in Gesellschaft

Im Zusammenhang mit dem seltsamen Verhalten des Papstes Franziskus in den letzten Tagen kursieren die verschiedensten Gerüchte durch das Netz. Man fragt sich, auch angesichts der Corona-Gerüchte, was mit dem Papst passiert sein könnte und weshalb er zwei Wochen vor Ostern seinen „Urbi et Orbi“-Segen in einer kryptischen Rede verwoben vor einem leeren Petersplatz gegeben hat.

Die britische Zeitung „The Express“ will nun eine Erklärung für die seltsamen Vorgänge im Vatikan gefunden haben. Es heißt, Papst Benedikt plane einen Putsch Franziskus‘. Ein „panisch“ gewordener „Experte“ habe davor gewarnt, dass Benedikt den Untergang von Papst Franziskus plane, nachdem Franziskus nicht in der Lage gewesen sei, entscheidende Veränderungen im Katholizismus durchzusetzen, in der Hoffnung, die Kirche zu modernisieren.

Im Vatikan gilt Benedikt als Traditionalist der gegen den Wunsch von Franziskus dränge, im Vatikan weitreichende Veränderungen zuzulassen, um an die heutigen Gläubigen zu appellieren. Lynda Telford, Autorin des Buches „Frauen im Vatikan“, argumentiert, dass Franziskus die Arbeit des verstorbenen Papstes Johannes Paul I. habe fortsetzen wollen, um sicherzustellen, dass Handlungen wie Verhütung innerhalb der Kirche ohne Vorurteile angewendet werden können. Sie befürchte jedoch, dass Benedikt – der 2013 in einem historischen Schritt als Papst zurücktrat – eine Anklage von verärgerten Traditionalisten innerhalb des Vatikans anführe, die solche modernen Ideale nicht als Teile eines neuen katholischen Mandats sehen wollen.

Johannes Paul I. sei entschlossen gewesen, einen Wandel in der katholischen Kirche einzuleiten, insbesondere beim Thema Verhütung, nachdem er die Probleme im Zusammenhang mit Armut und Kinderreichtum aus erster Hand gesehen habe. Auf die Frage, ob Franziskus in der Lage wäre, diese liberalen Veränderungen herbeizuführen, um sein Vermächtnis als Oberhaupt des Vatikans zu sichern, sagte Frau Telford zum „Express“, dass sie der Meinung sei, „dass, solange Benedikt lebt und in der Kirche ist, keine derartigen Schritte unternommen werden“. Sie fürchte, dass Papst Benedikt ein Gegner jeglicher Veränderung sei.

Angesichts der Gerüchte um den Papst und den Vatikan, die in den letzten Monaten hochgekocht sind, ist vermutlich eher davon auszugehen, dass die Tage des Vatikans in seiner bisherigen Form gezählt sind. Zu viele Skandale und Negativschlagzeilen hat Franziskus in letzter Zeit gemacht. Dabei ging es unter anderem um Pädophilie-Vorwürfe und Veruntreuung von Spendengeldern. Hier finden Sie alle relevanten Artikel zu diesen Themen:

https://www.watergate.tv/?s=papst

https://www.watergate.tv/?s=vatikan

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Kommentar

18 Kommentare

    • Aber Benedikt ist ebenfalls ein Satanist. Wo ist da jetzt der große Unterschied, wenn man nun den Teufel mit dem Beelzebub austreibt?

  1. Komplett alle Religionen gehören weggeputscht. Die waren schon immer der Untergang der Menschheit und der Mensch ist so verblödet und glaubt denen auch noch!!!

  2. Ich hätte mir von Franziskus auch etwas markantere Beiträge zu Corona gewünscht. Was würde wohl Jesus zu Corona sagen? Als Stellvertreter Christi auf Erden hätte ich das gern von Franziskus erfahren. Ohne Zweifel hätte Jesus die Menschen doch zur Rückkehr zu bzw. Intensivierung Ihres Glaubens an Gott aufgerufen. „Oh, Ihr Kleingläubigen …“, hätte er Ihnen zugerufen, „wie könnt Ihr glauben, dass Gott es zuläßt, dass Euch ein kleiner Virus umwirft? Sorgt nicht Gott dafür, dass Vögel und Getier gesund auf der Erde wandeln? Ihr seid mehr wert als Vögel und Getier! Um wieviel mehr wird also Gott für Euch sorgen?“ Wir erleben eine Krise, die nur durch völlige Gottvergessenheit möglich ist. Selbst dieser Papst hat ihn vergessen.

    • Entschuldigen Sie aber einen solchen Unsinn habe ich selten gelesen. Jeder hier kann glauben was er möchte wenn er die Andersdenkenden nicht angreift. Was hat Gott mit dem Virus zu tun? Die Menschen zerstören die Natur und ruinieren den Lebensraum. Da hilft kein Beten und kein Bitten. Ich bin kein gläubiger Mensch und finde den jetzigen Papst trotz allem nicht schlecht. Typen wie Benedikt würden noch heute das Wildschwein mit der Keule jagen; ein ewig gestriger eben.

      • Was hat Gott mit dem Virus zu tun, fragen Sie. Diese Frage stellen sich viele. Vielleicht weniger in Deutschland. In Ländern, in denen die Menschen die Bibel ernst nehmen, jedoch umso mehr.
        „Es fällt kein Haar vom Kopf, ohne daß Gott es so gewollt hat“, ist nur eines vieler möglicher Zitate der Bibel, die belegen, dass Gott alles und der Mensch sehr wenig mit einem Virus zu tun hat. Vorausgesetzt natürlich, man glaubt an die Worte der Bibel. Davon gehe ich bei Christen aus. Sie müssen ja nicht daran glauben, das ist Ihre freie Entscheidung. Wenn Sie aber schon nicht daran glauben, wie Sie sagen, warum kommentieren Sie dann unter diesem Artikel und glauben, das Recht zu haben, mich zu beleidigen?

    • Sie haben es verstanden. Es sind „Gläubige“ in Anführungszeichen und in Wirklichkeit Heuchler. Angst und Gottvertrauen stehen in Konflikt. Man kann Angst haben, das schon – es ist menschlich. Dann muß man jedoch an sich selbst arbeiten, um sein Vertrauen in Gott wieder herzustellen („Vater unser …. Dein Wille geschehe …!). Wenn das geschehen ist, gibt es keine Angst mehr.

      • Was ich der Kirche wirklich vorwerfe ist, dass sie sich Lichtjahre von Jesus weg entwickelt hat. Ganz vorbei war es für mich, als ich lesen musste, dass der Vatikan eine persönliche Beziehung zu Jesus für sehr bedenklich hält und alle Kommunikation nur über seinen Stellvertreter zu erfolgen hätte. Lest Eure Bibel: Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
        Mir macht der Virus selbst keine Angst (allerdings macht mir diese Hysterie und die Isolation der Menschen Sorgen), denn ich vertraue da ganz auf Jesus, zu dem ich eine persönliche Beziehung pflege. Er wird mich abberufen, wenn meine Zeit reif ist und ich meine Aufgabe erfüllt habe oder aber weil ich auf ganzer Linie versagt habe. Sterben werden wir sowieso irgendwann alle….

  3. Mit ihren Füßen haben Menschen in aller Welt längst über das Schicksal der Katholischen Kirche abgestimmt: Sie gehen nicht mehr hin.

    Warum auch?

    Historisch wie theologisch steht die Katholische Kirche in römisch-heidnischer Tradition. Die heidnische „Opferung“ ist Mittelpunkt ihrer Anschauung. Das „hoc est corpus meus“ aus dem „Hochgebet“ wurde zu „Hokuspokus“ verballhornt.

    Denn Christen lehnen heidnisches „Opfern“ konsequent ab. Sie zahlten die dem Kaiser als „Stellvertreter Gottes auf Erden“ zustehende Opfersteuer nicht. Als Steuerverweigerer wurden sie den Löwen zum Fraß vorgeworfen.

    Ob „christliche“ Kirchen reformiert werden, fortbestehen oder untergehen, Päpste sich streiten und gemordet werden, ist für Christen bedeutungslos.

  4. Nicht der Papst sondern der Jesuiten General regiert die Welt. Jetzt haben wir das Hornberger Schiessen im Vatikan. Was erwartet ihr vom Vatikan und den Paepsten, Kardinaelen, Bischoefen die Gott nicht akzeptieren. Die Satanisten und Logen dienen dem Luzifer. Die Kirche wird von aussen gereinigt werden, das hat der heilige Pater Pio vorausgesagt. Die Glauebigen muessen zuerst ihre Herzen reinigen und erst dann nuetzen die Gebete und Gott wird dann unser Zustand aendern.

    • Laut Statut des Jesuitenordens sind Jesuiten Diener des Papstes. Logischerweise kann kein Jesuit Papst sein – also Diener seiner selbst.

      Gerade auch von diesem Blickpunkt aus gesehen, ist die Wahl eines Jesuiten zum jetzigen Papst großen Vorbehalten begegnet.
      Verantwortlich für entstandenen Spannungen sind jene Bischöfe, die den Argentinier in Kenntnis der Statuten gewählt haben.

      Wenn Bischöfe und Kardinäle sich mit sich selbst beschäftigen, sind die Gläubigen außen vor. Sie sind und bleiben entmündigt. Wie in den Parteien gilt auch für den gemeinen Stoppelhoppser in den Kirchen: Zahlen und Maul halten!

  5. Das wußte man schon zu Beginn. Jesuiten sind Menschen die an sich und nicht im Herzen an Gott glauben. Kümmert Euch einmal darum was die Jesuiten schwören müssen um in den Kreis aufgenommen zu werden. Dann werden Ihr sehen dass der jetzige Papst nicht anders kann. Jeder denke über die zehn Gebote selbst nach und trachte danach zu leben.

  6. Der Putsch von Benedikt ist Schwachsinnig. Der Mann ist faktisch blind, und ist zurückgetreten, weil er nicht ermordet werden wollte.
    Auch wenn gerne eine Kabale im Vatikan konstruiert werden soll. Der Vatikan hat gar nicht die Kraft heute so etwas zu Inszenieren! Aber es passt gut ins Bild der kommunistischen Journalisten, die heute in den Medien die Überzahl sind! Auch in Deutschland!

  7. Ein deutscher Vatikanist, der für den Springer-Verlag in Rom arbeitet, hat in seinem letzten Buch u. a. über das Verhältnis zwischen den beiden ungleichen Päpsten geschrieben.

    Danach ist der ehemalige Papst eine Schachfigur, die von den erzkonservativen, wie absolutistische Fürsten sich aufspielenden Kardinälen benutzt wird. Man hält sich den Ex „warm“ für den Fall, dass der Argentinier zu Fall kommt.

    An diesem Sturz arbeiten die Erzkonservativen. Der Springer-Journalist meint, die Reaktionäre im Vatikan seien zahlenmäßig bereits zu schwach, um ihre Ziele auf kirchenrechtlich legalem Weg durchzudrücken.

    Egal.

    Die inhaltlich weder christliche noch ihrem Namen nach „katholische“ Kirche hat sich längst überlebt.