in Gesellschaft

Deutschlands ranghöchster Nato-Admiral Manfred Nielson prangert den Zustand der Infrastruktur in Deutschland an. In einem Interview mit der „Welt“ sprach der Admiral von erheblichen Defiziten der deutschen Infrastruktur. Der Zustand der Infrastruktur könne die Bedürfnisse des Militärs nicht mehr abdecken, so Nielson. Neben den Bedürfnissen für das Militär bezeichnet Nielson allerdings auch die Infrastruktur insgesamt, also auch abseits der Bedürfnisse des Militärs als „miserabel“.

In zwei Jahren plant die Nato ein Großmanöver in Deutschland. Nielson befürchtet, dass viele Straßen und Brücken den Belastungen der Militärtransporte nicht mehr gerecht werden. Es räche sich jetzt, dass sich die Politik seit Jahren nicht mehr um die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur gekümmert habe, so Nielson. Auch bei der Deutschen Bahn sieht der Admiral Probleme. Die Bahn benötige derzeit eine Vorlaufzeit von fünf Tagen, um Panzer innerhalb Deutschlands zu transportieren. Daher sei ein schneller Transport mit der Bahn innerhalb Deutschlands derzeit unmöglich.

Erst vor wenigen Tagen kritisierte der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen die Politik der CDU und rief zu einem Kurswechsel auf. Die CDU müsse von innen reformiert werden, daher sei der Wechsel an der Parteispitze (AKK als neue CDU-Chefin) begrüßenswert. Maaßen übte umfassende Kritik an der Politik der Bundesregierung. Die Ausländerpolitik sei noch immer ein großes Problem. Täglich kämen noch immer mindestens 500 Asylsuchende nach Deutschland.

Zudem gebe es „grundlegende Schwierigkeiten“ in Deutschland, so Maaßen mit Blick auf den Bau des Berliner Flughafens. Wer in Berlin mit dem Flugzeug lande, frage sich, ob er in einem Schwellenland angekommen sei. Von der Regierung hieße es stets, dass Deutschland eine reiche Industrienation sei, doch wenn man sich die bröckelnde Infrastruktur, die maroden Straßen und Schulgebäude ansehe, müsse man sich fragen, wo das Geld der Steuerzahler dafür geblieben sei und warum Deutschland nicht in der Lage sei, in einem überschaubaren Zeitraum Flughäfen, Brücken und U-Bahnen zu bauen. Es sei zudem nicht nachvollziehbar, so Maaßen weiter, weshalb über 235.000 ausreisepflichtige Ausländer nicht abgeschoben würden.

Die Schleswig-Hosteinische Bildungsministerin Karin Prien kritisierte Maaßen und bezeichnete auf Twitter seine Äußerungen als „absurdes Zerrbild“ von Deutschland. Dieses vermeintlich „absurde Zerrbild“ wurde nun allerdings von einem Experten der Nato bestätigt. Die Steuergelder, um diese zu bezahlen die erwerbstätige Bevölkerung nahezu ein halbes Jahr lang arbeiten gehen muss, werden eben für den Hofstaat der Herrschenden und deren exotische Gäste benötigt.

Wie es um die Infrastruktur in Deutschland bestellt ist, wissen wir alle aus täglichem Erleben. Es fehlen mehr als 70 Milliarden Euro in Merkel-Deutschland. Nach 13 Jahren Kanzlerin – doch niemand spricht darüber. Lesen Sie hier mehr dazu. 

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