in Gesellschaft

Fünf Pastoren in Rheinland-Pfalz haben Migranten aufgenommen und Asyl gewährt, obwohl diese ausreisepflichtig, also abgelehnt sind. Das Bundesamt für Migration (Bamf) hatte geurteilt, dass bei den Migranten kein Härtefall vorliegt. Sie sollten abgeschoben werden. Dennoch haben die Pastoren abgelehnten Migranten immer wieder Asyl gewährt. Der CDU-Landrat von Rheinland-Pfalz hat jetzt Anzeige gegen die fünf Pastoren erstattet. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach.

Der CDU-Landrat hat auch gegen die Asylbewerber selbst Anzeige erstattet, berichtet Focus Online. Landrat Bröhrs ist aufgrund der Anzeige heftiger Kritik ausgesetzt. Die SPD im Landrat warf Bröhrs vor, sich profilieren zu wollen. Bröhrs sagte, er sei Kritik gewohnt, weil er des Öfteren seine Meinung offen sage. Er erhalte deswegen seit über zwei Jahren Vorwürfe, auch teilweise persönliche Kritik. Wenn Politiker persönlich angegriffen werden, sei das ein Zeichen dafür, dass es an politischen Inhalten fehle, so Bröhrs.

CDU-Fraktionschef Baldauf erklärte, die CDU achte zwar das Kirchenasyl, jedoch dürfe es nicht als politischen Instrument missbraucht werden. Die Evangelische Kirche kann die eingeleiteten Ermittlungen nicht nachvollziehen. Dem Focus liegt eine Stellungnahme der EKD vor. Darin beruft sich die Kirche auf eine Vereinbarung, die mit dem Bamf im Jahre 2015 getroffen worden sein soll. In der Vereinbarung steht jedoch nur, dass nur Härtefällen Asyl gewährt werden dürfe. Zudem muss das Bamf ein detailliertes Dossier über die Person erhalten, die Asyl erhalten hat.

Dennoch kann die Kirche den Vorwurf von Landrat Bröhrs nicht nachvollziehen. Die Kirche habe sich an die vereinbarte Meldepflicht gehalten und sehe sich nicht verpflichtet, das Kirchenasyl nach einem abgelehnten Dossier aufzuheben. Bröhrs teilte dem Focus mit, dass er zwar keinen Konflikt mit der Kirche wolle. Dennoch gebe es den „gesetzlichen Auftrag“, abgelehnte Asylbewerber wieder außer Landes zu bringen. Auch das Bamf kritisiert das Vorgehen der Kirche. Die Kirchengemeinde missachte seit Jahren einen wesentlichen Punkt der getroffenen Vereinbarung.

Zwar beruht das Kirchenasyl auf einer jahrhundertealten Schutztradition. Menschen, deren Leib und Leben bedroht ist, sollen durch das Kirchenasyl geschützt werden. Die Lage bei den heutigen Migranten stellt sich allerdings anders dar. Asylbewerber, die abgelehnt werden, sind weder bedroht noch schutzbedürftig. Es sind reine Wirtschaftsmigranten, die keinen Anspruch auf Asyl haben. Die Kirchen führen mit ihrem Asyl den ursprünglichen Sinn des Kirchenasyls ad absurdum.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Wir regen uns täglich über alles was mit den sogenannten „Flüchtlingen“ zusammen hängt auf.

    Dabei wissen wir doch alle, dass das alles zu Plan gehört.
    Und der wird durchgesetzt ohne und mit Gewalt!!!

  2. „Kirche nimmt abgelehnte Migranten auf “

    weil die offizielle Kirche und die NWO bereits gemeinsame Sache machen.
    Anders läßt es sich nicht auslesen.

    • Der Papst beauptet, er sei Gottes Vertreter auf der Erde. Also gehört der Kirche die Erde. Deshalb müssen die Staaten, eine Art Linzensgebühr an die Kirche bezahlen. Informiert euch da mal. Grössenwahnsinniger kann das nicht sein, der Papst wird aber nur einen ganz knappen Vorsprung vor unser ERIKA haben.

  3. Die Kirchen haben sich noch nie an Recht und Gesetz gehalten.
    Weder heute noch vor tausend Jahren. Wo ist der erst Kinderficker, der eingebuchtet wurde weil er sich an wehrlosen vergriffen hatte ? Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ………..