Maskenpflicht gemäß RKI-Zahlen nicht mehr gerechtfertigt

Als der Lockdown von Merkel in Deutschland verhängt worden ist, war die Zahl der Neuinfektionen bereits stark rückläufig – der sogenannte „R-Faktor“, den das Robert-Koch-Institut als Maßgabe für Beschränkungen oder Lockerungen definiert hat, lag damals bereits bei 1. Kritiker bemängeln schon lange, dass der Lockdown gar nicht notwendig gewesen wäre. Einer der Hauptkritiker, der Ökonom Prof. Stefan Homburg, engagiert sich jetzt in einem privat initiierten Corona-Untersuchungsausschuss, um die Auswirkungen und die Rechtmäßigkeit des Lockdowns zu untersuchen.

Nicht nur der Lockdown wäre laut Kritikern unnötig gewesen, sondern die erst viel später verordnete Maskenpflicht. Die sogenannte „Positiv-Rate“ war bereits aber der Kalenderwoche 15 weiter stark rückläufig. Trotzdem wurde in der 17. Kalenderwoche die Maskenplicht eingeführt. Obwohl sich die Zahl der durchgeführten Corona-Tests seit der 24. Kalenderwoche erhöht, bleibt die „Positivrate“ nahezu unverändert bei einem Prozent. Zwischenzeitlich sank sie sogar auf 0,6 Prozent.

Berücksichtigt man, dass mit steigenden Testergebnissen – wie von Bundespharmalobbyist Jens Spahn selbst erläutert – auch die falsch-positiven Ergebnisse steigen, dürfte die Zahl derer, die mit Corona infiziert sind, sogar weit unter der Ein-Prozent-Marke liegen. Mindestens 80 Prozent aller nachgewiesenen Corona-Fälle verlaufen harmlos, für die überwiegende Mehrheit der positiv Getesteten besteht überhaupt kein Bedarf, sich ärztlich behandeln zu lassen, da sie vollkommen symptomlos ist.

RKI-Chef Wieler hatte zu Beginn der Corona-Pandemie vom Maske-Tragen abgeraten. Ende März änderte er plötzlich seinen Kurs und sagte, das „Tragen einer Maske sei sinnvoll und werde vom RKI empfohlen“. Am 6. April folgte dann die Maskenpflicht und war am 27. April in allen Bundesländern eingeführt.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schreibt auf seiner Webseite, dass die Schutzwirkung von Alltagsmasken, deren Tragen aber überall Pflicht ist, gar nicht nachgewiesen sei. Während die medizinischen Operationsmasken einschlägiger gesetzlicher Vorgaben unterliegen und technische Formen zu erfüllen haben, sei dies bei selbst genähten Masken, Alltagsmasken oder sogenannten „Community-Masken“ nicht der Fall. Eine Schutzwirkung sei nicht nachgewiesen.

Weshalb ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben, wenn sie doch gar nichts bringt – wie RKI-Chef Wieler zu Beginn der Pandemie selbst sagte? Warum lesen wir in vielen Supermärkten oder anderen Geschäften, dass man eine „Alltagsmaske“, ein „Tuch“ oder eine „Community-Maske“ tragen solle? Will man die Bevölkerung dazu „erziehen“ immer mit Maske herumzulaufen, ganz so, als seien die Menschen Sklaven, die ein Sklavensymbol tragen müssen?