Nächster Versuch der Bargeldabschaffung: Testfeld Sudan

Bargeld soll abgeschafft werden, geht es nach der „Better Than Cash Alliance“, von der wir hier bereits mehrfach geschrieben haben. Dahinter verbergen sich sowohl Kreditkartenunternehmen aus den USA wie auch – Bill Gates und seine Stiftung. Kein Hirngespinst: Der vielleicht (!) sozialste Mensch der Welt, Freund von Angela Merkel oder Ursula von der Leyen – und auch der deutschen Massenmedien -, kümmert sich auch um das Problem Bargeld. Die Kreditkartenunternehmen und Bill Gates arbeiten zum Wohl der Menschen daran, dass diese schnelle und sichere Transaktionen vollziehen können. Die US-Regierung sieht sich im selben Boot, da sie die Transaktionen dann genau aufzeichnen und am Ende kontrollieren und sogar steuern… nein, dies ist reine Spekulation. Die US-Regierung jedenfalls hilft mit. Die Experimente laufen in armen Ländern.

Nun freut sich die Better Than Cash Alliance, das fortschrittliche Land Sudan gewonnen zu haben.

Eine große Vision

Die Allianz erklärte vor weniger als einer Woche, dass dies „Teil einer Vision“ davon sei, die „Wirtschaft zu ‚transformieren'“. Sie verkündete, freute sich die Republik Sudan, den Übergang von „Bargeld zu digitalem Bezahlen zu beschleunigen, indem sie der Better Than Cash Alliance beitreten würde. Damit vergrößere sie die „finanzielle Inklusion“ (Teilhabe der Menschen am Geldkreislauf) und die „Transparenz“. Wem gegenüber? Der Alliance gegenüber? Der Regierung gegenüber? Den Kreditkartengesellschaften gegenüber?

Einerlei. Die Regierung verspricht sich von dem Schritt, der Wirtschaft  näher zu kommen, „von der alle Bürger profitieren“. Dies sei ein ganz wichtiger, zentraler Punkt für die Regierung, um wirtschaftliche Erholung und Reformen voranzubringen. Das Loblied ist für Kritiker kaum zu ertragen. Sie werten es als offensichtliches Testgebiet.

Wir sollten die Signale nicht übersehen. Gates möchte sich nicht nur um Impfungen kümmern. Sondern auch direkt um Ihr Geld. Hier lesen Sie mehr.