Merkel-Sprecher gibt Journalisten direkte „Empfehlung“

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Der unabhängige regierungskritische Journalist Boris Reitschuster hat eigenen Angaben zufolge von Merkels Sprecher Steffen Seibert höchstpersönlich eine „Empfehlung“ darüber erhalten, was und worüber er berichten soll. Reitschuster, der ab sofort Mitglied der Bundespressekonferenz ist, erhielt von Seibert die Empfehlung, Zitat: „Ich würde einfach empfehlen, vielleicht dass Sie die User Ihres Blogs hinweisen auf die zahlreichen Informationen, die es vom Bundesgesundheitsministerium, vom Robert-Koch-Institut, auch von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über den Wert und Nutzen des Masketragens genauso wie über die Gesundheitsverträglichkeit des Masketragens gib, da gibt es sehr, sehr gute Sachen.“

Reitschuster sieht es als kritischer Journalist nicht als seine Aufgabe, auf Empfehlungen von Regierungsstellen hinzuweisen, sondern diese zu hinterfragen. Es sei ein Tabu, dass eine Regierung Journalisten sage, worüber sie berichten sollen. Die „Empfehlung“ des Regierungssprechers habe angesichts der aktuellen Lage „besondere Brisanz“.

Für Reitschuster ergibt sich daraus die Frage, ob Seibert „die Nerven durchgegangen“ seien oder ob dieser in einem unbedachten Augenblick „seine Vorstellung von Journalismus“ preisgegeben habe. Auch seine drei Fragen, die er noch stellen wollte, seien ihm nicht gestattet worden. Zuvor hatte Reitschuster gefragt, wie die Bundesregierung nach den Tests in der Schweiz, die sieben von acht Stoffmasken als wirkungslos bescheinigten, sicherstellen wolle, dass Masken ausreichend getestet würden und die Bevölkerung damit hinreichend geschützt sei.

Auf die Frage Reitschusters nach den falsch positiven Tests bei Fußball-Profis, auf welche das Bundesgesundheitsministerium keine Antwort geben konnte, und wie hoch denn die Fehlerquote bei den Tests insgesamt sei, habe Seibert die besagte „Empfehlung“ ausgesprochen. Auf weitere Fragen Reitschusters habe Seibert „ausgesprochen gereizt“ oder gar nicht geantwortet und „angespannt“ zur Seite, anstatt zu ihm gesehen.

Reitschuster erachtet die Teilnahme an den Bundespressekonferenzen als „aufwändig“. Allerdings sehe er es als seine Pflicht als Journalist an, kritisch nachzufragen. Die Reaktionen der Merkel-Sprecher hätten ihn in seiner Haltung bestärkt. Schön, dass nun ein kritischer Journalist den Weg als Mitglied in die Bundespressekonferenz gefunden und erhalten hat. Damit dürften wir weitere unbequeme Fragen und entlarvende Antworten erwarten dürfen.

https://twitter.com/reitschuster/status/1320767014160531457

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