in Gesellschaft

Wir haben in den vergangenen Monaten rund um den Erdball verschiedene Lockdowns erlebt. Es mehren sich die Zeichen, wonach die Lockdowns anders als propagiert nicht funktionieren. Neben sogenannten „Leugnern“, Verschwörungstheoretikern oder ganz einfach Praktikern mit Kontakt zur Wirtschaft sehen dies offenbar inzwischen auch Ökonomen in immer größerer Anzahl so.

Nun verfasste ein liberaler Ökonom namens Ryan McMaken eine Streitschrift, wonach die Lockdowns in keiner Weise funktionieren. Die Bilanz ist erschreckend. Der „Tribut in Form von Menschenleben und Menschenrechten, den die Lockdowns einfordern“, sei unberechenbar, so McMaken. „Die Anstiege bei den Zahlen von Kindesmissbrauch, Selbstmord und sogar Herzinfarkten“ seien einem Beitrag auf misesde.org nach offenbar geradezu ein „Merkmal von Zwangsmaßnahmen“.

Diese steigenden Zahlen gingen damit auf Zwangsmaßnahmen zurück, die Politiker „per Dekret und außerhalb eines legislativen oder demokratischen Rahmens“ erlassen hätten.

Wirtschaftliche Schäden immens

Der Ökonom fasst zusammen, dass es darüber hinaus erhebliche wirtschaftliche Schäden gäbe. Dies seien Schäden „in Form von Arbeitslosigkeit“. Diese würden sich „langfristig“ auswirken und vor allem genau jene Familien aus Arbeiterklassen treffen, die nicht per Homeoffice die neuen Verhältnisse mittragen könnten. Ein Schlag ins Gesicht aller Sozialpolitiker mithin.

Erstaunlich allerdings, dass die Medien bis heute kaum darüber berichten, wie sehr diese Politik bereits vor Jahren gefördert und gefordert wurde. So ist die USA bereits unter George W. Bush auf die Idee gekommen, wie dieser Bericht zeigt, dass die „Selbstisolation“ schon vor vielen Jahren diskutiert wurde (hier lesen Sie mehr darüber).

Nur gibt es exakt auf Basis dieser Planungen bereits Studien, die belegen, dass die Quarantäne nicht funktionieren wird. Vielmehr heißt es in einer Studie mit dem Titel „Disease Mitigation Measures in the Control of Pandemic Influenza“:

„Die negativen Folgen einer großflächigen Quarantäne sind so extrem (erzwungene Eingrenzung kranker Menschen; vollständige Einschränkung der Bewegung großer Bevölkerungsgruppen; Schwierigkeiten bei der Beschaffung kritischer Vorräte, Medikamente und Lebensmittel innerhalb der Quarantänezone), dass diese Kontermaßnahme aus ernsthaften Überlegungen ausgeschlossen werden sollte.“ Ein Schlag ins Gesicht von Frau Merkel und Co.

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Kommentar

  1. „Es mehren sich die Zeichen, wonach die Lockdowns anders als propagiert nicht funktionieren“ und „sehen dies offenbar inzwischen auch Ökonomen in immer größerer Anzahl so“. Wie blöd sind die eigentlich alle????? Mir war das von Anfang an klar. Und ich bin kein sog. Überflieger, aber ich habe etwas, was die Meisten (gerade die „Studierten“) anscheinend nicht mehr besitzen, ein funktionierendes Gehirn, gesunden Menschenverstand, logisches Denkvermögen, Augen zu sehen und Ohren zu hören.

    • Sehr gut Hans, vor Corona braucht keiner angst zu haben, denn der Mundschutz ist viel gefährlicher als coron, von der Grippe redet keiner, die Grippe bekommt man nur wenn man sich schlecht ernährt, und viel fertignahrung ist, aber der Mensch ist zu faul geworden um selbst zu kochen..

      • Um es „bescheiden“ auszudrücken nicht jeder hat die finanzielle Freiheit seinen Ruhestand am Mittelmeer zu verbringen.
        Sollen die Politiker machen was sie wollen, ich bin sogar mit „sieben Sinnen“ vorbereitet auf die nächsten Jahre und werde entsprechend meine Entscheidung treffen.
        Abwarten und Tee trinken ..

  2. Heute war auf misesde.org wiederum ein sehr lesenswerter Beitrag des Politik-Wissenschaftlers Dr. Antony P. Mueller unter dem Titel „Politik des Gehorsams – die Macht des Staates beruht nicht nur auf Zwang“ zu finden:
    „Etienne La Boétie (1530 – 1563) stellt in seinem Aufsatz über die Politik des Gehorsams (Discours de la Servitude Volontaire) die entscheidende Frage der politischen Herrschaft: Wie kommt es, dass sich die Mehrheit eines Volkes von einer Minderheit regieren lässt? …“

Webmentions

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  • Lockdowns: Vergebliche Regierungsmühe? – Die Welt 23. September 2020

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