aufenthaltsräume ein trostloser Wartesaal auf den Tod sind.

Und dann geraten die Autoren Sven Ihden und Fabian Sabo tief hinein in einen großen Immobilienskandal, in dem Menschen – Bewohner wie pflegendes Personal, nur Handelsware im Spiel um immer höhere Renditen sind.

“die story” sucht in deutschen Altenheimen nach den Auswirkungen der Privatisierung. Sehen Sie sich dazu den Filmbericht an:

Pflegeheim Monopoly – Wenn der alte Mensch zur Ware wird

[vimeo]http://vimeo.com/53485225[/vimeo]

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