in Gesellschaft

Im Frühjahr 2016 hat TNS Infratest eine Umfrage im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen (VdPB) durchführen lassen. Dabei wurden über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren befragt.

Mit 61% belegt bei den langfristigen Sparzielen das Motiv „Konsum/ Langfristige Anschaffungen“ den ersten Platz. Das bedeutet einen deutlichen Anstieg von acht Prozentpunkten im Vergleich zum Herbst 2015. Außerdem erzielte das Sparmotiv „Ausbildung der Kinder“ einen Zuwachs von einem Prozentpunkt.

 

Konsum statt Altersvorsorge

Das Motiv der Altersvorsorge büßt hingegen ein und rangiert nur noch auf dem zweiten Platz. Damit ist es den Bundesbürgern zwar immer noch wichtig, aber immer mehr geben das Geld aus weil es an attraktiven Geldanlagen mangelt. Dabei sollte die Altersvorsorge immer ein wichtiges Motiv bleiben. Laut der Statistik der Deutschen Rentenversicherung erhalten 3 von 4 Rentnern/innen eine gesetzliche Rente unter 1.050 Euro.

Ausgerechnet in der Lebensphase Rente, wo viele ihre freie Zeit und ihren aktuellen Lebensstandard halten und ausleben wollen, reicht dann oftmals das Geld nicht mehr aus. Die Altersvorsorge ist sicherlich auch deshalb etwas in den Hintergrund gerückt, weil es an renditeträchtigen Anlageformen mangelt. Das aktuelle Nullzinsniveau macht es den Sparern und Anlegern aber auch den Banken und Versicherungen nicht leicht.

Auf Wertsicherung und -zuwachs setzen

Bemerkenswert ist laut des Verbandes der Privaten Bausparkassen (VdPB), dass es auch einen Rückgang von zwei Prozentpunkten beim Sparmotiv „Kapitalanlagen“ gibt. Dies könne man darauf zurückführen, dass viele dem allgemeinen Trend der Vermögensumschichtung folgen und vermehrt in Sachwerte investieren.

Dazu zählen insbesondere Edelmetalle wie Gold und Immobilien. Beides eignet sich mehr oder weniger als Wertsicherung und -zuwachs.

In die Ausbildung der Kinder investieren

Laut dieser Umfrage setzen immer mehr auf das Sparmotiv „Ausbildung der Kinder“ und damit auf die Zukunft des Nachwuchses. Viele haben offensichtlich erkannt, dass eine gute Ausbildung nicht nur wichtig für die eigenen Kinder ist, sondern im Rahmen der demographischen Entwicklung auch für unsere Gesellschaft. Damit die Kinder später auch möglichst viel für ihre eigenen Ausbildung zur Verfügung haben, ist es notwendig, so früh wie möglich zu investieren. Dafür eignen sich insbesondere spezielle Gold Sparpläne für Kinder.

Quelle:

TNS Infratest , Statistik Deutsche Rentenversicherung (vom 31.12.2013)

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Oh ja! Mensch bin ich froh. Das ich nochmal drauf hingewiesen wurde. Natürlich lege ich mein Geld für die Ausbildung meines Kindes auf Seite damit die demographischen Entwicklung sich nicht so stark auf die Gesellschaft auswirkt.

    Niemand wird so ein Motiv haben! Außer ein paar Wirtschaftsprofessoren.

    Was ist das überhaupt für ein Artikel? Mir hilft dieser Artikel nicht weiter und was neues sagt er auch nicht aus. Jeder klar denkende Mensch kann sich das zusammen reimen was hier in diesem Artikel steht.

  2. Naja, das Hauptproblem ist, man kann ja nicht mehr ordentlich für das Alter vorsorgen, würde man dies als Durchschnittsbürger tun, so müsse man Ca. 500.- mtl. Zusätzlich für später anlegen/weglegen/investieren, damit man davon auch etwas hat, all die kleinen 50-100 Euro-Sparer werden später genauso, bzw. etwas über dem Grundsicherungswert liegen, also kann man lieber jetzt leben und später, wie jeder 2. sehen, was die ganzen Reformen seit und nach Schäuble uns Normalbürger gekostet haben und wie die Reichen (Keine Vermögenssteuer, MwSt.Erhöhung, Erbschaftssteuer runter etc.), mit der Hilfe der Politik, unsere Kassen leergesaugt haben. Weiterhin gibt es ja Möglichkeiten, diese kommende Altersarmut aufzuhalten und zwar nicht auf dem Rücken des kleinen Mannes…
    Es ist erschreckend, wie dumm das Volk gemacht wurde und gehalten wird!

    • Selbst wenn du monatlich deine 500€ beiseite packst, was hast du von deinem Erspartem, wenn du mit 50 Jahren abdankst? Ich habe Fälle in meinem Dunstkreis erlebt, die trotz bewusster und gesunder Ernährung und trotz Sport nicht in den Genuss des Ruhestandes kamen. Sicherlich gibt es auch Gegenbeispiele wie Lemmy Kilmister, der mit 70 Jahren für seinen Lebenstil ein gerade zu biblisches Alter erreicht hat, aber darauf zählen würde ich nicht.
      Und wer weiß was die Zukunft bringt? Krieg scheint mir bei den politischen Entwicklungen nicht unwahrscheinlich. Wieviel wird das Ersparte später einmal wert sein? Dazu braucht es keine Hyperinflation. Also die Einstellung „immer raus mit der Kohle“ finde ich vollkommen verständlich.

  3. Jetzt weiß ich es. Hab mir die Info zum Autor angeschaut.
    Ein Edelmetallexperte! Uj Uj Uj! Toll Toll!

    Werbung kann man auch schalten lassen und nicht hier die Zeit der Leser verschwenden.

  4. Ja, aber was kommt danach?
    Die Leute hauen ihr (bald wertloses) Geld raus, als gebe es kein morgen! Ich sehe es in meiner Siedlung und selber bin ich auch dabei – Am Haus, im Haus, für das Haus, … !
    Und diesen Zustand weiß die Regierung natürlich auch wieder für sich zu nutzen und erzählt uns, mit Hilfe der Staatsmedien, das die Wirtschaft brummt.
    Aber was kommt danach? Was wenn die Leute ihr Erspartes ausgegeben haben, wenn alles an Anschaffungen, Renovierungen, usw. getätigt ist?! Dann wird es richtig häßlich, dann kommt ein riesen Einbruch, welcher die längst vorhandene Krise noch verstärkt und beschleunigt.
    P.S. Auf was und wie sollen die Leute auch sparen? Es wird ihnen so oder so früher oder später alles weggenommen!

    • @Steve
      hmm….abgenommen…hmm…. ich weiß nicht wie ich es begründen soll, – für mich sieht es so aus, als solle hier jeder sein Erspartes raushauen um der Wirtschaft einen letzten Aufschwung zu verpassen, und danach ist eh alles egal, weil dann Krieg geplant ist.
      Ein vorläufig letztes Absahnen aller Ersparnisse, Konsumzwang durch Null- u. Minuszins.
      Die Reichen wandern schon aus, bevorzugt nach UK und USA, als wäre jetzt schon klar, dass die Briten aus der EU austreten, dabei ist das Referendum erst am 23. Juni.
      Klar, man fragt sich: wofür dann noch der immense Bauboom, aber mit gesundem Menschenverstand hat das alles nichts zu tun, nur mit Geld rausziehen über die Wirtschaft, also auch die Kohle die gar nicht vorhanden ist, -…

      • – landet alles auf der Schuldenuhr. Aber das scheint egal zu sein, weil es ein danach nicht geben wird, hauptsache es ist bis zum Tag X dort, wo es hin soll, bei den Eliten.
        Und damit wir hier nix mitkriegen sollen, wird fleißigst der Bundeshaushalt schön gerechnet.
        In der Gesamtschau aller Umstände, beschleicht mich ein ganz mulmiges Gefühl, noch vor einem Jahr hätte ich gesagt, es kommt mir spanisch vor, oder hier wird getürckt, aber jetzt ist alles derart mysteriös und gleichzeitig so offensichtlich eindeutig, dass man es kaum wahrhaben will.
        Ich fürchte, hier kommt ein nie dagewesener Brocken auf uns zu.
        Mal sehen was Obama zu verkünden hat in einer Woche.