in Gesellschaft

Der Deutsche Journalisten-Verband kritisiert die empfohlene Erhöhung der Rundfunkgebühren. Diese sei mit 86 Cent zu gering. Die Erhöhung sei nicht viel für den Verbraucher, insgesamt jedoch für den Sender. Die „Steigerung“ sei nichts anderes als die Festschreibung des Status quo, was unter dem Strich wegen der Kostensteigerungen ein Minus sei, beklagt der DJV-Vorsitzende Frank Überall.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte empfohlen, den Rundfunkbeitrag ab 2021 auf 18,36 Euro zu erhöhen. Derzeit beträgt die monatliche Gebühr pro Haushalt 17,50 Euro. Die Sender würden sich derzeit aus Rücklagen finanzieren. Unterm Strich sei die KEF-Empfehlung ein Witz, so Frank Überall.

Alle vier Jahre berechnet die in der Mainzer Staatskanzlei angesiedelte Sachverständigenkommission den Finanzbedarf neu – wobei sie mit ihren Empfehlungen an die Politik meist hinter den Bedarfs- und Wunschzahlen der Intendanten zurückbleibt. ZDF-Intendant Thomas Bellut erklärte kürzlich laut „Berliner Morgenpost“, dass die „derzeitigen 17,50 Euro monatlich ohnehin weniger als das seien, was die Sender in ihrer Kostenstruktur budgetierten. Im Juni forderten ARD, ZDF und Deutschlandfunk gemeinsam die sagenhafte Erhöhung von 3 Milliarden Euro – jährlich.

Die AfD fordert als einzige Partei die Abschaffung der Rundfunkgebühr, da diese nicht mehr zeitgemäß sei und zudem eine unzulässige Beeinflussung Verzerrung des freien Medienangebots darstelle. Seit 2015, seit die innergesellschaftlichen Kontroversen durch Flüchtlingskrisen, Terrorgefahr, EU-Krise und Klimawandel zugenommen haben, sei zudem eine wachsende Parteinahme und Voreingenommenheit öffentlich-rechtlicher Sendeformate und Journalisten zu verzeichnen.

Das letzte Wort über die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandfunk haben die Bundesländer. Für das fragwürdige Leistungsangebot der Öffentlich-Rechtlichen, die sechsstellige Summen für Erstellung von „Framing“-Handbücher ausgeben, soll das Volk ungefragt noch mehr Geld bezahlen. Wir hatten darüber bereits berichtet – klicken Sie hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Warum in Gottes Namen wird es nicht gemacht wie in unseren Nachbarländern ? Eine Verschlüsselung und eine Smartcard einführen und es zahlt nur der, der es auch sehen will. Das wäre endlich mal demokratisch ! !

  2. Wofür brauchen die öffentlich rechtlichen so viel Geld?
    Wir finanzieren sich denn die privaten Sender?
    Ob bei den Lügen bzw. Nichtinformationen etwas mehr oder weniger Werbung dabei ist, kann dem Bürger, der sich das eh nicht mehr antut, doch Wurst sein.
    Was für RTL reicht, reicht auch für ARD und ZDF!
    Weg mit dem Gebührenwucher!

    • „Wofür brauchen die öffentlich rechtlichen so viel Geld?“
      Damit sie ihre Journalistenkollegen, sprich Zeitungen mitfinanzieren können. Es gibt ja u.a. schon die Netzwerke „NDR-WDR + Südddeutsche“.
      Einen Subventionsplan, heißt Steuergeld in Mio.-Höhe für die Printpresse, die langsam den Bach runtergeht, gibt es.
      https://www.achgut.com/artikel/millionen_subventionen_fuer_zeitungen_geplant
      Den politisch-korrekten Staatsfunk gibt es ja schon durch GEZ; jetzt wollen die regierungstreuen Printmedien eben auch ihren Anteil aus der Steuerschatulle haben, da fast keiner mehr die Lügen- und Lückenpresse lesen bzw. bezahlen will.

  3. Kein Wunder dass noch mehr Geld gebraucht wird. Wenn man so unsinnige Investitionen wie beider Sendereihe „Brisant“ macht ist zu sehen dass das Geld der Bürger mit dem Radlader aus dem Fenster geworfen wird.
    Deshalb Zustimmung zum Vorschlag der AFD die Gebühren ganz abzuschaffen.

  4. Ich bin kein Anhänger der AFD und trotz allem fordere ich die Abschaffung der Rundfunksteuer! Warum? Es kotzt mich einfach an,laufend mit Werbung überschüttet zu werden,es giebt so viele Möglichkeiten die Information der Menschen kostenlos zu bewerkstelligen!Eine ist aus den riesigen Waffenexporten(aktuell) oder Erhöhung der Einkommensteuer,Geld freizusetzen um die Information der Menschen sicher zu stellen,ohne den albernen Werbemist,der zur Verblödung der Menschen beiträgt.

  5. Die deutsche Propaganda – Maschine ist hungrig, die Medienzentralen und Redaktionen sind macht- und geldgierig. In der Manier Goebbelsscher Indoktrination muss ein Apparat zur Gehirnwäsche erhalten bleiben. Wir finanzieren unser eigenes geistiges Elend und sollen zu willfährigen Opportunisten in einer Meinungsdiktatur erzogen werden. Wir füllen die Kassen politischer Clans samt ihres angehörenden Militär- Justiz- und Polizeiapparates, welches sich gegen die Bürgerinteressen und gegen Humanismus wendet. Es ist ein perfides System – da geht es nicht mehr um. „man könnte doch…oder ich würde ja zahlen, wenn…“ oder um die Einführung neuer Bezahl – Systeme. Wann begreift man das endlich.

  6. Da haben wir es wieder, es ist immer dasselbe.

    Verrat am eigenen Volk geschieht nicht aus Überzeugung, sondern aus purer Geldgier.

    Da hat sich der Deutsche Journalisten-Verband ganz hervorragend geoutet.

    Sie wissen also sehr genau was sie tun.

  7. Zitat: „Empfohlene Erhöhung“; „Im Juni forderten ARD, ZDF und Deutschlandfunk gemeinsam die sagenhafte Erhöhung von 3 Milliarden Euro – jährlich.“

    Ich habe auch eine Empfehlung an die Bundesregierung:
    1. Rentenbeitragspflicht für alle Beamten! Wer sich daraus bedient, soll auch einzahlen, sowie die Anpassung der Auszahlung der Pensionen wie bei allen anderen Bürgern!

    2. Den GEZ Staatsvertrag (RStV) auflösen, ist nicht mehr zeitgemäß!

    3. Einführen von persönlicher Haftung für alle gut ausgebildete Beamten, so wie jede natürliche und juristische Person mit sich bring!

    4. Das Erbe Deutschland Föderalistisch zu führen, ist ebenfalls veraltet und bringt hohe Kosten, dieses Geld kann Bedarfsgerechter verwendet werden!

    Wenn man die vier Empfehlungen realisieren wird, wird es in Deutschland besser für die Bundesbürger werden.

Webmentions

  • Journalisten-Verband: Rundfunkerhöhung ist zu gering – Die Welt 25. November 2019

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