NATO bereit für Reform – Maas will an Kriegsunion festhalten

Die NATO ist nach dem Zweiten Weltkrieg und zu Beginn des Kalten Krieges von einer Allianz westlicher Mächte gegründet worden, um ein Gegengewicht für den Warschauer Pakt darzustellen und um die Sicherheit der westlichen Staaten gegenüber der kommunistischen Sowjetunion zu gewährleisten.

Mit Ende des Warschauer Paktes, dem Zerfall der Sowjetunion und letztlich der Präsidentschaft Donald Trumps ist die NATO eigentlich obsolet geworden. Donald Trump hatte bereits früh von einem möglichen NATO-Austritt der USA und einer potenziellen Obsoleszenz der NATO gesprochen.

Um die NATO-Partner mehr in die Verantwortung zu nehmen und um nicht mehr den Großteil der immensen Rüstungskosten tragen zu müssen, übte Präsident Trump Druck auf die NATO-Partner aus, und forderte, dass diese zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Unterstützung der Allianz ausgeben.

Während Donald Trump mit seiner Militärmacht die NATO wohl kaum benötigt, setzen NATO-Generalsekretär Stoltenberg, Berlin, Brüssel und Paris auf eine Stärkung und unbedingte Erhaltung der NATO, obwohl diese Organisation ein Relikt des Kalten Krieges ist.

Wirtschaftliche Expansionsstrategie des Westens

Offenbar hat man sich beim Treffen der NATO-Außenminister am 1. Dezember 2020 dazu durchgerungen, die Organisation zu reformieren. Heiko Maas und sein französischer Amtskollege Jean-Ives Le Drian stellten am 1. Dezember den Expertenbericht des NATO-Außenministertreffens vor.

Sie erklärten, dass sich die NATO einem „Reflexionsprozess unterziehe, um die politische Dimension der Allianz zu stärken und Empfehlungen von Einigkeit, Solidarität und Zusammenhalt im Bündnis zu geben“: „Wir bekennen uns zu diesem Gedanken als Investition in die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft.“

Offenbar befürchten die  NATO-Partner, dass sich das „starke Amerika“ von dem Bündnis abwenden könnte und Europa quasi „schutzlos“ dastehen würde: „Mit Blick auf gegenwärtige und künftige Herausforderungen zeichnet der Bericht ein ernüchterndes Bild unseres künftigen Sicherheitsumfelds und entwirft einen ausgewogenen Kurs für das Bündnis. Der Bericht und seine Empfehlungen ermöglichen es uns, an der weiteren Stärkung der Allianz zu arbeiten, einschließlich ihrer Rolle als zentrale transatlantische Plattform zur Abstimmung unserer Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Die europäische Souveränität ist über die letzten Jahre gewachsen. Wir Europäer fragen nicht mehr nur, was Amerika für uns tun kann, sondern was wir selbst tun sollten, um unsere eigene Sicherheit zu stärken und die transatlantische Partnerschaft ausgewogener zu gestalten. Dies sind zwei Seiten derselben Medaille.“

Maas sagte, dass „die NATO davon ausgeht, dass mit Biden alles anders werden wird“. Vor allem bei den finanziellen Anstrengungen der Europäer dürfte der neue US-Präsident die Linie des bisherigen Amtsinhabers fortsetzen wollen. Deshalb, so Maas, müssen „wir uns klar werden, was wir Europäer künftig leisten wollen und was die Amerikaner noch leisten werden“.

Aktueller Anknüpfungspunkt ist die Situation in Afghanistan. US-Präsident Donald Trump hat den Abzug amerikanischer Truppen vom Hindukusch angeordnet. Dieser Schritt soll bis Ende April 2021 vollzogen werden.

Donald Trump hat jedoch nicht nur den Truppenabzug in Afghanistan angekündigt, sondern auch im Irak, im Sudan, in Syrien und in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Fakt, welcher Kriegstreibern wie der NATO nicht gefallen dürfte. Die NATO-Treuen haben sich allerdings mehrfach verkalkuliert:

Präsident Trump könnte sogar Präsident bleiben und der Abzug der US-Truppen ist eine unumstößliche Entscheidung des US-Präsidenten. Die vier großen Friedensabkommen, die Donald Trump zudem 2020 erzielt hat, weisen auf einen ganz anderen Weg in die Zukunft hin – eine Zukunft, die den Plänen der NATO-Kriegstreiber entgegensteht.

15 Kommentare zu "NATO bereit für Reform – Maas will an Kriegsunion festhalten"

  1. Das Maasmännchen sollte zurück treten es hat keine Ahnung vom Fach.

    • Auch mein Gedankengang.Es gibt zuviele nicht provilierte in der Deutschen Regierung – nicht meine – und wie es scheint ebensolche – zu hoch bezahlte Berater.

  2. „Die NATO… ist gegründet worden, um ein Gegengewicht für den Warschauer Pakt darzustellen…“
    Da die NATO im April 1949 gegründet wurde und der Warschauer Pakt erst im Mai 1955, war es wohl eher umgekehrt.

  3. Stefan Schembara | 17. Dezember 2020 um 17:48 | Antworten

    Die NATO hat 1990 ihre Geschäftsgrundlage verloren. Eilig wurde die Idee der OUT OF AREA Einsätze kreiert. Aus einem „Verteidigungsbündnid“ wurde ein Angriffsbündnis.

    • ? Im Verdrehen der Tatsachen ist die USA, zu ihren Nutzen schon immer gut. ? Hat sie wohl mit ihrer Muttermilch eingesogen.?

    • Wozu das Deutsche Volk auch nicht befragt wurde, das nach wie vor seine Verteidigungs-Wehrmacht haben will, keine Streitmacht in Gesellschaft mit Weltkriegstreibern.

  4. Zum Kommentar Frank vom 16.Dezember 2020.
    Richtig, ihr Journalisten könnt es besser, richtig recherchieren. Nicht nach dem Motto: “ Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe“. Ist doch schei……., von wegen freie unabhängige Presse……..

    • Eines der schönsten und sogar leicht begreifbaren Wörter nennt sich schlicht und sachlich : HEGEMONIE.

      Damit hatte man in der politischen „Wendehals“-Zeit (Neunziger) sogar es geschafft, den sowjetischen Staatslenker M. Gorbatschow mit glatten Lügen hinters Licht zu führen. „Wir sind gegen eine jegliche Form von offener oder „verdeckter“ NATO-OSTERWEITERUNG.“ Kaum war der Lügenspeichel der westlichen „Nato-Freunde“ in deren Rachen leicht angetrocknet, schwubbs waren die Ostsee-Anrainer über Nacht Mitglied des Bündnisses. Nicht anders verlief es mit den Balkan-Staaten. Nur all zu dumm, dass die aufstrebende kommunistische Weltmacht CHINA immer mehr Salz in die Suppe streut, die letztendlich alle, (sogar die USA), künftig verstärkt werden auslöffeln müssen. Nordkorea reicht im Anschluss dann zur Krönung das „Atomare Dessert“. Der IRAN unterdessen sucht schon mal vorsorglich Handfeger und Kehrblech für die Beseitigung der Kolleteralschäden. Sind doch tolle Aussichten, oder ???

  5. Zum Kommentar von Frank… Genau so ist es. Nur noch schreiben was das System will.
    Hier sieht man es ganz deutlich.

  6. A.Merkel Ideologie im stützenden Korsett der CDU/CSU, die ihre Waffengeschäfte nicht verlieren wollen.

  7. …. Die NATO wurde 1949 gegründet! Die Gründung des WarschauerPakt folgte 1951 als Reaktion darauf. Bitte bleiben Sie bei der Wahrheit

  8. jakarieblauvogel | 29. Dezember 2020 um 22:03 | Antworten

    kleine männer waren schon immer gefährlich. dieses männlein, schmächtig von statur, hat eine frappierende ähnlichkeit nein, nicht mit dem wohlgenährten napoleon, nein, da gab es so eine nazigröße,wir erinnern uns an geschichtsbilder, dieses männlein eifert also dieser nazigröße doch nicht etwa nach? wollten wir diese zeit nicht endlich hinter uns lassen? wollten wir nicht endlich sühne tun, nicht die sprache der täter mehr sprechen, das handeln der täter nicht mehr tun? wo bleiben all die schwüre? man sagt: die geschichte wiederholt sich nicht, ich sage doch!!! sie wiederholt und noch viel schlimmer. die, die jetzt grölen: haltet den dieb, sind die wahren brandstifter die „geschichtswiederholer“ und die haben so gar namen, so wie einst himmler, göhring, hitler u.v..m.sieh mal einer an und während der dumm michel literweis den kakako auch noch trinkt durch den er gezogen wird, bereiten solche typen wie der da auf dem bild, das neue reich vor und zwar in den rötesten farben, wie blut. nein wir lernen nicht!

  9. Maas und Kriegsunion? gegen wen? weil der Russe pausenlos angreift, weil der Ami in Europa Krieg will, weil Maas was an der Birne hat, oder was?

  10. Diese Presse hier ist vom Staat, und behauptet das Gegenteil aber verraten sich mit ihren Texten so dermaßen, so jetzt deabonniere ich den Rotz auch. Es ist wie überall der DS sitzt viel zu tief und die Taktik hier, ist wie immer die selbe: Das Volk zu spalten, zu verwirren, Angst zu machen und möglichst viele falsche Meinung zu bilden, damit Sie ihre scheis Agenda20/21 und den Rockefellerplan immer schön weiter durchziehen können. Alles nur Propaganda und Manipulation über Medien, die schlimmste Waffe jeder Regierung seitdem es TV gibt. Es wird sich niemals etwas ändern solange die Sklaven ihre „Nachrichten“ schön weiter gucken und den scheis glauben. Ich hoffe echt das sich alle dieser Politiker schnell impfen damit wir endlich Ruhe haben. Auch wenn Merkel sich in ihre neue Burg verpisst.

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