Kommentar: Normale Deutsche, helft uns!

Der Deutsche trieft vor Trägheit, wenn es darum geht, den eigenen Ar.. pardon Hintern zu erheben. Zum Beispiel bei der Beschneidung seiner Rechte. Um seine gesetzlich manifestierte Würde (HartzIV), die von den Politikern mit Füßen getreten wird. Um sein Mitsprache – Recht in der Politik, auch außerhalb der Wahlen (Volks- Abstimmungen). Lediglich bei Umfragen und im Internet ist festzustellen, daß ein Großteil unseres Volkes mit den Entscheidungen der Politik wohl doch nicht einverstanden ist. Und es ist anzunehmen, daß nicht nur Weltverschwörer befragt wurden oder sich im Internet auslassen.

Aber das Internet hat nun mal nicht den Stellenwert einer Massendemonstration. „Wir sind das Volk“ vom Sofa oder Schreibtisch aus zu brüllen, ist nun mal wenig effektiv. Und läßt die korrupten Übeltäter in der Politik eigentlich auch ziemlich kalt.

Schließlich hat man die Massenmedien auf seiner Seite. Die schon für die richtige Stimmung im Volk sorgen. Und die auch steuern, daß Verfechter des neoliberalen kapitalistischen Weltbildes verstärkt ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Während kritische Geister von „Qualitätsjournalisten“ denunziert und ins Lächerliche gezogen werden.

Sicher, der öffentlich rechtliche Auftrag muß erfüllt werden und es gibt auch noch Magazine, die die Praxis der Umverteilung, des Sozialabbaus, die sinnlose Ausbeutung von Mensch und Ressourcen uvm. anprangern. Nur die schaut eben nicht gerade die Masse.
Nichts desto trotz haben aber auch diese Berichte das Volk sensibler gemacht.

Aber der Deutsche hat immer noch die Selbstzufriedenheit, ist träge und ruht sich auf der Leistung unserer Väter während der Wirtschaftswunderjahre aus.

Ja, man meint, die Mauern des Kalten Krieges, die uns Jahrzehnte lang ein ruhiges und behütetes Leben beschert hatten, sind bei vielen noch nicht gefallen. Oder durch die Abstumpfung des Weltbildes, das uns die Medien vermitteln, ersetzt worden.

Denn was stört sich der Deutsche daran, wie es den Griechen geht, den Portugiesen, den Spaniern? Selbst das Schicksal von Millionen Amerikanern, die ja eigentlich unser Vorbild sind, die durch die verbrecherischen Spekulationen  – auch unserer Banken – in Armut geraten sind, kratzt hier niemanden.

Nein, man hetzt gegen diese Menschen, weil sie es nicht verstanden haben, sich im (Raubtier-) Kapitalismus zu behaupten. Was mußten sie auch über ihre Verhältnisse leben!

Aber genau die gleiche Hetze gibt es ja in Deutschland. Gegen die faulen  HartzIV Empfänger. Die alle auf unsere Kosten leben.
Auch hier wird, anstatt sich selbst einmal ein Bild zu machen, die Meinungsmache der Mainstream- Medien übernommen.

Wir in Deutschland leben heute nicht weniger über unsere Verhältnisse, als es die Amerikaner, die Griechen… getan haben!

Aber der Schein, daß wir es anders oder besser machen, wird auf Kosten dieser Menschen und auch der Millionen Billiglöhner in unserem Land, aufrecht erhalten.

Der Mittelstand wird stetig weiter abgebaut und jeder, der heute noch einen Lohn bekommt, der ihm ein bisschen mehr Geld als für die Miete, Nebenkosten und Essen beschert, kann sich Morgen  in der Armut wieder finden. In ALG 1 landen – und 12 Monate später in HartzIV.

Oder eben in einem prekären Lohnverhältnis. Und dann ist es aus mit der Teilnahme am öffentlichen Leben.

Ich denke, der Blick über den eigenen Tellerrand sollte von den Deutschen wieder – oder auch erstmalig – gelernt werden.
Denn eigentlich ist der Deutsche ja schon immer der arrogante Gutmensch, an dem sich andere (Völker) gefälligst ein Beispiel zu nehmen haben.

Er ist damals wie heute anfällig für Faschismus.

Wenn der von Politik und Medien noch gefördert wird, kann es zu Verdrehungen wie dem gegenwärtigen Russlandbild in Deutschland kommen.

Und das öffnet der Politik alle Tore zur Osterweiterung. Die für sie ja eigentlich nur eine Erweiterung des europäischen Wirtschaftsraumes ist. Mit gigantischen Möglichkeiten der Ausbeutung durch die Industrie.

Und darum gehts nun mal immer!

Ging es beim abwickeln der DDR, bei den Wirtschaftskriegen, bei der Kommerzialisierung der öffentlichen Hand, der Wasserwirtschaft, der Agenda 2010, dem Umbau des Sozialsystems und vielem mehr.

Folgender Kommentar zur Steinmeier- Wutrede soll den Leser ermuntern, einmal über den eigenen Tellerrand zu blicken. Wenn  er das noch nicht macht.

Iryna Ovt

Bitte, unterstützen nicht Faschism in Ukraine! Ich bin Ukrainin – jeden tag Nazisten mit bomben Kinder und frauen in ostlische Ukraine töten. Zeigt bitte erlich Information in Media. Gleich gibts voll Lüge und antirussische Proragande per eure TV. aber wir sterben jeden tag – normale Deutsche, hilft uns.

Der Steinmeier- Wutausbruch gegen Andersdenkende hier einmal von Anonymous kommentiert: