in Gesellschaft

Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat in einem Interview mit dem Handelsblatt vor weiteren Klimavorgaben durch die Bundesregierung gewarnt. Die deutsche Automobilindustrie will sich langfristig den Klimazielen der Merkel-Regierung beugen und „klimaneutral“ werden. Bei der Erlangung dieses Ziels wolle die Industrie jedoch „technologieoffen und ohne verschärfte Zwischenziele“ vorgehen, sagte Müller.

Müller kritisierte die EU-Kommission für ihren Plan, die Klimaziele zu verschärfen: „Europa geht mit diesem neuen Vorhaben, der kurzfristigen massiven Verschärfung der CO2-Ziele, einen risikoreichen Weg. Dirigistische Eingriffe, die die Erreichung von Unternehmenszielen unmöglich machen, gehen nicht ohne zusätzliche, schmerzhafte Arbeitsverlust einher. Darüber muss es eine ehrliche Diskussion geben, dafür trägt dann die Politik die Verantwortung“, sagte Müller dem Handelsblatt.

Einschränkung fundamental

Wenn sich die Europäische Kommission nur noch auf bestimmte Antriebsarten beschränke oder eine Vielzahl von starren Zielvorgaben erlasse, passe die Regulierung irgendwann nicht mehr zusammen und schade den Industriestandorten massiv, so Müller. Es sei nicht zu erkennen, wie sich die EU-Kommission Europa zu einem Leitmarkt entwickeln wolle, der Klimaschutz und Industriepolitik verbinde.

Die EU-Kommission will zeitnah konkrete Pläne vorstellen, wie die EU bis 2050 „klimaneutral“ in der Produktion werden soll. Dazu sollen die Vorgaben für das Zwischenziel 2030 verschärft werden. Investoren sehen in den Klimazielen ihre Chance und fordern eine Reduktion der „klimaschädlichen Treibhausgasemissionen“ gegenüber dem Jahr 1990 um mindestens 55 Prozent. Das sei das Mindestmaß an Ehrgeiz, das erforderlich sei, um bis 2050 „Netto-Null-Emissionen zu erreichen“, heißt es in einem Papier der Institutional Investors Group on Climate Change (IIGCC), welches dem Handelsblatt vorliegt.

Müller kommentierte die Pläne der EU-Kommission mit Bedauern: „Offenkundig berücksichtigt die EU-Kommission in keiner Weise die verschärfte wirtschaftliche Lage der Industrie in Folge der Corona-Krise. Klimaziele können nicht beliebig verschärft werden, über die Fähigkeit der verschiedenen Wirtschaftsbereiche muss verantwortlich geredet werden“, so Müller.

Sowohl die Corona-Krise, als auch der (angeblich durch CO2 verursachte) Klimawandel und Merkels „Energiewende“ sind drei aktuelle Beispiele die zeigen, wer an diesen „Krisen“ ein Interesse hat, weil sich daran kräftig verdienen lässt. Es sind die großen, multinationalen Konzerne und die Notenbanken, die ein Interesse an derlei Krisen haben. Mit dem Green New Deal und der Corona-Krise bieten sich nun lukrative Investitionsmöglichkeiten, für deren Finanzierung letztlich der Steuerzahler aufkommen muss – sei es durch Steuer- und Preiserhöhungen oder durch andere Zwänge wie Corona-Testzwang, Maskenzwang oder Impfzwang. An der „Plandemie“ verdient die Pharmalobby Aber-Milliarden.

Auch die Notenbanken, namentlich die EZB, erhalten so weitere „Rechtfertigungen“, Milliarden über Milliarden Eurokredite aus dem Nichts zu erschaffen und sich diese – ebenfalls vom Steuerzahler finanziert – zurückzahlen zu lassen. Schützen Sie sich….

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  • Merkel, EU und Klimavorgaben: Autoindustrie warnt vor weiterem Jobverlust – Die Welt 17. September 2020

    […] Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat in einem Interview mit dem Handelsblatt vor weiteren Klimavorgaben durch die Bundesregierung gewarnt. Die deutsche Automobilindustrie will sich langfristig den Klimazielen der Merkel-Regierung beugen und „klimaneutral“ werden. Bei der Erlangung dieses Ziels wolle die Industrie jedoch „technologieoffen und ohne verschärfte Zwischenziele“ vorgehen, sagte Müller. Müller […] Source link […]